SuB-Umsortierung

Das Problem mit einem hohen SuB ist ja, dass ein riesiger Stapel ungelesener Bücher rumliegt. Und der will auch erstmal irgendwo untergebracht werden.
Am Anfang hatte ich ein SuB-Körbchen. Ein einfaches Einkaufskörbchen reichte. Das waren Zeiten…
Dann eroberte ich die Mängelexemplar-Boxen, die Kirche in der Nähe mit den günstigen Büchern, den Bücherbasar auf Arbeit mit den Büchern, die die Redakteure zugeschickt bekommen und noch so viel mehr.

SuB1Irgendwann wurde aus dem Körbchen ein 80cm-Billy-Regal. Später kam ein 40er-Billy dazu. Irgendwann reichten die beiden Regale nicht mehr und es kamen noch die passenden Aufsätze dazu.
Man ahnt es, es dauerte nicht lange und selbst die waren proppenvoll. Also stopfte ich die Bücher auch ins Sideboard neben den Regalen. Drei Fächer, in denen die Bücher jeweils dreireihig Standen und auf denen dann noch weitere Bücher lagen. Also war es auch hier proppenvoll.
Dann fing ich schon an, die neuen Bücher auf die Bücher im Regal zu legen. Ich stapelte, was das Zeug hielt.
Selbst das reichte irgendwann nicht mehr und ich musste den Boden vor dem Regal belagern.
Ich wurde immer unglücklicher: zwei Regale plus Aufsätze, drei Fächer im Sideboard, Boden.

SuB2Es blieben nur zwei Möglichkeiten: Bücher aussortieren oder neu ordnen.
In ersterem bin ich schlecht. Ich habe es gerade mal geschafft, drei Akte-X-Bücher und ein doppeltes vom SuB wegzugeben.
Der Rest musste neu sortiert werden.
Also holte ich die Bücher im Regal, die auf den anderen Büchern lagen, die vom Boden und die vom Sideboard heraus und stapelte sie alphabetisch.

SuB3Dann konnte ich alles wieder ins Regal einsortieren.
Dort ist nun alles zweireihig und nichts liegt mehr. Dafür stehen leider auch nicht mehr alle Bücher bündig zum Regalboden, sondern sie gucken wirr aus dem Regal hinaus. Ich mag es nicht so sehr, wie das Bündige mit den liegenden Büchern, aber immerhin sind Boden und Sideboard endlich wieder buchfrei.

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Mehr Platz und doch nicht genug

So schnell kann es gehen.
Vor kurzem störte mich plötzlich mein kleines Bücherregal (ehrlicherweise ist es das reine SuB-Regal) und dann war der Plan auch schon gefasst, dass ich es ausbauen werde.
Ich wollte nicht nur ein kleines Regal dazukaufen, sondern auch noch beide aufstocken.
Gesagt, getan.
Nun habe ich nicht mehr nur sechs Mal 80cm Platz, sondern noch zwei Mal zusätzlich 80cm und acht Mal 40cm.
Wie sollte es aber anders sein? Das reicht immer noch nicht für meinen SuB (das Bild ganz unten ist der „Rest“).
Als ich so dabei war alle Bücher zu sortieren (ich habe sie im Regal erst alphabetisch nach Nachnamen sortiert und innerhalb eines Autors chronologisch), habe ich aber einige gefunden, die ich sicher nie lesen werde. Mal sehen, wann ich mir die alle mal vornehme und aussortiere. Das kann aber noch eine Weile dauern. Platz habe ich nämlich im Sideboard nebenan. Bis jetzt lagerten die Bücher auch dort drin.
Ich freue mich sehr über meine kleine Bücherwand. Ich habe mir in den letzten Tagen die Stelle oft angesehen und hatte Angst, dass es zu viel wird. Jetzt kann ich mich aber gar nicht daran sattsehen.
(Die schlechte Qualität tut mir übrigens sehr leid. Es war nur leider schon so dunkel und das wollte die Kamera nicht so tolerieren, wie ich gehofft hatte.)

Mein SuB… mal wieder

Seit ich nun bei der Tagung war, habe ich mich nicht getraut die Bücher auf meiner SuB-Seite einzutragen.

Nun habe ich mich dazu aber mal durchgerungen und es gemacht (zum Glück sind seitdem nämlich schon so einige weggelesen 😉 ).

