Ich lese jetzt „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher

Ziemlich lange schon spricht die halbe Netflix-Zuschauerschaft von der Serie „Tote Mädchen lügen nicht“. Das Buch war zuvor zwar auch nicht komplett an mir vorbeigegangen, aber erst seit der Serie ist es so richtig auf meinem Radar. Darum durfte vor fast einem Jahr das Taschenbuch bei mir einziehen. Gelesen habe ich es natürlich erst einmal nicht.

Doch seit halb Instagram bei mir ausrastet, weil die zweite Staffel nun online ist, griff ich kurzentschlossen zu dem Buch. Dabei müsste ich eigentlich endlich mal „Die Ungehörigkeit des Glücks“ beenden.

Nichtsdestotrotz lese ich erst einmal „Tote Mädchen lügen nicht“. Hannah Baker hat sich umgebracht und hinterließ Kassetten. Auf jeder von ihr befindet sich eine Geschichte, die ein Teil zur Lösung um das Rätsel ihres Selbstmords beiträgt. 13 Geschichten – und damit 13 Personen, die irgendwie in Hannahs Tat involviert sind.

Erster Satz:
„›Sir?‹, wiederholte sie.“

Advertisements

Ich lese „Lust auf FIKKEN?“ von amaryllis26

Im Dezember 2014 gab mir eine Bekannte dieses Buch. Eigentlich wollte sie es zum Bücherbasar bei uns auf Arbeit geben, entschied sich dann aber, dass ich es lesen müsste. Nicht als Ratgeber, ich hatte damals meinen Freund schon, aber weil sie das Buch ziemlich witzig fand.
Lust, es zu lesen, hatte ich auch. Und die Lust wurde in den letzten Jahren nicht wirklich weniger. Eigentlich wollte ich es ständig aus dem Regel ziehen und mich davon zum Lachen bringen lassen. So war zumindest meine Hoffnung. Getan habe ich es nie. Bis es mich gestern Nacht überkam und ich es sofort zu lesen anfing.

Ich wollte eintauchen in die literarische Welt des Onlinedatings mit all den witzigen und skurrilen Begebenheiten.

Erster Satz:
„Was habe ich eigentlich gesucht?“

Ich lese jetzt „Der Circle“ von Dave Eggers

Als ich im Herbst bei meinen Großeltern war, schaute ich in einen Bücherschrank in der Stadt und fand darin „Der Circle“. Auch noch gebunden! Zwar leider ohne Schutzumschlag, aber damit hatte ich kein Problem, wenn ich das Buch schon umsonst bekam. Es stand schon länger auf meiner „Müsstest du mal lesen“-Liste, aber die Priorität war nie so hoch, dass ich es mir so bald gekauft hätte.

Im fünften Semester hatte ich dann ein Seminar über Paranoia in den Medien, in dem es auch um Webcams und in diesem Zusammenhang um den Film „The Circle“ ging. Das Buch rutschte etwas höher auf meinem SuB.

In diesem Semester musste ich mir auch Gedanken um mein Bachelor-Thema machen und es stand schnell fest, dass ich einen Vergleich von Buch und Film machen will, so wie ich es schon bei der „Traumnovelle“ und „Eyes Wide Shut“ machte.
Ich hatte „Sieben Minuten nach Mitternacht“ als Favorit im Kopf. Doch eine Freundin schubste mich in eine andere Richtung. Ein Kinderbuch würde sich vielleicht ja nicht so wirklich eignen für meine Bachelorarbeit: „Vielleicht eher sowas wie ‚Der Circle'“, fragte sie. Und damit traf sie etwas bei mir und dabei hatte sie nicht mal Ahnung davon, dass ich das Buch bereits besitze. Ich wusste, dass das DAS Buch sein wird. Da kann ich auch mein Nebenfach „Digitale Medien“ einfließen lassen. Dabei war ich doch schon so traurig, dass ich in meinem Hauptfach und nicht Nebenfach schreiben muss.

Da konnte ich nun alles einfließen lassen.
„Der Circle“ habe ich aus Zufall und Lust aus einem Bücherschrank mitgenommen. Und nun wird es ein Teil meines Lebens. Ein Teil meiner großen Bachelorarbeitserfahrung. Es wird ein Leben lang auf Zeugnissen verewigt sein.

Doch bevor das alles passiert, muss ich es lesen.

