Alles neu macht der Mai

Catchy Headline, die jeder Blog aktuell schon benutzt hat? Check!
Und eigentlich ist es auch eine Lüge: Wohnung die alte, Freund der alte, Studium das alte. Alles alt. Und selbst der Fakt, um den sich dieser Artikel dreht, ist alt: Es gab mal wieder so viele Neuzugänge, dass sich ein eigener Artikel lohnt.

Als allererstes muss ich wieder meine liebe Freundin und Kollegin hervorheben, die es geschafft hat, trotz stressiger Messe an mich zu denken und mir Bücher von dort mitzubringen. Ich weiß es wirklich sehr zu schätzen! Bücher sind so schwer und sie schleppt sie für mich durch die halbe Republik. Ich bin wirklich dankbar!
Dieses Mal wurden es:
Edward Berry – Das verschwundene Buch
Sarina Bowen – True North – Wo auch immer du bist
Corina Bomann – Sturmherz
Lorraine Fouchet – Ein geschenkter Anfang
Evelyn Holst & Uschi von Gudzinski – Gipfelglück
Audrey Carlan – Calender Girl – berührt (April, Mai, Juni)
Poppy J. Anderson – Geheimzutat Liebe – Taste of Love

Wenn ihr euch nochmal durch meine wahnsinnigen Ausbeuten der letzten Jahre klicken wollt, sind sie hier: 2016, 2015, 2014, 2013 und 2012.

Und als wäre das nicht schon toll genug, konnte ich mich bei meiner Buchredakteurskollegin dann noch bei den neu eingetroffenen Büchern bedienen.
Keins davon erscheint vor September 2017. Eines sogar erst im Februar 2018.
Ich bin fast durchgedreht. Das war ein guter Tag!

Elizabeth Enfield – Ivy & Abe
Krystal Sutherland – Unsere verlorenen Herzen
Jean Pendziwol – Das Licht der Insel
Kristen Ciccarelli – Iskari – Der Sturm naht
J. S. Monroe – Finde mich – bevor sie es tun

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DIE Tagung – ohne mich

Heute war in den letzten Jahren immer einer meiner Lieblingstage.
Der Tag, nach DER Tagung.
Der Tag, an dem ich mit einem unglaublich schweren Koffer nach Hause gezottelt bin.
Der Tag, an dem die Cocktailkleider und Blazer aus dem Koffer gerissen wurden, um die Sicht auf meinen Schatz freizugeben.
Der Tag, an dem ich viele, viele neue Bücher auspacken durfte.

Meine Ausbeute aus den Jahren 2012, 2013, 2014 und 2015 findet hier hinter den Jahreszahlen.

Doch im letzten Jahr habe ich den Job gekündigt und ein Studium angefangen. Jedes Mal, wenn ich an die Tagung dachte, brach es mir ein bisschen das Herz. Nicht nur, weil mir so viele kostenlose Bücher entgingen, sondern auch, weil mir die Tagung tatsächlich immer unglaublich viel Spaß machte.

Da ich in meinem alten Verlag jedoch weiterhin als Aushilfe arbeitete, rettete mir der Chef mein Glück mit den Worten: „Sie dürfen natürlich weiterhin mitkommen…“. Und dann machte mir mein Stundenplan einen Strich durch die Rechnung und ich konnte eben doch nicht mit.

Aber ich habe wahnsinnig tolle Kolleginnen, die ich zum Glück auch Freundinnen nennen darf.
Mit meiner „Nachfolgerin“ habe ich damals leider nur ganz kurz richtig zusammenarbeiten können, aber in der Zeit habe ich sie sehr ins Herz geschlossen. Und sie mich auch, glaube ich, denn sie hat tatsächlich die Qualen auf sich genommen und mir Bücher von der Tagung mitgebracht. Ich bin so unfassbar glücklich und dankbar.
Hier nun also die Tagungsausbeute 2016 und das obwohl ich gar nicht dort war.
Tagung2016

Tagung2016_1
Peter Goldammer – Der Zirkus der Stille
Laura Barnett – Drei mal wir
Naomi Wood – Als Hemingway mich liebte

Tagung2016_2
Chris Geletneky – Midlife Cowboy
Lauren Rowe – The Club Flirt
Adrian J. Walker – Am Ende aller Zeiten

Tagung2016_3
Fiona Barton – Die Witwe
Orna Landau – Wetten, dass wir uns lieben?
Kit de Waal – Mein Name ist Leon

Tagung2016_4
Susan Andersen – Wer nicht hören will, muss küssen
Jojo Moyes – Ein ganz neues Leben
Jojo Moyes – Über uns der Himmel, unter uns das Meer

