Gewinnspiel: DVD „Bob, der Streuner“

[Gewinnspiel beendet]

© Concorde Home Entertainment

BOB, DER STREUNER – jetzt als DVD, Blu-ray und digital!

Vor gut einem halben Jahr lief die Buchverfilmung „Bob, der Streuner“ im Kino an. Sie konnte mich damals wirklich überzeugen mit ihrer Mischung aus wahrer Geschichte, in der ein junger Mann zurück von der Staße ins Leben kommen will, und dieser herzzerreißen Freundschaft zwischen ebenjenem und dem wunderschönen, roten Kater.
Wie ich den Film genau fand, könnt ihr in meiner Rezension zu „Bob, der Streuner“ nachlesen.

Nun ist es endlich soweit und der Film kommt als DVD, Blu-ray und digitale Kopie auf den Markt.
Dank Concorde Home Entertainment darf ich die DVD und das Filmplakat an einen von euch verlosen.

Falls ihr euch nicht mehr ganz an den Inhalt erinnert, darum geht es:

© Concorde Home Entertainment

Das Letzte, was James (Luke Treadaway) gebrauchen kann, ist ein Haustier! Er schlägt sich von Tag zu Tag als Straßenmusiker durch, und sein mageres Einkommen reicht gerade, um sich selbst über Wasser zu halten. Und jetzt auch noch das: Als es eines Abends in seiner Wohnung scheppert, steht da nicht wie vermutet ein Einbrecher in der Küche, sondern ein roter ausgehungerter Kater. Obwohl knapp bei Kasse beschließt James, den aufgeweckten Kater aufzupäppeln, um ihn dann wieder seines Weges ziehen zu lassen. Doch Bob hat seinen eigenen Kopf und denkt gar nicht daran, sein neues Herrchen zu verlassen. Er folgt ihm auf Schritt und Tritt. Für James ist nichts mehr, wie es war. Bob und er werden unzertrennliche Freunde, und James findet dank Bob nach und nach den Weg zurück ins Leben … (Inhaltsangabe laut Presseheft)

Mehr Infos bekommt ihr auf der Homepage des Filmes: „Bob, der Streuner“ oder schaut euch den Trailer an:

Zusätzlich habt ihr die Chance bei zacksmovie eine BluRay oder einen Soundtrack von Bob zu gewinnen. Also wenn ihr eure Chancen vervielfachen wollt, dann hinterlasst dort doch auch einen Kommentar.

Für den Gewinn bei mir hinterlasst einfach einen netten Kommentar und schon seid ihr im Lostopf.
Das Gewinnspiel geht bis Sonntag, den 21. Mai 2017, 24 Uhr. Der Gewinner wird dann durch einen Zufallsgenerator ausgelost (und hier auf dem Blog und per Mail informiert).

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wenn ihr unter 18 Jahren seid, brauche ich die Einverständniserklärung eurer Eltern. Keine Barauszahlung, keine Gewähr.

Und schon ist das Gewinnspiel vorbei. Gewonnen hat Kommentar Nummer 3, der von Melanie Rohn stammt. Herzlichen Glückwunsch!

„Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper“

„Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper“ – ab dem 11. Mai 2017 im Kino!

Der verwaiste Spatz Richard wird liebevoll von einer Storchenfamilie aufgezogen. Ihm würde nicht im Traum einfallen, dass er selbst kein Storch ist. Als sich seine Eltern und sein Bruder im Herbst für den langen Flug ins warme Afrika rüsten, offenbaren sie ihm die Wahrheit: Ein kleiner Spatz ist nicht geschaffen für eine Reise wie diese und sie müssen ihn schweren Herzens zurücklassen. Für Richard ist das kein Grund, den Kopf in die Federn zu stecken. Auf eigene Faust macht er sich auf den Weg nach Afrika, um allen zu beweisen, dass er doch einer von ihnen ist! Zum Glück kommen ihm dabei Olga, die zu groß geratene Zwergeule und ihr imaginärer Freund Oleg zu Hilfe. Als sie Kiki, einen selbstverliebten Karaoke-Wellensittich mit Höhenangst, aus seinem Käfig befreien, beginnt ein turbulentes Abenteuer, das die drei Überflieger über sich hinauswachsen lässt! (Inhalt laut Presseheft)