Und was soll ich sagen? Von einem hohen SuB-Stand von 349 bin ich jetzt auf einen ultrahohen SuB-Stand von 403 Büchern geschleudert worden.

Aber ich sehe die guten Seiten:
1. Ich habe die Bücher irgendwie unterkommen in der Wohnung.
2. Es sind tolle neue Titel.
3. Ich habe nie zu wenig Stoff zum Rezensieren (der Blog wird also wohl noch eine Weile bestehen bleiben).
und 4. Nicht mehr lange und ich bin unter 400. Ich habe also ein bald zu erreichendes Ziel vor Augen! 🙂

Buchkauffrei

Was viele sich mühsam erarbeiten müssen, ist bei mir gerade so einfach.
Ich habe keine Lust, Bücher zu kaufen.
Ok, ehrlich gesagt: HATTE!
Langsam fängt es wieder an, mich in den Fingern zu jucken. Ich lese momentan wieder jeden Tag und im Verhältnis zu diesem grausamen, leseflaute-gebeutelten Jahr, läuft es richtig gut.

Somit lese ich auch endlich wieder mit Spaß andere Bücherblogs und in einem Bücherforum. Und dort entdecke ich natürlich nun täglich tolle Bücher, die ich lesen möchte.

Trotzdem habe ich mal geguckt. Ab Juli 2011 habe ich nur 4 Bücher gekauft. Und dieses Jahr tatsächlich noch nicht eins. Demnächst kommt nur mal wieder ein gewonnenes Buch von Vorablesen.

Es macht mich einerseits stolz und andererseits hätte ich Lust auf neue Bücher (da kann ich ganz toll den SuB von 359 ignorieren). Ich weiß aber auch, dass ich dann wieder so maßlos bin. Ich gehe dann nicht in einen Laden und kaufe ganz gesittet EIN Buch, sondern gleich so viele ich tragen kann. Und das macht meinen aktuellen SuB-Abbau-Lauf natürlich total zunichte.

Also warte ich noch ein wenig, um mal wieder ein Buch zu kaufen. Aber es freut mich, dass ich es gerade so richtig will! 🙂

Fluch oder Segen?

Ich bin irgendwie traurig.
2008 habe ich den ersten Bücherbasar auf Arbeit erlebt und seit 2009 freute ich mich dann schon im Januar auf Anfang Dezember, weil es da den nächsten gab.

Allein deswegen, weil ich damals noch nicht den Blog hatte, zeige ich nochmal, was es 2009 für mich gab (wohl bemerkt FÜR MICH. Ich hatte noch ein Buch für meine Mutter dabei. Aber das lasse ich mal weg). Die, die ich schon gelesen habe, sind farbig markiert (14/33). Allein um mal aufzuzeigen, wie lange Bücher auf meinem SuB liegen:

Zeitreisen für Anfänger – Sharon Griffiths
Das Buch Dahlia – Elisa Albert
Evermore – Alyson Noël
Gut gegen Nordwind – Daniel Glattauer
Veronica beschließt zu sterben – Paulo Coelho
Macho Mann – Moritz Netenjakob
Tagsüber dieses strahlende blau – Stefan Mühldorfer
Jan ist weg – Anna Licht
Stadt, Land – Schluss – Judith O’Reilly
Du bist mein Stern – Paige Toon
Das Buch ohne Namen – Anonymus
Mein Leben ohne Gestern – Lisa Genova
Pippa Lee – Rebecca Miller
Die Einsamkeit der Primzahlen – Paolo Giordano
Die Zwillinge von Highgate – Audrey Niffenegger Das sag ich dir – Hanif Kureishi
Firmin – Ein Rattenleben- Sam Savage
Das Lexikon der verschwundenen Dinge – Robert Skuppin und Volker Wieprecht
Wasser für die Elefanten – Sara Gruen
Dämliche Dämonen – Royce Buckingham
Am Ende des Alphabets – Charles Scott Richardson
Frau Ella – Florian Beckerhoff
Der junge im gestreiften Pyjama – John Boyne
Gruppen-Ex – Steffi von Wolff
Lucy in the Sky – Paige Toon
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod (Folge 1-3 in einem Band) – Bastian Sick
Fremd küssen – Steffi von Wolff
Götter ohne Manieren – Marie Phillips
Der Tag, an dem ich starb – Anthony McGowan
Ein Joghurt namens Annika – Marcus Werner
Michelles Fehler – Martina Wildner
Bis einer heult – Nina Schmidt
Ich bin kein Serienkiller – Dan Wells

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere dann ja noch an meine Ausbeute von 2010:

Welche es genau sind, steht hier .

