September-Liste

Im September habe ich einen neuen Job angefangen. Seit drei Jahren habe ich jetzt nicht mehr Vollzeit gearbeitet durch das Studium. Die Umgewöhnung war schön, aber auch anstrengend. Ich bin abends schon sehr, sehr müde und habe keine Lust mehr zu lesen. Deswegen habe ich das auch nicht gemacht.
Dafür kam noch das letzte Paket mit den Büchern mit Mitarbeiterrabatt aus meinem Studentenjob an. Das waren immer tolle Pakete!
Darüber hinaus habe ich nun schon die Halbzeit der Schwangerschaft geschafft, das bedeutet für mich: Die Übelkeit ist weg, dafür sind jetzt die Bewegungen des Kindes da. Beides sehr, sehr schön.

Gelesen:

Gekauft:
A.G. Howard – Dark Wonderland – Herzkönig
Alan Bradley – Flavia de Luce 3 – Halunken, Tod und Teufel
Jill Santopolo – Was bleibt, sind wir
Paul Reizin – Wahrscheinlich ist es Liebe
Monika Feth – Fee
Charles Soule – Oracle Year – Tödliche Wahrheit
Sandra Runge – Don’t worry, be Mami

Geschenkt:

Rezensionsexemplare:
Moritz Matthies – Guten Morgen, Miss Happy

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Ich lese jetzt „Midnight Sun“ von Trish Cook

Als eine Bloggerin auf Instagram heulenderweise ihr Fazit zu „Midnight Sun“ vortrug, schoss das Buch direkt auf meine Wunschliste. Mit Emotionen bekommt man mich!
Wenn ich bei einem Buch so richtig schön heulen kann, dann bin ich meistens ziemlich begeistert.

Lange musste das Buch nicht auf meiner Wunschliste ausharren, bevor ich es erst kaufte und dann auch direkt vom SuB befreite.

Mit dem Buch lese ich zum ersten Mal eine Geschichte über die Krankheit Xeroderma pigmentosum, auch „Mondscheinkrankhet“ genannt. Katie kann nur aus dem Haus gehen, wenn die Sonne untergegangen ist. Doch sie hat die gleichen Wünsche und Träume wie andere 17-Jährige auch. Und was macht man nun, wenn man sich verliebt?

Erster Satz:
„In Disneyfilmen hat die Heldin immer echt große Probleme, bevor sie ihr Happy End bekommt.“

In Szene gesetzt #14

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August-Liste

Im August habe ich mein Kolloquium durchgestanden und habe damit offiziell mein Bachelorstudium geschafft. Trotz vieler Überlegungen habe ich mich (vorerst?) gegen ein Masterstudium entschieden. Den Rest des Monats habe ich noch in meinem Studentenjob gearbeitet und viel entspannt. Sehr viel entspannt. Das hatte ich mir nach den drei Jahren – und mit dem neuen Job ab September vor Augen – auch verdient.
Gelesen habe ich in dem Monat nur zwei Bücher, die waren dafür beide von meinen Lieblingsautoren.
Es hätte ein deutlich schlechterer Monat sein können.


Gelesen:
Colleen Hoover – Nur noch ein einziges Mal
Sebastian Fitzek – Das Paket

Gekauft:
Stefanie Lasthaus – Die Saphirtür
C. E. Bernard – Palace of Fire – Die Kämpferin
C. E. Bernard – Palace of Silk – Die Verrätern
A.G. Howard – Dark Wonderland – Herzbube
Rebecca James – Der Tag, an dem Cooper starb
Susin Nielsen – Die hohe Kunst, unterm Radar zu bleiben
Claudia Gray – Constellation – Gegen alle Sterne
Gavin Extence – Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

Geschenkt:

Rezensionsexemplare:

Und sonst so im August?
Neben der großen Entspannung waren wir auch bei einem Konzert. Mein erstes von den Toten Hosen. Leider standen wir mega schlecht. Bei der Stimmung hätte ich nämlich gern mehr mitbekommen.

Sebastian Fitzek – Das Paket

VORSICHT!
Öffnen auf eigene Gefahr

Ihr Postbote bittet Sie, ein Paket für einen Nachbarn anzunehmen. Einen Nachbarn, dessen Namen Sie noch nie gehört haben. Obwohl Sie schon seit Jahren in Ihrer kleinen Straße wohnen.
»Was kann schon passieren?«, denken Sie sich.