Der kleine Waisen-Spatz Richard wird von Storchenmutter Aurora gefunden und sofort ins Herz geschlossen. Sie nimmt ihn in ihrer Familie auf und mit Zieh-Papa Claudius und seinem neuen Bruder Max wächst Richard wie ein richtiger Storch auf. Zumindest so gut es geht. Doch als sich die Störche für den langen Flug nach Afrika bereitmachen, eröffnen sie dem Spatz, dass er nicht mitkommen kann. Spatzen sind nun einmal keine Zugvögel.
So bleibt er verängstigt und allein zurück und will doch nur eines: seiner Familie folgen.
Für dieses Unternehmen findet er noch ein paar schräge Vögel, die sich mit Richard zusammen ins Abenteuer stürzen.

Gefühlt hat man diese Art von Geschichte in den Grundzügen schon häufiger gesehen und manche Klischees wiederholen sich. Sei es bei „Tarzan“ oder beim „Dschungelbuch„: Immer wieder finden sich herzensgute Tiermütter, die ihren mürrischen Mann davon überzeugen, ein artfremdes Wesen aufzunehmen und es wie ihr eigenes Kind zu erziehen. Doch an irgendeiner Stelle stoßen sie an Grenzen, die die Arten nicht überwinden können. So läuft es auch bei „Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper“. Doch neben diesen großen Parallelen zu anderen Geschichten, bietet dieser Film allerhand Neues.

Die Geschichte ist etwas fürs Herz, macht Spaß und ist ganz nebenbei lehrreich. Kinder können spielerisch Wissenwertes über verschiedene Vogelarten lernen und auch Erwachsene werden definitiv an diesem Film viel Freude haben.
Dieses Roadmovie bietet nämlich eine wirklich spannende Geschichte. Ich zumindest habe mich wirklich gefragt, ob Richard es schaffen wird, den langen Weg von Norddeutschland bis Afrika zu überwinden. Zusätzlich findet sich der kleine Spatz Intrigen, Gefahren und Anstrengungen gegenüber. „Überflieger“ ist also keinesfalls eintönig oder geradlinig. Nebenbei bekommt man viele verschiedene Locations zu sehen, was auch Abwechslung bietet.
Als Richard dann noch die zu groß geratene Zwergeule Olga mit ihrem imaginären Freund Oleg und den Karaoke-Wellensittich Kiki kennenlernt, wird das Ganze zusätzlich ziemlich lustig.

Es zeigt sich also, dass der Film vielfäktig ist. Es geht um Familie, Freundschaft und Mut. Und vor allem auch darum, dass man im Prinzip alles sein kann, was man möchte. Man muss sich nur trauen und diese Reise zu sich selbst antreten.

Der Animationsstil wird von Regisseur Toby Genkel „cartooniger Realismus“ genannt und das trifft es perfekt. Einerseits ziemlich naturgetreu und andererseits poppig-bunt kommen die Vögel daher. Sie sind wirklich schön anzusehen. Doch auch die Naturbilder bieten viel fürs Auge.
Jemand, der mit mir in der Pressevorführung war, kennt den Drehbuchautoren und Co-Regisseur Reza Memari persönlich und erzählte, dass die Vögel in mehreren Versionen Kindern vorgelegt wurden, die dann über das Aussehen abstimmen konnten. Man war mit der Gestaltung also ganz nah an der Zielgruppe dran. Ich finde das eine tolle Idee und das Ergebnis spricht auch für dieses Vorgehen.

Die Rolle der Musik in diesem Film ist zweigeteilt. Zum einen gibt es die klassische Filmmusik, die mir nicht im Ohr geblieben ist. Hintergrundgeräusche, die die Szenen halt unterstreichen. Doch dann gibt es auch die Gesangseinlagen von Kiki und anderen Vögeln, die wirklich Spaß machen.
Am allermeisten hat mich jedoch der Song des Abspannes begeistert. Zuhause habe ich direkt das Interet durchsucht, ob man ihn schon irgendwo hören und kaufen kann. Leider habe ich ihn nicht gefunden.

Zum film gibt es mittlerweile sogar Bücher. Zum einen „Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper: Das Buch zum Film“, das die Geschichte zum Nachlesen bietet und viele Filmfotos enthält. Zum anderen gibt es „Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper: Richards abenteuerliche Reise“, das kurze Abenteuer aus dem Filmkosmos und zahlreiche Abbildungen aus dem Film enthält.