Und wie jedes Jahr, erwartete ich seit Januar 2011 den Tag freudig.
Die Jahreszeiten kamen und gingen. Der lange, harte Winter ging vorüber (da konnte ich beim Gehen eh nicht lesen), der Urlaub wurde angetreten (da hatte ich guten Lesestoff), der miese Sommer kam und ging (ich habe nicht eine Minute auf dem Balkon gesessen und gelesen) und der Herbst kam. Und auch wenn das Jahr vom Wetter her nicht meiner Lesestimmung entsprach und ich eh von der Leseflaute heimgesucht war, habe ich mich gefreut.
Immer wenn ich vor meinen Regalen stand, habe ich mich gefragt, wie da noch die Basar-Einkäufe reinpassen sollen.
Aber es würde schon irgendwie gehen. Muss ja!

Und vor lauter Stress habe ich so einige Monate kaum mitbekommen. Oktober…November…und schon war Mitte Dezember. Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Es gab keinen Basar!
Leicht panisch fragte ich meine Kolleginnen. Ich hatte ihn nicht verpennt. Es gab ihn wirklich nicht!

Nun habe ich meinen Job gewechselt. Es ist Januar und ich kann mich nicht auf Anfang Dezember freuen, wenn es (vielleicht) den nächsten Basar gibt.
Ich muss ohne ihn auskommen.
Mein Geldbeutel und Regalplatz wird es mir danken.
Aber ich war dort so gern. Habe Stapel umgewälzt und mich über jedes eingeschweißte Buch, das gerade erst auf den Markt geschmissen wurde, gefreut wie ein kleines Kind.

Wer weiß, vielleicht arbeite ich dort irgendwann wieder (mein großer Wunsch!), aber bis dahin muss ich noch ganz genau überlegen, ob es nun Fluch oder Segen ist, dass ich den Basar nicht mehr habe.

Aussortiert

Ich liebe alle meine Schätzchen. Egal, wie hässlich sie sind. Geknickt, alt, schlimmes Cover? Egal! Selbst Bücher mit schlechtem Inhalt kann ich nicht einfach weggeben.
Aber nun war es soweit, ich habe zum ersten Mal wirklich aussortiert.
Ehrlicherweise sind hier erstmal nur Bücher dabei, die ich geschenkt bekommen habe und wirklich nie nie nie lesen würde (ganz davon abgesehen, dass ich – wenn dann – eh 300 andere Bücher vorher lesen würde). Es war recht mühsam, da ich bei jedem Buch ganz genau überlegt und alle möglichen Rezensionen studiert habe.
Letztendlich verabschiede ich mich von 25 liebgewonnen Büchern. Ich brauche eben auch einfach wieder mehr Platz im Schrank (für das SuB-Bild einfach mal einen kleinen Blick nach unten werfen :-D).

Ganz genau trenne ich mich von:
1. Alfred Coppel – Ein langer Sommer
2. E. L. Voynich – Der Sohn des Kardinals
3. Kjell Ola Dahl – Sommernachtstod
4. Thommie Bayer – Die gefährliche Frau/ Der langsame Tanz
5. Stella Rimington – Leiser Verrat
6. Marie-Jo Morell – Beringers Auftrag
7. Wolfgang Hohlbein – Der Widersacher
8. Anna Dünnebier – Der Quotenmann
9. Patrick Dunne – Die Pestglocke
10. Dennis L. Kiernan – Drachenbann
11. Reader’s Digest Auswahlbücher:
• Evita Wolff – Im Schatten des Pferdemondes
• Jeffrey Archer – Das elfte Gebot
• Nicholas Sparks – Weit wie das Meer
12. Noah Gordon – Die Erben des Medicus
13. Catherine Cooksen – Die einzige Tochter
14. Reader’s Digest Auswahlbücher:
• Robert Harris – Pompeji
• Mary Higgins Clark – Und morgen in das kühle Grab
• Emily Grayson – Ein ganzes Leben lang
15. Renate Fabel – Alle meine Männer
16. Ingeborg Bayer – Stadt der tausend Augen (Die Venedig Trilogie)
17. Ingeborg Bayer – Stadt der blauen Paläste (Die Venedig Trilogie)
18. Ingeborg Bayer – Stadt der tausend Masken (Die Venedig Trilogie)
19. Jacques Berndorf – Eine Reise nach Genf
20. Krischan Koch – Flucht übers Watt
21. Daniel Scholten – Die falsche Tote
22. Jan Eik – Die schwarze Dorothea
23. Adriana Trigiani – Der beste Sommer unseres Lebens
24. Vince Flynn – Das Ultimatum
25. Reg Gadney – Totzeit