Tagung2016_5
Sarah Lark – Der Klang des Muschelhorns
Kristan Higgins – Fast perfekt ist gut genug
Miranda Dickinson – Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin

Tagung2016_6
Rowan Coleman – Wolken wegschieben
Anna Karolina Larsson – Der Pavian
Mario Giordano – Tante Poldi und die sizilianischen Löwen

Tagung2016_7
Marie Matisek – Sonnensegeln
Susan Mallery – Küsse haben keine Kalorien
Christina Lauren – Beautiful Secret

Launenrettung

Und dann gibt es Tage, die sind schrecklich und gemein.
Das Wetter meint es nicht gut mit mir, manche Menschen nicht, ja vielleicht die Welt an sich nicht.
Es ist Samstag und ich habe deswegen und noch wegen einigen anderen Sachen keine Lust etwas zu unternehmen.
Mein Freund schafft es mit Ach und Krach, mich mit „Schatz, bummeln?“ in die Stadt zu locken.
Ich murmele noch: „Stimmt, ich wollte ja auch noch ein Buch kaufen.’Eisige Schwester‘. Das klingt so gut.“.
Richtigerweise antwortet er: „Aber du wolltest dir doch dieses Jahr keine Bücher mehr kaufen.“ und ich antwortete noch richtiger: „Stimmt, aber ich kaufe es mir ja nicht. Du schenkst es mir!“. Auf das stumme „Warum?!“, das ich in seinen aufgerissenen Augen sehe, kann ich ihn beruhigen: „Ich habe noch deine Geschenkkarte von meinem Geburtstag.“

Dann kämpfen wir uns durch die U-Bahn, schlechtes Wetter, doofe Menschenmassen und geruchsintensive Fressmeilen und stehen endlich vor „Eisige Schwestern“ und ich will es doch nicht mehr kaufen.
Meine Wut ist mittlerweile ins Unermessliche gestiegen, meine Laune proportional gesunken. Mein Magen kribbelt und zieht sich zusammen.
Wir gehen unverrichteter Dinge.

neu_13.06.15Um dem Niesel zu entkommen, gehen wir durch Karstadt. Eigentlich will ich die Mängelexemplare links liegen lassen. Ich will keine Bücher kaufen. Nur zum Spaß tue ich kurz so, um meinen Freund zu ärgern. Und dann sehe ich Bücher, die schon lange auf meiner Wunschliste stehen und Bücher, die zweite Teile zu den ersten Zuhause sind und Bücher, die dritte Teile zu den ersten und zweiten Zuhause sind und Bücher, die erste Teile zu den zweiten Zuhause sind und Bücher von Autoren, die ich gern lese.
Schwupps hatte ich sieben Bücher in den Pfötchen und trug sie zur Kasse. Mein Herz war schon ein Stück leichter.

Und weil ich plötzlich besser drauf war, sagte ich: „Wenn ich schon mal dabei bin, möchte ich nun doch ‚Eisige Schwestern‘ holen.“.

Und nachdem ich acht Bücher nach Hause getragen habe, meinte das Wetter es vielleicht immer noch schlecht mit mir und andere Menschen auch, aber zumindest die Welt nicht mehr allzu sehr.

Die Buch-Tagung

Auch in diesem Jahr war ich wieder bei der Tagung, bei der es immer so viele Bücher für mich gibt.
Dieses Mal wollte ich mich aber selber zügeln. Mein SuB sprengt jeden Rahmen und ich wollte nur die Bücher mitnehmen, die mich wirklich interessierten.
Als die meisten Leute bei den Vorträgen waren, bin ich schon mal von Stand zu Stand getingelt und habe die Bücher fotografiert, die mich interessierten. Es waren 18.

Später unterhielt ich mich dann mit den jeweiligen Verlagsmitarbeiten, sie empfohlen noch dieses und jenes Buch und schwupps, waren es am Ende doch wieder 26 Bücher. Dazu nahm ich noch eine handvoll Kinderbücher mit und allerhand anderen Kram (über den ich mich kein bisschen weniger freue als über die Bücher).