Reza Memari hat sogar schon verraten, dass er an der Fortsetzung zu „Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper“ arbeitet und ich kann vollommen verstehen, dass er Richard noch nicht loslassen kann!
Mir hat der Film wahnsinnig gut gefallen und er ist definitiv als Familienfilm geeignet. Innerhalb der Geschichte nervten mich nur die wiederkehrenden Tauben, die durch die Stromleitungen online waren, und ich fand es schade, dass gerade in der anfänglichen Familienkonstellation typische Klischees, die man schon in einigen anderen Zeichentrickfilmen sah, aufgegriffen wurden.
Insgesamt kann ich den Film aber allen empfehlen. Auch als Erwachsene hatte ich viel Spaß und wurde berührt.



Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper

Originaltitel: Richard the Stork (2017)
Filmverleih: Wild Bunch Germany
Lauflänge: 84 Minuten
Ab dem 11. Mai 2017 in den deutschen Kinos

Gewinnspiel zu „Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper“

Am 11. Mai kommt der Film „Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper“ ins Kino.
Ich habe ihn schon in der Pressevorführung gesehen und weil ich weiß, wie er ist, freue ich mich umso mehr, zwei kleine Pakete verlosen zu können.
Beide Pakete bestehen jeweils zum einen Dank der Filmproduktionsfirma Wild Bunch Germany aus zwei Freikarten zu „Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper“ und Dank der Fischer Verlage, genauer gesagt Meyers Kinderbuch, aus dem Mini-Sachbilderbuch zum Thema Natur und Tiere für neugierige Kinder ab 3 Jahren „Wenn es regnet“ von Thomas Müller.

Aber worum geht es eigentlich beim Film und beim Buch?

©Wild Bunch Germany

„Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper“

Der verwaiste Spatz Richard wird liebevoll von einer Storchenfamilie aufgezogen. Ihm würde nicht im Traum einfallen, dass er selbst kein Storch ist. Als sich seine Eltern und sein Bruder im Herbst für den langen Flug ins warme Afrika rüsten, offenbaren sie ihm die Wahrheit: Ein kleiner Spatz ist nicht geschaffen für eine Reise wie diese und sie müssen ihn schweren Herzens zurücklassen. Für Richard ist das kein Grund, den Kopf in die Federn zu stecken. Auf eigene Faust macht er sich auf den Weg nach Afrika, um allen zu beweisen, dass er doch einer von ihnen ist! Zum Glück kommen ihm dabei Olga, die zu groß geratene Zwergeule und ihr imaginärer Freund Oleg zu Hilfe. Als sie Kiki, einen selbstverliebten Karaoke-Wellensittich mit Höhenangst, aus seinem Käfig befreien, beginnt ein turbulentes Abenteuer, das die drei Überflieger über sich hinauswachsen lässt! (Inhalt laut Presseheft)

©Meyers Kinderbuch

Thomas Müller – Wenn es regnet

Wildschweine brauchen keinen Schirm. Sie suhlen sich bei Regen gern im Schlamm. Für manche Vögel ist der Sommerregen eine willkommene Dusche. Aber die Kreuzspinne, der Marienkäfer oder die zarte Florfliege verkriechen sich lieber unter Blättern und Steinen.
Mit detailreichen Bildern und spannenden Informationen lernen Kinder hier, was die Tiere bei Regen tun. (Informationen des Verlags)

Du hast doch bestimmt ein Kind, eine Nichte, einen Neffen oder ein Kind von Freunden, das sich total freuen würde, mit dir ins Kino zu gehen, oder? Und als Krönung gibt es noch das liebevoll gestaltete und gleichzeitig lehrreiche Buch über Tiere und Regen.

Dann mach doch mit beim Gewinnspiel!

Normalerweise muss man mir ja einfach nur einen Kommentar hinterlassen, dass man dabei sein möchte, aber dieses Mal mach ich es dir schwerer. Sag mir doch bitte, welcher dein Lieblingsvogel ist!
Ich habe selber darüber nachgedacht. Erst wollte ich leichthin „Papagei“ sagen. Aber da gibt es ja so viele Arten. Schwierig. Und dann fiel mir ein, dass ich den Tukan wunderschön finde. Aber auch den Eisvogel finde ich toll. Und der Kolibri ist so niedlich klein. Und der Flamingo pink!
Ich kann mich nicht entscheiden. Aber das sind wohl meine Favoriten.

