Ich lese jetzt „Kurt“ von Sarah Kuttner

Vor ziemlich genau drei Jahren hat mich Sarah Kuttner mit „180° Meer“ extrem positiv überrascht.
Als ich vor einigen Wochen sah, dass ein neues Buch von ihr herauskommt – und mich der Inhalt dazu so ansprach – kam es direkt auf meine Wunschliste. Und da blieb es nicht lang.

Nun werde ich meine freie Zeit mit dem großen und dem kleinen Kurt verbringen. Und mit Papa-Kurts Freundin Lena. Und ich werde dabei zusehen müssen, wie ihre heile Welt plötzlich implodiert.

Erster Satz:
„Kurt hat winzige Augen.“

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Ich lese jetzt „Der Fall Collini“ von Ferdinand von Schirach

Am 18. April 2019 kommt „Der Fall Collini“ in die Kinos. Im Zuge dessen habe ich die literarische Vorlage als Rezensionsexemplar erhalten. Und das freut mich ganz besonders, denn schon seit Jahren liebäugele ich mit von Schirachs Erzählbänden, wie „Verbrechen“ und „Schuld“, in denen er echte Fälle aus seiner Kanzlei beschreibt.

„Der Fall Collini“ ist zwar ein Roman, aber ganz sicher nicht weniger spannend als die realen Fälle.
Es geht um Fabrizio Collini, der einen Industriellen kaltblütig in seiner Hotelsuite umbringt. Danach setzt er sich in die Lobby und stellt sich der Polizei. Die Justiz versucht nun zu klären: Was hat den bisher vollkommen unauffälligen Mann zu dieser Tat bewogen?

Erster Satz:
„Später würden sich alle daran erinnern, der Etagenkellner, die beiden älteren Damen im Aufzug, das Ehepaar auf dem Flur im vierten Stock.“

Ich lese jetzt „Sadie“ von Courtney Summers

Ich gestehe: Ich googele mit morbider Faszination Serienmörder und spektakuläre Kriminalfälle. Ich gucke auch gern TV-Serien, in denen die Aufklärung realer Mordfälle nachgezeichnet werden.

Ich musste also nicht lange überlegen, als der Verlag Beltz & Gelberg bei mir anfragte, ob ich „Sadie“ lesen möchte. Es ist ein Roman, in dem ein Journalist in einem True-Crime-Podcast versucht, das Verschwinden der neunzehnjährugen Sadie aufzuklären. Das Mädchen hatte sich auf den Weg gemacht, um den Mörder ihrer Schwester Mattie zu finden und nun weiß niemand, wo sie steckt…

Erster Satz:
„Es ist ein wunderschöner Tag in New York City.“

Ich lese jetzt „Nightmares! – Die Stadt der Schlafwandler“ von Jason Segel und Kirsten Miller

Vor ziemlich genau drei Jahren las ich „Nightmares! – Die Schrecken der Nacht“ und damit den Vorgänger zu „Nightmares! Die Stadt der Schlafwandler“. Auch wenn es mir gut gefallen hat, blieb der zweite Teil im Regal stehen. Mein Freund, der mir damals die ersten beiden Teile zusammen schenkte, war verständlicherweise nicht erfreut und sogar etwas enttäuscht, dass ich sein Geschenk so stiefmütterlich behandelte.
Als ich nun ein neues Buch aus dem Regal ziehen wollte, wusste ich einfach, dass es eins seiner Geschenke sein soll.

Ich bin froh, dass ich mich für Charlie entschieden habe, der sich im ersten Teil seinen Albträumen und all den Monstern darin stellen musste und der sich nun mit Schlafwandlern aus der Nachbarstadt konfrontiert sieht.

Erster Satz:
„Es war schon fast halb elf Uhr abends, und das einzige Licht, das in der Innenstadt von Orville Falls noch brannte, kam aus den Fenstern der örtlichen Zeitungsredaktion.“

Ich lese jetzt „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ von J. K. Rowling

Als „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ vor zwei Jahren ins Kino kam, musste ich den Film unbedingt sehen. Am Ende des Tages war ich fast ein wenig enttäuscht. Ich fand die Story doch recht lahm und Spannung kam bei mir nicht auf. Trotzdem wollte ich das (Dreh-)Buch zum Film haben.