Hier folgt die genaue Aufstellung:

Tagung1
Claire Kendal – Du bist mein Tod
Nick Louth – Die Suche
Agnès Ledig – Kurz bevor das Glück beginnt
Jojo Moyes – Ein Bild von dir

Tagung2
Graeme Simsion – Das Rosie-Projekt
Jenny Blackhurst – Die stille Kammer
Nela Vogel – #WATSEFACK
Lisa Gardner – Schmerz

Tagung3
Timur Vermes – Er ist wieder da
Taddl und Ardy – What the Fact
Luica di Fulvio – Das Kind, das nachts die Sonne fand
Corina Bormann – Die Sturmrose

Tagung4
Samuel Bjørk – Engelskalt
Ursula Poznanski – Stimmen
Stephen King – Shining
Colleen Hoover – Looking for Hope

Tagung5
Cecelia Ahern – Das Jahr, in dem ich dich traf
Paula Hawkins – Girl on the Train
Kate Hamer – Das Mädchen, das rückwärts ging
Kiera Cass – Selection – Der Erwählte

Tagung6
Anna Todd – After Passion
Anna Todd – After Truth
Marina Keegan – Das Gegenteil von Einsamkeit
Johannes Hayers/ Felix Achterwinter – Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn!
Jojo Moyes – Die Tage in Paris
Julian Barnes – Lebensstufen

Tagung8Eigentlich hatte ich wieder einige Kinderbücher für die Kinder meiner Bekannten und Freundinnen mitgenommen. Als ich dann so die Bücher vor mir ausgebreitet hatte, dachte ich: „Wieso eigentlich? Mit den Kindenr hast du kein bisschen etwas zu tun und mit den Eltern wird es auch immer weniger.“ Ich bekomme von den Freundinnen nichts zurück und das meine ich gar nicht materiell, sondern vor allem emotional. Wozu soll ich mich so abschleppen, wenn ich eh nicht mehr als ein halbherzig gemeintes „Danke“ bekomme? Bücher werden nicht schlecht und deswegen hebe ich sie jetzt für meine eigenen Kinder auf.

Tagung7Wie immer waren auch Aussteller auf der Tagung, die keine Buchverlage sind. Dort bekam ich dann Postkarten, einen Sorgenfresser, Mangas, Süßigkeiten, Kalender, Notizblöcke, Wörterbücher und noch ein paar Sachen mehr.

Bücher-Blind-Dates

Ich glaube, ich habe ziemlich viel richtig gemacht, wenn man mir freudestrahlend entgegenkommt und ich höre: „Ich habe eine kleine Überraschung für dich. Ich habe es gesehen und ich fand die Idee soooo süß! Ich hoffe, du hast das noch nicht!“. Und dann halte ich mein erstes Blind Date mit einem Buch in der Hand.
Das Buch ist in undurchsichtiges Packpapier eingewickelt und die Buchhändler schreiben nur ein paar Schlagworte darauf. Man kennt also weder Cover, noch Titel oder Autor. So greift man sicher zu Büchern, die man sonst links liegen gelassen hätte.
Ich finde die Idee auch unglaublich süß und habe mich so sehr gefreut. Es ist ja immer sehr gewagt, mir Bücher zu schenken, weil die Chance, dass ich es schon habe, nicht zu verachten ist. Zum Glück hatte ich „Sommer in New York“ von Carolyn Mackler aber nicht.
Als Schenker kann man sich übrigens auch überraschen lassen. Man wird explizit gefragt, ob man den Kassenbon haben möchte, weil dort der Titel draufsteht.

Und wo ich schon mal dabei war, habe ich direkt danach in der Innenstadt noch vier Bücher gekauft, ohne dass ich das vorher geplant hatte.
Catherine Jinks – Teuflisches Genie
Alexandra Potter – Der Wunschtraummann
Britta Sabbag – Pandablues
Sophie Kinsella – Kein Kuss unter dieser Nummer

Blind Date mit einem Buch

Alljährlicher Bookporn

Jeden April wieder, kann ich mich nicht zusammenreißen und nehme auf der Tagung Bücher mit. Wie immer freue ich mich wie ein kleines Kind über all die Schätze, die die Verlage mir überließen.
Die letzten beiden Jahre habe ich 57 bzw. 58 Bücher mitgenommen. Dieses Mal war es mit 34 dagegen ja fast human.
Geworden sind es folgende:

Tagung1Michael Tsokos – Die Klaviatur des Todes
Malcolm Mackay – Der unvermeidliche Tod des Lewis Winter
Luisa Buresch – Wenn die Liebe hinfällt
Marc-Uwe Kling – Die Känguru-Offenbarung
Christine Cazon – Mörderische Côte D’Azur
Maggie Groff – Frauen am Rande des Strandes
Frank Hertel – Susi vom Mars
Anna Koch/ Axel Lilienblum – Ich bin da, aber die Haustür nicht
Samantha Young – Into the Deep – Herzgeflüster
Claus Probst – Nummer zwei
Ingeborg Seltmann – Mehr Zeit mit Horst
Lisa Gardner – Du darfst nicht lieben