Ich freue mich, mich auf all die Erfindungen und Ideen des riesigen Unternehmens „Circle“ einzulassen und zu sehen, wo es die neue Mitarbeiterin Mae da hintreiben wird.

Erster Satz:
„Wahnsinn, dachte Mae.“

Ich lese jetzt „Nicht weg und nicht da“ von Anne Freytag

Das Ding ist ja, eigentlich wollte ich „Der Spieler“ lesen. Und wenn ich damit fertig bin, muss ich „Die Ungehörigkeit des Glücks“ endlich mal weiterlesen.

Aber dann kam das neue Buch von Anne Freytag endlich in den Handel und ich musste es sofort haben. Und nachdem ich es drei ganze Tage nur angeguckt habe, habe ich es einfach genommen und angefangen zu lesen. Und dann eigentlich nicht mehr aufgehört. Bis ich es beendet habe. Schneller, als dieser Artikel hier erscheinen konnte.

Ich war einfach zu gespannt auf die Geschichte von Luise, die gerade ihren Bruder verloren hat, und Jacob, der so still und unergründlich ist.

Erster Satz:
„Ich halte noch immer den Langhaarrasierer in der Hand.“

Ich lese jetzt „Der Spieler“ von Fjodor Dostojewskij

Das Gute am Studium der Kulturwissenschaften ist ja, dass man auch literarische Seminare belegen kann. Das Schlechte am Studium der Kulturwissenschaften ist ja, dass die literarischen Seminare meist Bücher behandeln, die mich nicht interessieren. Beim letzten Mal war es „Traumnovelle„, durch die ich mich durchquälte. Dieses Mal habe ich ein Seminar über Spiele in der Literatur. Für die Hausarbeit kann ich auswählen zwischen „Spielerglück“ von E.T.A. Hoffmann, „Schachnovelle“ von Stefan Zweig, „Das Napoleonspiel“ vom Christoph Hein oder eben „Der Spieler“ von Fjodor Dostojewskij. Ich habe mich für Letzteres entschieden, weil ich es ehrlicherweise gekauft habe und ansonsten nie gelesen hätte. Außerdem haben wir es im Seminar ausführlich besprochen (die meisten hatten das Buch nämlich da schon gelesen, so wie wir sollten – ich nicht) und mir kamen Ideen für die Hausarbeit. Ich will durch dieses Seminar mit so wenig Aufwand durch wie möglich – es interessiert mich nämlich null.

In dem Buch geht es um das Porträt eines Spielsüchtigen. Hinab in die Spirale des Wahns.

Erster Satz:
„Endlich bin ich nach vierzehntägiger Abwesenheit zurück.“

Ich lese jetzt „Fünf Freunde 5 – Das Buch zum Film“ von Enid Blyton

Im Zuge des fünften Fünf-Freunde-Films erscheint nicht nur ein Filmhörspiel, das ihr bei mir gewinnen könnt, sondern auch ein Buch zum Film, das ich als Rezensionsexemplar erhalten habe.

Die Fünf Freunde müssen sich beeilen. Die Koordinaten zum „Tal der Dinosaurier“ wurden gestohlen und sollte der Dieb vor ihnen dort sein, ist das Dino-Skelett, das sich dort befindet, ganz sicher verloren…

Erster Satz:
„Marty mochte den kleinen Blumenladen sehr.“

Ich lese jetzt „Mirror, Mirror“ von Cara Delevingne

Ich war nie ein großer Fan von Cara Delevingne. Zum ersten Mal positiv ist sie mir sogar erst beim Film „Margos Spuren“ aufgefallen. Und das lag vielleicht auch eher daran, dass ich das dazugehörige Buch von John Green gern mochte.
Nichtsdestotrotz reizte mich sofort ihr Buch, als ich von ihm erfuhr. Ich wollte wissen, wie sie wohl schreiben wird (oder auch mit Rowan Coleman co-schreiben), was für eine Geschichte sie sich erdacht hat.

Dann habe das Buch von einer Freundin zum Geburtstag bekommen und da ich mit ihr zusammen nach Kenia geflogen bin, stand fest, dass ich das Buch dahin mitnehmen werde. Begonnen habe ich es dann am letzten Urlaubstag noch. Weiterlesen werde ich es nun zuhause.