Aber ich darf ja zwei Pakete verlosen! Das zweite möchte ich zusätzlich auf Instagram (@buecherherz) verlosen. Also wenn du deine Gewinnchancen verdoppeln willst, dann hinterlasse mir doch auch da ein Kommentar unter dem entsprechenden Gewinnspiel-Bild!

Das Gewinnspiel läuft bis Dienstag, den 09. Mai 2017, 24 Uhr. Der Gewinner wird dann durch einen Zufallsgenerator ausgelost (und hier auf dem Blog und per Mail informiert).

Ich wünsche dir viel Glück!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wenn du unter 18 Jahren bist, brauche ich die Einverständniserklärung deiner Eltern. Keine Barauszahlung, keine Gewähr.

Eins der zwei Pakete hat Denise gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

Alles neu macht der Mai

Catchy Headline, die jeder Blog aktuell schon benutzt hat? Check!
Und eigentlich ist es auch eine Lüge: Wohnung die alte, Freund der alte, Studium das alte. Alles alt. Und selbst der Fakt, um den sich dieser Artikel dreht, ist alt: Es gab mal wieder so viele Neuzugänge, dass sich ein eigener Artikel lohnt.

Als allererstes muss ich wieder meine liebe Freundin und Kollegin hervorheben, die es geschafft hat, trotz stressiger Messe an mich zu denken und mir Bücher von dort mitzubringen. Ich weiß es wirklich sehr zu schätzen! Bücher sind so schwer und sie schleppt sie für mich durch die halbe Republik. Ich bin wirklich dankbar!
Dieses Mal wurden es:
Edward Berry – Das verschwundene Buch
Sarina Bowen – True North – Wo auch immer du bist
Corina Bomann – Sturmherz
Lorraine Fouchet – Ein geschenkter Anfang
Evelyn Holst & Uschi von Gudzinski – Gipfelglück
Audrey Carlan – Calender Girl – berührt (April, Mai, Juni)
Poppy J. Anderson – Geheimzutat Liebe – Taste of Love

Wenn ihr euch nochmal durch meine wahnsinnigen Ausbeuten der letzten Jahre klicken wollt, sind sie hier: 2016, 2015, 2014, 2013 und 2012.

Und als wäre das nicht schon toll genug, konnte ich mich bei meiner Buchredakteurskollegin dann noch bei den neu eingetroffenen Büchern bedienen.
Keins davon erscheint vor September 2017. Eines sogar erst im Februar 2018.
Ich bin fast durchgedreht. Das war ein guter Tag!

Elizabeth Enfield – Ivy & Abe
Krystal Sutherland – Unsere verlorenen Herzen
Jean Pendziwol – Das Licht der Insel
Kristen Ciccarelli – Iskari – Der Sturm naht
J. S. Monroe – Finde mich – bevor sie es tun

April-Liste

Im April hat die Uni für mich wieder angefangen. Aber das ist gar nicht der Grund, warum der Monat so mau aussieht. Vielmehr hänge ich eher ein bisschen an „Smoke“ und komme da nicht so weiter. Bisher kann das Buch mich einfach nicht so fesseln.
„Traumnovelle“ habe ich dann auch nur gelesen, weil ich es für ein Seminar musste.
Vielmehr hat mich in diesem Monat mein neues Hobby beschäftigt. Ich habe so viel genäht, wie es die Zeit zuließ. Es macht einfach echt viel Spaß in kürzester Zeit aus einer Stoffbahn ein Kleidungsstück herzustellen.
Was ich alles genäht habe – und was der April noch so bot – findet ihr hinter „Mehr“…

Gelesen:
Arthur Schnitzler – Traumnovelle

Gekauft:

Geschenkt:

Rezensionsexemplar:

Und sonst so im April?

Bevor ich euch zum Schluss all die Nähwerke zeige (sprich: Uninteressierte können das Ende dann einfach komplett weglassen), kommen zuerst die anderen Dinge, die mich im letzten Monat beschäftigten. Mehr

Sieben Minuten nach Mitternacht

„Sieben Minuten nach Mitternacht“ – ab dem 4. Mai 2017 im Kino!