Tagung2Annalie Wendeberg – Teufelsgrinsen
Lori Nelson Spielman – Morgen kommt ein neuer Himmel
Sabine Heinrich – Sehnsucht ist ein Notfall
James Bowen – Bob, der Streuner
James Bowen – Bob und wie er die Welt sieht
Ethan Cross – Ich bin die Nacht
Jennifer McMahon – Winterpeople
Stefan Schwarz – Die Großrussin
Juliet Ashton – Ein letzter Brief von dir

Tagung3Gillian Flynn – Cry Baby
Gillian Flynn – Dark Places
Lauren Beukes – Shining Girls
Bernard Minier – Kindertotenlied
V. M. Giambanco – 13 Tage
Jojo Moyes – Eine handvoll Worte
Romain Puértolas – Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem IKEA-Schrank feststeckte
Thomas Thiemeyer – Valhalla
David Safier – 28 Tage
Simon Beckett – Der Hof
Jonathan Tropper – Der Sound meines Lebens

Tagung4Dazu kamen auch noch zwei Kinderbücher und ein Spiel für die Kinder in meinem Umfeld, Postkarten, Lesezeichen, einen Kalender und ganz wichtigen: einen Sorgenfresser!

Außerdem gab es am Abend einen „Star-Gast“ und dieses Jahr war es Jenke von Wilmsdorff, der mir sein Buch „Wer wagt, gewinnt“ signiert hat und dann auch noch ein Foto mit mir gemacht hat. Und weil ich eine gute Tochter bin, habe ich auch noch für meine Mutter eins signieren lassen, weil sie ihn so gern mag.
Jenke

Neues

Es ist ja nicht so, als würde ich nicht dazulernen und deswegen vermeide ich die Kirche mit dem Bücherraum in meiner Straße. Aber wenn meine Eltern mich besuchen, wollen sie immer dorthin und dieses Mal war ich dabei.
Und das ist das (14 Euro teure) Ergebnis:

Neu_25.03.14

Von links nach rechts:
Nicholas Barreau – Die Frau meines Lebens
Nicholas Barreau – Du findest mich am Ende der Welt
Luca Di Fulvio – Der Junge, der Träume schenkte
Luca Di Fulvio – Das Mädchen, das den Himmel berührte
Nick Hornby – High Fidelity
François Lelord – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
Clare Allan – Poppy Shakespeare
Anne Fortier – Julia

Nur mal gucken…

Eigentlich wollte ich mit einer Feundin mal etwas anderes. Mal um die Alster laufen oder an der Elbe spazieren oder nur so spazieren. Am Ende liefen wir doch wieder durch die Innenstadt, haben ein wenig gegessen und geshoppt und als ich an einer Mängelexemplar-Auslage vorbeikamen, wollte ich nur mal gucken.
Doch dann:
Neu_08.03.14
Von unten nach oben:
Jodi Picoult – Zerbrechlich
Tommy Jaud – Überman
Derek Meister – Ghostmaster – Das Licht, das tötet
Arne Blum – Rampensau
Julia Kaufhold – Löffelchenliebe
Stefan Schwarz – Hüftkreisen mit Nancy
Jonathan Lethem – Du liebst mich, du liebst mich nicht

Neues vom Weihnachtsbasar

Das klingt jetzt sehr nach einer neuen, abgefahrenen Weihnachtsbasar-Geschichte, richtig?
Die gibt es aber leider nicht. Wir liefen alle mehr oder weniger stumm um den Tisch herum und griffen, was uns interessierte.
Mich interessierte dann mal wieder mehr als für meinen SuB gut ist:

Neu_171213

Hintere Reihe (von links nach rechts):
Sascha Arango – Die Wahrheit und andere Lügen (ET 03.03.14)
Leigh Bardugo – Grischa
Rachel Cohn – Beta

Vordere Reihe (von links nach rechts):
Jane Nickerson – So wie Kupfer und Gold
Adam Sternbergh – Spademan (ET 03.03.14)
Jeff Noon – Alice im Automatenland

Verzicht ist eine Tugend…

… die ich nicht besitze.
In der Mittagspause gab es wieder Mängelexemplare für mich.

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Von links nach rechts:
Sophie Kinsella – Charleston Girl
Mia Morgowski – Kein Sex ist auch keine Lösung
Alex Bell – Jasmyn
Simon Beckett – Tiere
Sophie Kinsella – Die Heiratsschwindlerin

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