Und lassen damit den Albtraum in ihr Haus… (Klappentext)

Wie immer habe ich dieses Buch direkt nach dem Erscheinen gekauft, weswegen ich noch die Auflage habe, die mit einem Umkarton daherkommt. Speziell, besonders… wie meine Beziehung zu allen Fitzek-Büchern.

Seit Emma von dem Serientäter, der in der Presse nur „Der Friseur“ genannt wird, vergewaltigt und geschoren wurde, ist in ihrem Leben nichts mehr, wie es war. Die einst lebensfrohe Frau schafft es nicht mehr, aus dem Haus zu gehen. Sie ist von Ängsten geplagt und bekommt ihr Leben nur noch schwer auf die Reihe. Doch dann begeht sie einen Fehler: Sie nimmt ein Paket für einen Nachbarn an – sie bemerkt, dass sie weder weiß, wer der Nachbar sein soll, noch wo er wohnt. Emma sieht sich der nächsten lebensbedrohlichen Situation gegenüber…

Selten geht Sebastian Fitzek den Weg mit einer weiblichen Hauptfigur. Ebenso selten, wie er den Figuren ein intaktes Beziehungsleben gönnt. Doch Emma hat eines, sie hat einen tollen Mann, mit dem sie einen süßen Hund hat und einmal Kinder plante. Bis der Friseur sie vergewaltigte und sie danach eine Fehlgeburt erlitt. Dann änderte sich alles. Ihre Psyche, ihre Beziehung, ihr Kinderwunsch. Ihr Mann ist immer noch da. Er liebt sie, unterstützt sie, hilft ihr. Doch Emma ist nicht mehr heile. Emma ist das genaue Gegenteil.

Emma ist eine angeschlagene Person und auch eine unzuverlässige Erzählerin, denn weder sie noch der Leser können wirklich wissen, was real ist und was ihrer angstgebeutelten Fantasie entspringt. Trotzdem, oder gerade deswegen, ist es interessant, bei ihr zu sein und sie besser kennenzulernen. Wie immer ist sie eine vielschichtige Person, bei der man schnell tief in die Psyche eindringt. Ebenso authentisch wirken alle Nebenfiguren.

Mit dem unbekannten Paket rutscht Emma nun in eine neue Psychose und nimmt den Leser mit auf eine Reise. Man wechselt zwischen verschiedenen Zeiten, springt ohne Probleme vor und zurück, wobei sich das Puzzle um ihr Leben und ihr Leiden immer mehr vervollständigt.

Was beim Lesen für mich ein wenig auf der Strecke blieb, war die Spannung. Denn das Schlimmste hat Emma schon hinter sich. Sie ist eines der vielen Opfer des Friseurs. Und von dem Paket an sich geht erst einmal ja keine Gefahr aus.
Es ist interessant alles Weitere zu entdecken, ja. Aber spannend? Angsteinflößend? Gruselig? Nicht wirklich.

Vor allem durch die Zeitsprünge wird eine zweite Ebene aufgemacht: Die des Friseurs. Für mich lag hier die Stärke des Buches. Ich wollte unbedingt wissen, wer dieser Sadist ist und warum er Emma – und den anderen Frauen – so etwas angetan hat. Doch auch das war nicht spannend im klassischen Sinne, man musste nur verschiedene Puzzleteile zusammenfügen.

Das Buch besticht also weniger durch seine nervenaufreibende Spannung als vielmehr durch seine Atmosphäre. Dieses psychisch instabile Konstrukt der Geschichte lässt den Leser zweifelnd durch die Seiten schlingern.

Ich hatte insgesamt viel Spaß mit dem Buch. Ich mochte die Ausgangsgeschichte um das Paket als auch die Hintergrundgeschichte mit dem Friseur. Ich fand Emma eine interessante Hauptfigur und wollte mit ihr alle Rätsel lösen. Dabei umfing mich diese wunderbare Psycho-Atmosphäre.
Doch letztlich entwickelte sich die Geschichte für mich ein wenig behäbiger als ich es von meinem Lieblingsautoren gewohnt bin. Nichts konnte mich von einer Seite auf die andere überraschen. In dieser Kombination gibt es von mir .

Sebastian Fitzek – Das Paket
Droemer, 26. Oktober 2016
ISBN 3426199203
362 Seiten
Gebunden; 19,99 Euro
(Auch als Taschenbuch erhältlich.)