© STUDIOCANAL

Das Leben des jungen Conor (Lewis MacDougall) ist alles andere als sorglos: Seine Mutter (Felicity Jones) ist ständig krank, er muss deshalb bei seiner strengen Großmutter (Sigourney Weaver) wohnen, und in der Schule verprügeln ihn die großen Jungs. Kein Wunder, dass er jede Nacht Albträume bekommt. Doch dann wird alles anders: Als er wieder einmal schweißgebadet – um punkt sieben Minuten nach Mitternacht – aufwacht, hat sich der alte Baum vor seinem Fenster in ein riesiges Monster verwandelt und spricht zu ihm. Ist das noch der Traum – oder ist es Realität? Das weise Monster beginnt, ihm Geschichten zu erzählen. Fortan kommt sein ungewöhnlicher Freund jede Nacht und seine Erzählungen führen Conor auf den Weg zu einer überwältigenden Wahrheit… (Inhaltsangabe laut Presseheft)

Jahrelang stand das Buch „Sieben Minuten nach Mitternacht“ von Patrick Ness auf meiner Wunschliste. Deswegen sagte ich sofort zu, als ich von STUDIOCANAL gefragt wurde, ob ich zur Pressevorführung der Verfilmung gehen möchte.

Conor (Lewis MacDougall) vor dem Monster ( gesprochen von Liam Neeson)
© STUDIOCANAL

Die Geschichte zog mich sofort in ihren Bann.
Ich erwartete einen Fokus auf die Geschichte um das Monster, doch so war es gar nicht unbedingt. Denn bis man bei dem Monster angekommen ist, steckt der Zuschauer schon tief in der Story um die Familie. Conors Mutter ist schwerkrank, sein Vater hat die Familie verlassen und das Verhältnis zur strengen Großmutter ist schwierig. Der 13-jährige muss der Mann im Haus sein – und gleichzeitig die Frau, denn den Haushalt muss er ohne die Hilfe seiner Mutter erledigen.
Und schon dieser Erzählstrang um die kleine Familie geht unglaublich ans Herz.
Doch als das Monster auf den Plan tritt beziehungsweise an Conors Fenster, wird ein zweiter, nicht minder spannender Strang eröffnet. Denn durch seine Geschichten lehrt es nicht nur Conor einige Lebensweisheiten.

Mit der Spannung war es so eine Sache bei dem Film. Eigentlich erfasst der aufmerksame Zuschauer nämlich schnell die Lage. Er weiß, wie es um die Mutter steht und auch, was es mit dem Monster auf sich hat. Somit können die beiden großen Fragen des Films wenig überraschen, was auch etwas Spannung aus der Geschichte nimmt.
Das ist aber gar nicht schlimm, denn der Film bietet so viel mehr. Und das ist nicht nur, aber vor allem: Emotionen.
Dabei spielt nicht nur die rührende Geschichte der Familie O‘Malley eine Rolle. Auch die Geschichten und Moralen des Monsters haben hier viel Bedeutung.
Letztendlich saß ich die letzten 15 Minuten haltlos in meinem Kinosessel und konnte nicht mehr aufhören zu weinen.

Aber der Film hätte da noch so viel Potential haben können, wenn die Schauspieler es nicht hätten transportieren können, wäre das alles nichts gewesen. Aber so war es ja zum Glück nicht.
Grundsätzlich spielen nur sehr wenige Personen im Film mit und davon macht jeder seine Sache ausgezeichnet.

Connor im Alter von 5 Jahren (Max Golds) und seine Mutter Lizzie (Felicity Jones)
© STUDIOCANAL

Vor allem der 14-jährige Lewis MacDougall stach heraus. Er spielte die Emotionen und die Dramatik so unfassbar glaubwürdig, als würde sein tatsächlich sein Leben von allem anhängen.
Und Felicity Jones nahm ich die liebende und kranke Mutter auch so sehr ab, dass ich Schwierigkeiten hatte, ihr dann in „Rogue One: A Star Wars Story“ die draufgängerische Kämpfern abzunehmen oder in ihr die Wissenschaftlerin in der neuen Verfilmung eines Dan-Brown-Buchs, „Inferno“, zu sehen.