Die vier ehemaligen Einzelgänger Red, Naomi, Leo und Rose werden Freunde, ja vielleicht sogar eine Familie, als sie in einem Schulprojekt eine Band gründen sollen. Doch Mirror, Mirror führen sie auch danach weiter. Es wird ihr zuhause, denn in ihrem echte zuhause läuft es nicht für alle gut. Doch plötzlich verschwindet Naomi und das verändert alles.

Erster Satz:
„Als wir nach Hause kamen, ging gerade die Sonne auf und erfüllte die Luft mit Sommerhitze.“

Ich lese jetzt „Mitra – Magisches Erbe“ von Björn Beermann

Ich hatte mir eigentich geschworen, erstmal alle Rezensionsexemplare, die ich noch zuhause habe, zu lesen, bevor ich andere anfrage oder Angebote annehme. Ich hatte da mit „Frag mich, wie es für mich war“ letztens schon versagt und dann flatterte mir das Angebot zu „Mitra – Magisches Erbe“ ins Haus und ich konnte einfach nicht Nein sagen, denn zum einen hatte ich Lust auf ein Fantasybuch und zum anderen war ich gespannt auf eine Geschichte, die in Hamburg spielt. Ich war gespannt darauf, welche Ecken beschrieben werden, und ob ich dann hier mal ganz anders durch die Straßen laufen werde.

Also nahm ich „Mitra“ mit in den Urlaub. Ich freute mich auf die Geschichte der sechszehnjährigen Mitra, die in Hamburg eigentlich nur ihre Ausbildung beginnen wollte und dann erfährt, dass sie eine magisch begabte Person ist. Doch die magische Welt gerät gerade aus den Fugen. Und nur Mitra scheint da noch etwas retten zu können…

Erster Satz:
„Die Nacht und eine drückende Schwüle hatten sich über den Stadtpark gelegt.“

Ich lese jetzt „Layers“ von Ursula Poznanski

Wieder ein Schummel-Artikel – in mehrfacher Hinsicht.
Mit Layers habe ich eigentlich schon am 23. Januar begonnen, denn ich brauchte das Buch für meine mündliche Abschlussprüfung im Nebenfach. Doch geschafft, es vor der Prüfung zu beenden, hatte ich nicht mehr. Ich war nicht mal mehr zu der Stele gekommen, die für mein Prüfungsthema relevant gewesen wäre.
Da kurz vor dem Urlaub aber alles so knapp war – gerade durch die Uni – war ich nicht mal in der Lage, diesen kurzen Artikel zu schreiben.
Beendet habe ich das Buch dann aber in Kenia.

Ich freute mich, das Buch für die Uni kaufen zu müssen, denn es interessierte mich schon seit der Veröffentlichung. Dorian wacht neben einem ermordeten Bekannten auf, kann sich aber an nichts erinnern. Plötzlich hilft ihm ein Fremder und nimmt ihn in seine Villa auf, wo es nur so vor Jugendlichen, die Hilfe benötigten, wimmelt. Das alles wirkt unwirklich. Und warum verschwinden eigentlich ständig welche aus der Villa?

Ich machte mich gespannt auf die Suche nach Antworten…

Erster Satz:
„Er befand sich noch im Halbschlaf, trotzdem spürte er genau, dass der Hauch, der sein Gesicht streifte, kein Wind war.“

Ich lese jetzt „Frag mich, wie es für mich war“ von Christine Heppermann

Als ich dieses Buch entdeckte, zögerte ich nicht lange, sondern fragte bei Beltz an, ob ich es als Rezensionsexemplar erhalten könne. Es wurde mir dann tatsächlich zugeschickt und ich nahm es mit in meinen Urlaub.
Das ist auch der Grund, warum dieses und auch folgende „Ich lese jetzt“-Artikel geschummelt sind, denn ich habe diese Bücher bereits gelesen, aber ich möchte nicht darauf verzichten.

Ich habe bereits ein Buch über eine ungeplante Schwangerschaft und den Umgang mit der Frage nach Abtreibung oder nicht gelesen („So oder so ist das Leben“ von Marie-Aude Murail). Das Buch konnte mich nur so minder begeistern, aber das Thema – vor allem die psycholigischen Konsequenzen – interessiert mich immer noch. Darum war ich wirklich gespannt auf die Umsetzung von „Frag mich, wie es für mich war“.

Erster Satz:
„Wie trifft man Jungs an einer Mädchenschule?“

Vorherige ältere Einträge