Fehler, die nicht passieren dürfen

Über Mängelexemplare habe ich ja schon viel gelesen.
Bei manchen fehlen ganze Kapitel, bei manchen sind einige Kapitel doppelt.
So richtig ärgern darf man sich da aber nicht. Wir sind zwar mittlerweile sehr verwöhnt, dass die Bücher an sich einwandfrei sind und nur durch die Buchhändler im Rücken eingeritzt werden (und eben den ME-Stempel bekommen). Letztendlich kann das Buch aber aus verschiedensten Gründen mangelhaft sein.

Was eine Freundin von mir mit einem Buch erlebt hat, habe ich aber noch nie vorher gehört.
Sie liest die Reihe „Schwestern des Mondes“ von Yasmine Galenorn und ist mittlerweile beim 9. Band angekommen.
Bücher einer Reihe kauft man ja nur nach dem Titel. Nach dem Kauf fiel dann etwas „Besonderes“ auf.
Band 9 ziert exakt der gleiche Klappentext wie Band 8.
Doch nicht nur dieser ist identisch, sondern auch die Texte in den inneren Klappen der broschierten Bücher.


Ich habe heute nachgeguckt und gesehen, dass der Fehler behoben wurde. Die neuen Auflagen haben den richtigen Klappentext.
Dass so ein grober Fehler aber überhaupt möglich ist, wundert mich sehr. Ich hätte gedacht, dass gerade der Umschlag auf Herz und Nieren geprüft wird.
Blöd ist es natürlich dann, wenn man die Bücher nicht sofort bei Erscheinen kauft. Wenn nun mehrere zukünftige Bände nebeneinander liegen und man sich mit dem Klappentext helfen wollte, welcher nun der nächste ist. Da kann man schon mal zum falschen Band greifen und dann ärgert man sich und muss noch mal los, den richtigen Teil kaufen.

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Voll… na toll!

Irgendwann musste es ja so kommen.
Mein Bücherregal mit den gelesenen Büchern ist voll.
Ja gut, ich habe wohl relativ wenig im Vergleich zu anderen, aber meine Mutter stand vor ein paar Tagen davor und meinte „Ich glaube dir nicht, dass du die alle gelesen hast!“. Nett…

Naja, nun stecke ich auf jeden Fall in einer Zwickmühle. Für mehr Regale habe ich keinen Platz. Ich habe im Wohnzimmer noch ein Billy-Regal gleicher Größe, aber da steht ein Teil meines SuBs drin. Und die gelesenen möchte ich eigentlich nicht auseinander reißen.

Nun bleibt mir also nur eine Möglichkeit. Ich muss eine Reihe AUF das Regal stellen. Nicht schön, aber selten… Zweireihig mag ich nämlich noch weniger.

Fluch oder Segen?

Ich bin irgendwie traurig.
2008 habe ich den ersten Bücherbasar auf Arbeit erlebt und seit 2009 freute ich mich dann schon im Januar auf Anfang Dezember, weil es da den nächsten gab.

Allein deswegen, weil ich damals noch nicht den Blog hatte, zeige ich nochmal, was es 2009 für mich gab (wohl bemerkt FÜR MICH. Ich hatte noch ein Buch für meine Mutter dabei. Aber das lasse ich mal weg). Die, die ich schon gelesen habe, sind farbig markiert (14/33). Allein um mal aufzuzeigen, wie lange Bücher auf meinem SuB liegen:

Zeitreisen für Anfänger – Sharon Griffiths
Das Buch Dahlia – Elisa Albert
Evermore – Alyson Noël
Gut gegen Nordwind – Daniel Glattauer
Veronica beschließt zu sterben – Paulo Coelho
Macho Mann – Moritz Netenjakob
Tagsüber dieses strahlende blau – Stefan Mühldorfer
Jan ist weg – Anna Licht
Stadt, Land – Schluss – Judith O’Reilly
Du bist mein Stern – Paige Toon
Das Buch ohne Namen – Anonymus
Mein Leben ohne Gestern – Lisa Genova
Pippa Lee – Rebecca Miller
Die Einsamkeit der Primzahlen – Paolo Giordano
Die Zwillinge von Highgate – Audrey Niffenegger Das sag ich dir – Hanif Kureishi
Firmin – Ein Rattenleben- Sam Savage
Das Lexikon der verschwundenen Dinge – Robert Skuppin und Volker Wieprecht
Wasser für die Elefanten – Sara Gruen
Dämliche Dämonen – Royce Buckingham
Am Ende des Alphabets – Charles Scott Richardson
Frau Ella – Florian Beckerhoff
Der junge im gestreiften Pyjama – John Boyne
Gruppen-Ex – Steffi von Wolff
Lucy in the Sky – Paige Toon
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod (Folge 1-3 in einem Band) – Bastian Sick
Fremd küssen – Steffi von Wolff
Götter ohne Manieren – Marie Phillips
Der Tag, an dem ich starb – Anthony McGowan
Ein Joghurt namens Annika – Marcus Werner
Michelles Fehler – Martina Wildner
Bis einer heult – Nina Schmidt
Ich bin kein Serienkiller – Dan Wells

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere dann ja noch an meine Ausbeute von 2010:

Welche es genau sind, steht hier .