Weitere Bücher des Autoren (klicke für die Rezension):

Ich lese jetzt „Das Paket“ von Sebastian Fitzek

Dieses Buch lag seit Erscheinen auf meinem SuB. Ich schwankte immer zwischen: „Du musst es lesen!“ und „Wenn du es gelesen hast, hast du kein neues Buch deines Lieblingsautoren mehr zuhause!“. Vor allem auch die Lesung machte mich neugierig.
Dann hörte ich jedoch auch immer mehr Stimmen, die das Buch nur so mittel fanden – und es rutschte weiter nach hinten bei meinen Prioritäten.

Colleen Hoover hatte mich mir „Nur noch ein einziges Mal“ anscheinend aus der Leseflaute geholt, doch ich traute dem Braten noch nicht. Also wollte ich es nun mit Fitzek wagen. Meine zweite Geheimwaffe bei akuter Leseunlust.
Ich wollte dringend wissen, was es mit dem falsch abgegebenen Paket auf sich hat.

Erster Satz:

„Als Emma die Tür zum Schlafzimmer ihrer Eltern öffnete, ahnte sie nicht, dass sie dies zum letzten Mal tun würde.“

Colleen Hoover – Nur noch ein einziges Mal

Colleen Hoover empfahl, den Klappentext nicht vorab zu lesen. Man sollte sich auf die Geschichte einlassen, ohne zu viel zu wissen. Ich habe das getan. Für alle anderen folgt er aber nun:

Manchmal sind es die, die man am meisten liebt, die einen am tiefsten verletzen…

Als sie nach Boston zieht, fühlt Lily sich zunächst wie in einem Traum: eine neue Stadt, der erste Job und dann noch Ryle – attraktiv, wohlhabend und bis über beide Ohren in Lily verliebt. Doch dann trifft Lily zufällig Atlas wieder, ihre erste Liebe. Auf einmal zeigt Ryle sich von einer Seite, die sie niemand erahnt hätte… (Klappentext)

„Dieses Buch hat mich zerstört und aufgebaut zugleich.“ las und hörte ich mehrfach über dieses Buch. Jubelnde Besprechungen, wohin ich sah. Meine Erwartungen waren unfassbar hoch.

Lily Blooms Leben hat sich radikal geändert, denn ihr Vater ist vor kurzem gestorben, doch so richtig schade findet sie es nicht. Und just an dem Abend, an dem sie ihrer fehlenden Trauer auf der Beerdigung Ausdruck verliehen hat, trifft sie auf einer Dachterrasse den faszinierenden Ryle. Sie verabschieden sich, ohne in Kontakt zu bleiben. Einige Monate später treffen sie sich jedoch wieder – und damit steht dem Beginn einer großen Liebe nichts im Weg.

Dankenswerterweise ergibt sich diese Liebe angenehm, langsam, natürlich. Ganz allmählich verliebte ich mich mit Lily in Ryle, den charmanten Arzt. Lily war überhaupt eine Figur, in die man sich gut und gern hineinfallenlassen konnte. Sie ist lustig, sympathisch, ehrgeizig und verliebt sich eben nicht kopflos – weder in Ryle, noch in ihre erste Liebe Atlas. Die gemeinsame Geschichte mit Letzterem lernt man in einer Art Rückblick-Briefen kennen. Und auch hier war es keine typische Hals-über-Kopf-Liebe. Es war ebenso authentisch und natürlich, wie später mit Ryle.

Richtig Spannung kommt hinein, als Lily überraschend Atlas wiedertrifft. Plötzlich ändert sich der Drive der Geschichte. Dinge sind plötzlich offen, an festen Verbindungen wird gerüttelt. Und dieser Punkt ist es, der das Buch für viele Leser so besonders macht. Ein Fakt, mit dem viele mitfühlen können, weil sie die gleichen Erfahrungen gemacht haben.
Für mich persönlich liegt hier aber die Krux des Buches, denn ich kann die Situationen nicht nachempfinden, ich habe nie in ihnen gesteckt. Natürlich fand ich das Buch trotzdem sehr gut, spannend, mitreißend und emotional – mir fehlte aber die verbindende Komponente. Die Komponente, die andere Leser „zerstört und aufbaut zugleich“.

Ich konnte mich also nicht zur Gänze emotional einfangen lassen, ich blieb immer ein wenig distanziert. Vielleicht waren es die zu hohen Erwartungen, vielleicht die fehlende Nähe zum Thema.