© STUDIOCANAL

Eine Besonderheit ist natürlich das (meistens, aber nicht immer animierte) Monster, das von Liam Neeson gesprochen wird. Es sieht durch seine Baumähnlichkeit ungewöhnlich aus und wirkt dadurch, dass es ein echtes animatronisches Monster am Set gab, das einzelne bewegliche Teile besaß, besonders realistisch aus. Die raue Stimme schwankt zwischen gruselig und gemütlich und die Geschichten lockern den Film durch ihre andere Optik immer mal auf. Es ist nicht so sehr das Zentrum des Films, wie ich vorher dachte, doch immer, wenn es da war, war es ein neues kleines Highlight für mich.

Ich hatte hohe Erwartungen an „Sieben Minuten nach Mitternacht“ und die wurden noch übertroffen. Die Grundgeschichte ist nicht sehr ausgefallen oder komplex, aber sie geht ans Herz. Ich war so gerührt von dem Film, das wirkte noch ein paar Tage nach. Das lag vor allem an der authentischen Spielweise der Schauspieler und natürlich an dem Monster, das dem Film einen ganz besonderen Zauber verlieh. Ich kann den Film jedem ans Herz legen, der Geschichten für ebenjenes mag!

Sieben Minuten nach Mitternacht
Originaltitel: A Monster Calls (2016)
Filmverleih: STUDIOCANAL
Lauflänge: 108 Minuten
FSK: 6
Ab dem 4. Mai 2017 in den deutschen Kinos

Gewinnspiel: Buch „Sieben Minuten nach Mitternacht“

[Gewinnspiel beendet]

Nachste Woche Donnerstag, am 04. Mai 2017, erscheint „Sieben Minuten nach Mitternacht“ im Kino.
Zur Feier des Tages, darf ich euch ein Paket aus Buch und Filmplakat verlosen.

Ich kenne bisher nur den Film und habe das Buch selber noch nicht gelesen, kann euch aber verraten: Allein von der Thematik und der Fantasie lohnt es sich sehr!

© STUDIOCANAL

Das Leben des jungen Conor (Lewis MacDougall) ist alles andere als sorglos: Seine Mutter (Felicity Jones) ist ständig krank, er muss deshalb bei seiner strengen Großmutter (Sigourney Weaver) wohnen, und in der Schule verprügeln ihn die großen Jungs. Kein Wunder, dass er jede Nacht Albträume bekommt. Doch dann wird alles anders: Als er wieder einmal schweißgebadet – um punkt sieben Minuten nach Mitternacht – aufwacht, hat sich der alte Baum vor seinem Fenster in ein riesiges Monster verwandelt und spricht zu ihm. Ist das noch der Traum – oder ist es Realität? Das weise Monster beginnt, ihm Geschichten zu erzählen. Fortan kommt sein ungewöhnlicher Freund jede Nacht und seine Erzählungen führen Conor auf den Weg zu einer überwältigenden Wahrheit… (Inhaltsangabe laut Presseheft des Films)

Wie immer müsst ihr mir weder verraten, welche Monster euch so verfolgen noch jenes zeichnen, das damals unter dem Bett bei euch saß.
Hinterlasst mir einfach einen netten Kommentar und schon seid ihr im Lostopf.
Das Gewinnspiel geht bis Dienstag, den 2. Mai 2017, 24 Uhr. Der Gewinner wird dann durch einen Zufallsgenerator ausgelost (und hier auf dem Blog und per Mail informiert).

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wenn ihr unter 18 Jahren seid, brauche ich die Einverständniserklärung eurer Eltern. Keine Barauszahlung, keine Gewähr.

Leider hatte ich nur ein Buch und Plakat zum Verlosen. Das hat FiktiveWelten mit der Losnummer 3 gewonnen!
Aber die nächsten Gewinnspiele stehen schon in den Startlöchern. Vielleicht habt ihr, die dieses mal leer ausgegegangen sind, dort Glück!

Arthur Schnitzler – Traumnovelle

Die Ehe von Fridolin und Albertine steckt in der Krise, weil sich beide nach der Erfüllung ihrer erotischen Begierden sehnen, diese aber nicht ausleben können. Erst als sich Fridolin einer schönen Unbekannten hingibt und Albertine im Traum Erfüllung findet, kommen sie wieder zueinander. Jeder ist dabei für den anderen einen symbolischen Opfertod gestorben, der die Befreiung von den unterbewussten Trieben bedeutet. (Klappentext)