Das meiste kennt man aber auch nicht wirklich, oder?

Mein SuB

Ich rede ja öfter mal von meinem SuB und habe ihn ja auch komplett aufgelistet, aber noch nie GEZEIGT.
Das will ich nun ändern. Hier ist das Wunderwerk: Leider musste ich beim Stapeln und Sortieren feststellen, dass ich so einige Bücher habe, die nicht aufgelistet sind. Manche will ich jetzt aber eh aussortieren. Danach werde ich die übriggebliebenen wohl auch mal aufnehmen.

Gedankenspiele

Nachdem ich gestern „Treuepunkte“ von Susanne Fröhlich beendet hatte, stand ich vor meinem SuB-Regal und hab da rein geguckt wie ein Schwein ins Uhrwerk. Ich hatte keine Ahnung, was ich lesen wollte und sollte.

Ich hatte mir natürlich ein paar Vorgaben gemacht:
1. Nicht zu dick (ich bin noch nicht ganz aus der Flaute raus. Also sollte es höchstens 400 Seiten haben),
2. Kein erster Teil einer Reihe
3. Keins der neuen Bücher (Altlasten abbauen also).

Dann habe ich also alle dünnen Bücher rausgeholt aus dem Regal und fühlte mich von keinem angemessen angesprochen.
Aus einem spontanen Impuls habe ich mich dann für „Weil nichts uns trennen kann“ von Tami Hoag entschieden.
Und hier kommen die Gedankenspiele ins…äh…Spiel.

Ich weiß noch ganz genau, wo, mit wem und sogar zu welcher Uhrzeit ich es gekauft habe. Ich weiß sogar noch ungefähr, wie die Verkäuferin aussah und es ist sicher über ein Jahr her. Aber eins weiß ich beim besten Willen nicht mehr: WARUM in Gottes Namen???
Der Klappentext spricht mich wirklich nicht an. Sollte er es damals getan haben? Das kann ich mir nicht vorstellen.

Und das macht mir jetzt Angst. Habe ich wirklich so viele Bücher auf dem SuB, die mich nun (ein bis zwei Jahre nach dem Kauf) nicht mehr ansprechen? Sollte ich gar ganz aufhören Bücher zu kaufen? Kann sich ein Geschmack so schlimm geändert haben, dass ich auf den Klappentext gucke und denke „Oh mein Gott, wer liest so einen Schund?“

Aber ich lese erstmal. Vielleicht wird das Buch ja toll und ich kann mir im Nachhinein doch auf die Schulter klopfen, dass ich das tolle Buch damals mitgenommen habe!

Mein SuB…

Meinen SuB zählen, ist für mich ja so ein wenig wie auf die Waage steigen. Ich hab eine ungefähre Ahnung, rechne aber mal mit mehr und werde damit schockiert, dass es sogar NOCH mehr ist…..
Nach bestimmt einem halben Jahr habe ich nun also mal wieder meinen SuB gezählt und bin nicht nur schockiert, sondern in meinen Grundfesten erschüttert.
Dass es über 300 sind, wusste ich. Ich war aber der Meinung, dass ich gar nicht sooooo viel gekauft habe. Tja, falsch gedacht, Puppe.
Das Problem ist: Ich habe nicht mal alle meine Bücher in mein virtuelles Bücherregal aufgenommen. Nein, selbst da schummle ich ein wenig mit Büchern, die ich zwar habe, wohl aber nie lesen werde.

Und hier kommt sie nun, die schreckliche, traurige, furchtbare Wahrheit: Ich habe einen SUB von 359! (Und die Dunkelziffer liegt noch ein wenig höher 😦 )