Nichtsdestotrotz war es ein Hoover-Feeling, wie man es kennt, was mich dazu verleitete, „Nur noch ein einziges Mal“ fast in einem Rutsch zu lesen. Mit weinen, hoffen, mitfiebern und mitlieben.

Schon länger steht Colleen Hoover meiner Meinung nach vollkommen zu Unrecht noch in der Jugendbuch-Ecke bei den Buchhändlern. Mit diesem hier hat sie es einmal mehr bewiesen. Vielleicht auch deshalb, weil sie viel ihrer eigenen Familiengeschichte mit hineingebracht hat.
Es war ein wundervolles Buch, das mich aufgrund der Thematik aber nicht ganz abholen konnte und mir das Herz nicht so gebrochen hat, wie ich es erwartet habe.

Colleen Hoover – Nur noch ein einziges Mal
Originaltitel: It ends with us (August 2016)
dtv, 10. November 2017
ISBN: 3423740302
411 Seiten
Broschiert, 14,95 Euro

Weitere Bücher der Autorin (klicke für die Rezension):

Ich lese jetzt „Nur noch ein einziges Mal“ von Colleen Hoover

Ich schlitterte im Sommer in eine handfeste Leseflaute. Die Bachelorarbeit hatte mich einfach ausgelaugt. Eine Bachelorarbeit über ein Buch zu schreiben ist ja einerseits cool. Andererseits hatte ich keine Lust mehr, mich auch in meiner Freizeit mit Büchern zu beschäftigen.
Darum war der Juli ziemlich buchlos.

Darum musste eine Geheimwaffe helfen. Ich zog Colleen Hoover aus dem Schrank. „Nur noch ein einziges Mal“ (bzw. It ends with us“) hatte ich schon auf meiner Wunschliste, da gab es das Buch nur auf Englisch. Ich habe nur jubelnde Besprechungen gelesen. Als es auf deutsch rauskam, kaufte ich es direkt. Doch dann hatte ich Angst. Meine Erwartungen waren dermaßen hoch. Konnten sie nicht nur enttäuscht werden?
Colleen Hoover sagte, dass man am besten nicht den Klappentext lesen soll. Man soll mit so wenig Wissen wie möglich an die Geschichte herangehen. Und das habe ich getan…

Erster Satz:
„Ich sitze auf der gemauerten Brüstung einer Dachterrasse, blicke zwölf Stockwerke tief auf Boston hinunter und denke an Selbstmord.“

Juli-Liste

Anfang Juli habe ich meine Bachelorarbeit abgegeben. Danach brauchte ich viel Entspannung, der meine Schwangerschaftsübelkeit immer noch einen Strich durch die Rechnung machte.
Ich habe in dem Monat aber auch weiterhin gearbeitet, meine Eltern besucht und Besuch von meiner Cousine (Lust auf Infos zu einem veganen Lifestyle? Dann schaut doch gern mal auf ihrem YouTube-Kanal vorbei: Kudokii) bekommen.
Bücher hatten in dem Monat jedoch wenig Platz in meinem Leben. Ich habe zwar ein großes Buchpaket bestellt, aber das kam erst im August an, warum der Inhalt auch erst auf dieser Liste stehen wird.

Gelesen:

Gekauft:

Geschenkt:

Rezensionsexemplare:

Juni-Liste

Schwangerschaftsübelkeit und Bachelorarbeitschreiben. Das waren die zwei Dinge, aus denen mein Juni bestand. Beides war so generell eher unschön.
Deswegen habe ich auch kein Buch gelesen und hatte auch weder Zeit, noch Lust, welche zu kaufen.
Eine Kommilitonin meines Freundes war aber so lieb und hat mir ein Buch geschenkt, das sie noch eingeschweißt zuhause hatte, das sie aber nicht lesen wollte.

Geschenkt:
S. J. Kincaid – Diabolic – Vom Zorn geküsst

Und sonst so im Juni?
Im Juni waren die Foo Fighters in Hamburg und mein Freund und ich waren zwei der circa 60.000 Menschen, die sich das Konzert angesehen haben. 60.000 Menschen auf einem Fleck. Das ist zweimal meine Heimatstadt. So unfassbar.
Auch hier machte mir die Frühschwangerschaft echt zu schaffen und nach dem stundenlangen Stehen tat mir alles weh. Aber die Stimmung war toll und auch wenn wir dort wegen meines Freundes waren, hatte ich Spaß an den Liedern.

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