Fridolin ist ein angesehener Arzt, seine Frau Albertine kümmert sich um die gemeinsame Tochter.
Als er eines nachts an das Totenbett vom Hofrat gerufen wird, ahnt er nicht, dass diese Nacht unvergesslich sein wird. Mehr als eine Frau versucht ihn zu verführen und der geheimnisvolle Maskenball scheint sich als Gefahr zu entpuppen. Und das alles passiert ausgerechnet kurz nachdem er und seine Frau sich ihre geheimen Fantasien und Beinaheseitensprünge gebeichtet haben und sich dann versprachen, ab nun immer gleich alles zu erzählen…

Ich fand, die Geschichte klang unglaublich vielversprechend. Und das jetzt nicht, weil ich mich auf viele erotische Szenen freute, sondern weil ich auf die psychologischen Fragen gespannt war. Wird Fridolin seine Chancen nutzen? Wird er fremdgehen? Wird er es seiner Frau erzählen? Wird ihn ein schlechtes Gewissen plagen? Aber am allermeisten war ich gespannt auf den Maskenball, der mir als Einzelbilder aus der Verfilmung „Eyes Wide Shut“ bekannt war.
Und tatsächlich war die Umsetzung anfänglich ziemlich gut und spannend. Immer tiefer gerät der Leser mit Fridolin in den Strudel aus Möglichkeiten und Abenteuern. Doch dann kippte das Buch für mich, die Spannung brach ohne Höhepunkt einfach ab.
Und dann hat es das Ende geschafft, dass das Buch mich doch vollkommen unbefriedigt zurückließ.

Der Leser ist die ganze Zeit bei Fridolin und begegnet mit ihm zusammen in der einen Nacht allerhand Personen. Doch leider ist er keine sympathische Figur. Er ist nicht nett oder liebevoll. Er ist eher ein Macho, fühlt sich als etwas Besonderes, kann total verstehen, warum ausnahmslos alle Frauen auf ihn stehen und nimmt sich Dinge heraus, die er anderen nicht zugestehst.
Vor allem zum Ende hin schüttelte ich beim Lesen ständig den Kopf über Fridolins Ansichten und Aussagen. Ich konnte mich nicht in ihn hineinversetzen und seine Entscheidungen auch nicht nachvollziehen.

Die Ansichten können jedoch aus dem gleichen Grund heraus anstrengend für heutige Leser sein wie die Sprache: Das Buch wurde vor gut 90 Jahren geschrieben.
Die Sprache ist dementsprechend unmodern und gewöhnungsbedürftig. Ich hatte in den ersten paar Seiten ziemliche Schwierigkeiten hineinzukommen. Dies besserte sich jedoch schnell.
Ich persönlich mag aber genau aus diesem Grund keine Klassiker. Selbst „Romeo und Julia“ oder „Kabale und Liebe“ (die beide ja noch einige hundert Jahre älter sind) nervten mich allein aufgrund der Sprache. Da bin ich wohl ein Kulturbanause.

Und das ist dann wohl auch der Grund, warum mich „Traumnovelle“ nicht begeistern konnte. Nicht einmal überzeugen.
Die Geschichte fand ich bis zur Hälfte wirklich gut und ich saß ziemlich gespannt da.
Doch die zweite Hälfte der Geschichte, die Person Fridolin und die Sprache verleideten mir den Spaß am Buch.
Ich mag wohl einfach keine Klassiker.
Dieser bekommt aber aufgrund der anfänglich starken Geschichte von mir.

Arthur Schnitzler – Traumnovelle
Anaconda, 31. August 2005 (Erstveröffentlichung: 1925)
ISBN 393848456X
95 Seiten
Gebunden; 3,95 Euro

Ich lese jetzt „Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler

Wenn man mitten in der Nacht eine E-Mail von einem Dozenten bekommt mit der Info „Bis übermorgen bitte Traumnovelle lesen!“ und man dann nur einen Tag dafür hat (und das auch noch an einem Tag, an dem man erst 20 Uhr von der Uni kommt), führt das dazu, dass man eigentlich einen „Ich habe jetzt ‚Traumnovelle‘ von Arthur Schnitzler“-Artikel verfassen müsste.

Ich habe das Buch also tatsächlich schon gelesen, wollte aber trotzdem auf diese Art von Artikel nicht verzichten. Weil ich sie so mag.