Und wie jedes Jahr, erwartete ich seit Januar 2011 den Tag freudig.
Die Jahreszeiten kamen und gingen. Der lange, harte Winter ging vorüber (da konnte ich beim Gehen eh nicht lesen), der Urlaub wurde angetreten (da hatte ich guten Lesestoff), der miese Sommer kam und ging (ich habe nicht eine Minute auf dem Balkon gesessen und gelesen) und der Herbst kam. Und auch wenn das Jahr vom Wetter her nicht meiner Lesestimmung entsprach und ich eh von der Leseflaute heimgesucht war, habe ich mich gefreut.
Immer wenn ich vor meinen Regalen stand, habe ich mich gefragt, wie da noch die Basar-Einkäufe reinpassen sollen.
Aber es würde schon irgendwie gehen. Muss ja!

Und vor lauter Stress habe ich so einige Monate kaum mitbekommen. Oktober…November…und schon war Mitte Dezember. Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Es gab keinen Basar!
Leicht panisch fragte ich meine Kolleginnen. Ich hatte ihn nicht verpennt. Es gab ihn wirklich nicht!

Nun habe ich meinen Job gewechselt. Es ist Januar und ich kann mich nicht auf Anfang Dezember freuen, wenn es (vielleicht) den nächsten Basar gibt.
Ich muss ohne ihn auskommen.
Mein Geldbeutel und Regalplatz wird es mir danken.
Aber ich war dort so gern. Habe Stapel umgewälzt und mich über jedes eingeschweißte Buch, das gerade erst auf den Markt geschmissen wurde, gefreut wie ein kleines Kind.

Wer weiß, vielleicht arbeite ich dort irgendwann wieder (mein großer Wunsch!), aber bis dahin muss ich noch ganz genau überlegen, ob es nun Fluch oder Segen ist, dass ich den Basar nicht mehr habe.

Genervt!

Was soll das eigentlich? Was denken sich die Verlage dabei? Da fängt man nichts Böses ahnend eine Reihe an und dann? Mittendrin gibt es ein neues Cover-Design.
Ich habe zum Glück gar nicht sooo viele Reihen. Ich habe Harry Potter (einheitlich 7 gebundene Ausgaben), die Biss-Reihe (da nervt mich schon, dass ich die ersten beiden Teile als Taschenbuch habe und Teil 3 und 4 als gebundenes Buch), dann habe ich noch die Lil-Marchette-Reihe von Kimberly Raye, die Tintenherz-Reihe (alle beiden auch schön einheitlich), tja und dann: SOOKIE! Und da fängt der Ärger an!
Ich habe bisher neun Teile mit drei verschiedenen Cover-Arten.
Die ersten drei sind von Feder & Schwert immer mit einer True-Blood-Flasche. Und dann gibt es nur noch Bücher vom dtv (Deutscher Taschenbuch Verlag).
Als ich mit den ersten drei Teilen damals fertig war und den Bruch gesehen habe, hatte ich gleich mal eine Nachricht an Feder & Schwert geschrieben. Ein wirklich freundlicher Verlagsmitarbeiter hatte mir auch sehr schnell geantwortet, dass es ihm leid tut. Die Reihe um Sookie Stackhouse war nämlich erst als Trilogie konzipiert. Die deutschen Taschenbuch-Rechte hatte sich Feder & Schwert gleich gesichert.
Als dann herauskam, dass die Reihe weitergeht, hat sich der dtv schnellstmöglich die Rechte geholt. Gut für ihn, schlecht für die Liebhaber einheitlicher Cover. Bei Amazon kann man aber auch sehen, dass es selbst für die ersten drei Teile zwei verschiedenen Arten gibt. So gibt es einmal die True-Blood-Flaschen, die ich habe und dann noch ein Cover im Comic-Stil.
Ab Band 4 hat man die Auswahl zwischen diesen Covern mit den Frauen-Körperteilen, die irgendwie immer mit Blut agieren (sehr kreativ und auch total passend zum jeweiligen Inhalt übrigens :roll:) oder den englischen Originalcovern. Die letzteren findet man nur selten im Buchhandel. Also greift man meist zu diesen …. äh …. wunderschönen Frauen-Covern.
Ich habe aber beide Sorten. Das hat einfach damit zu tun, dass ich „Vampire schlafen fest“ mal als Mängelexemplar gefunden hatte. Da ich aber eh schon zwei verschiedene Cover hatte, war mir das dann auch egal. Dann habe ich lieber Geld gespart und auf die Einheitlichkeit verzichtet.
Trotzdem nervt es mich total, wenn ich in mein Regal gucke und die verschiedenartige Reihe sehe. Denn sogar die Höhen sind ja unterschiedlich.
Ich hoffe, dass ich diesen Ärger nicht noch in Zukunft bei anderen Reihen habe!