Vorher wusste ich nicht viel über das Buch. Der Name war bekannt, klar. „Traumnovelle“ ist ja ein Klassiker.
Aber erst als eine Freundin letztens sagte: „‚Traumnovelle‘? Das wurde doch verfilmt. Als ‚Eyes Wide Shut‘.“, wurde ich so richtig neugierig. Den Film wollte ich eigentlich immer mal sehen. Damals wurde ich immer relativ schnell von meinen Eltern ins Bett geschickt, wenn der kam. Und als Erwachsene bin ich dann nie dazu gekommen.
Nun habe ich ihn mir aber zugelegt. Meine Hausarbeit soll sich immerhin um den Vergleich von Buch und Film drehen. Das Thema habe ich schon VOR dem ersten Seminartermin beim Dozenten angekündigt, so sicher bin ich mir.

Wie mir das Buch gefallen hat, folgt in den nächsten Tagen.

Erster Satz:
„Vierundzwanzig braune Sklaven ruderten die prächtige Galeere, die den Prinzen Amgiad zu dem Palast des Kalifen bringen sollte.“

März-Liste

Obwohl der März mein letzter Semesterferien-Monat war, habe ich nicht so viel gelesen, wie ich gern gewollt hätte.
Dafür waren die drei Bücher aber keine Enttäuschung. Ganz entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten waren es auch alles Liebesromane. War mal schön.
Endlich habe ich auch etwas gemacht, was ich schon so lange wollte und mich immer gesträubt habe: Ich habe Bücher aussortiert. Ich wollte eigentlich 20 schaffen, aber es sind „nur“ 18 geworden. Auch gut. Ich muss nur noch überlegen, was ich mit ihnen mache. In die Kirche? Mit zu meinen Eltern? Auf Arbeit auslegen?
Viele andere Bücher sind zusätzlich in den Keller gewandert.
Das Aussortieren war aber auch bitter nötig, denn ich habe diesen Monat viele Bücher dazubekommen…

Gelesen:
Colleen Hoover – Nächstes Jahr am selben Tag
Anne Freytag – Den Mund voll ungesagter Dinge
Katie Cotugno – So geht Liebe

Gekauft:
Frau Freitag – Chill mal, Frau Freitag
Mary Janice Davidson – Süß wie Blut und teuflisch gut
Mary Janice Davidson – Untot lebt sich’s auch ganz gut!
Mary Janice Davidson – Nur über meine Leiche
David Nicholls – Drei auf Reisen
Maryrose Wood – Die Poison Diaries – Liebe ist unheilbar
J. R. R. Tolkien – Der kleine Hobbit

Geschenkt:
Sara Grant – Neva
Britta Sabbag – Pinguinwetter
Ildikó von Kürthy – Unter dem Herzen
Zoran Drvenkar – Sorry
Scott Westerfeld – Pretty
Scott Westerfeld – Ugly
Kat Spears – Und plötzlich klopft mein Herz
Sebastian Fitzek – AchtNacht

Rezensionsexemplar:
Dan Vyleta – Smoke

Aussortiert:
Jane Heller – Trau niemals einem Mann
David Ellis – Die Schuldigen
Anders Roslund – Die Bestie
Kathy Reichs – Fahr zur Hölle
Hermann Schmidt – Fischbach mein Fischbach
Tess Stimson – Ich, er und sie
Leah Steward – Das unsichtbare Band
Jonathon King – Das Messer im Sumpf
Elena Forbes – Komm stirb mit mir
Bridie Clark – Teufel in High Heels
Nora Darius – Wo geht’s denn hier ins Paradies?
Cécile Krug – Die Sache mit Edgar
Sophie Hannah – Das fremde Haus
Sarah Harvey – Noch einmal mit Gefühl
Laura Ruby – Familienbetrieb
Judith O’Reilly – Stadt, Land – Schluss
Anna Sam – Die Leiden einer jungen Kassiererin
Juliet Hall – Das Erbe der Töchter

Und sonst so im März?
Ich war bei meiner besten Freundin und meine Eltern waren bei mir zu Besuch. Das war beides schön, aber ergab eher weniger vorzeigbare Fotos. Daher gibt es den kleinen Rest zu sehen.

Anfang des Monats waren wir bei Chris Tall. Den mag ich schon, seit ich ihn das erste mal bei TV Total sah. Und es war wirklich, wirklich lustig. Für mich hat es sich defintiv gelohnt. Mehr

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