Dieses Buch stand dann lange im Regal, bis nun der zweite Teil ins Kino kam. Als Einstimmung wollte ich vorab das Drehbuch vom ersten Teil lesen, bevor ich ins Kino gehe. Dass ich es noch in den den Film schaffen werde, bezweifele ich zwar mittlerweile, aber das Buch wollte ich trotzdem lesen.

Newt Scamander kommen in New York leider ein paar seiner Tierwesen abhanden. Auf der Suche nach den magischen Wesen stellt er jedoch fest, dass in der Stadt noch ganz andere Gefahren lauern, die defintiv aus der Magierwelt kommen…

Erster Satz:
„Ein einsames, baufälliges französisches Schloss taucht aus der Dunkelheit auf.“

Ich lese jetzt „Klugscheißer Royale“ von Thorsten Steffens

Regelmäßig kommen Anfragen zu Rezensionsexemplaren in mein Postfach.
Die meisten sage ich ab. Vor allem, wenn ich die Autoren nicht kenne, auch wenn sie bei einem großen Verlag sind. Da geht mir bestimmt die ein oder andere Perle verloren, aber ich lese in diesem Jahr so wenig, da ist mir die Gefahr eines Flops zu groß.

Doch dann kam die Anfrage von Thorsten Steffens und was ich so über das Buch las, interessierte mich. Auf seiner Homepage fand ich eine Hörprobe zu „Klugscheißer Royale“ und die überzeugte mich zusätzlich. Ich musste schon in den ersten paar Sekunden lachen und auch die nächsten Minuten hielten mein Heiterkeitsniveau. Also nahm ich die Anfrage ziemlich begeistert an.

Ich wollte von Timo Seidel lesen, der bisher ziemlich ambitionslos in einem Callcenter gearbeitet hat und dessen Leben sich nun radikal ändern wird, nachdem ihm erst gekündigt wird und ihn dann auch noch seine langjährige Freundin verlässt.

Erster Satz:
„‹Herzlich willkommen beim ProTrend-Kundenservice.›“

Ich lese jetzt „Guten Morgen, Miss Happy“ von Moritz Matthies

Bücher mit sprechenden Tieren habe ich bisher noch nicht allzu viele gelesen und meine Meinung dazu war bisher sehr gemischt. Ich fand sie echt schlecht (Franziska Wolffheim – Zweistein oder das Brummen der Welt), ziemlich ok (Katja Berlin – Cat Content – SMS von meinem Kater) oder sie sind mein Lieblingsbuch geworden (Marc-Uwe Kling – Die Känguru-Chroniken).
Darum war ich sehr gespannt, als mich der Rowohlt Verlag fragte, ob ich das neue Buch von Moritz Matthies lesen möchte, in dem die Hauptfigur Walter herausfinden muss, dass seine sechs Monate alte Hündin sprechen kann. Die beiden unterhalten sich nun über die wichtigen und unwichtigen Dinge des Lebens.

Erster Satz:
„‹Was hältst du davon, wenn ich ein Buch schreibe?›“

Ich lese jetzt „Midnight Sun“ von Trish Cook

Als eine Bloggerin auf Instagram heulenderweise ihr Fazit zu „Midnight Sun“ vortrug, schoss das Buch direkt auf meine Wunschliste. Mit Emotionen bekommt man mich!
Wenn ich bei einem Buch so richtig schön heulen kann, dann bin ich meistens ziemlich begeistert.

Lange musste das Buch nicht auf meiner Wunschliste ausharren, bevor ich es erst kaufte und dann auch direkt vom SuB befreite.

Mit dem Buch lese ich zum ersten Mal eine Geschichte über die Krankheit Xeroderma pigmentosum, auch „Mondscheinkrankhet“ genannt. Katie kann nur aus dem Haus gehen, wenn die Sonne untergegangen ist. Doch sie hat die gleichen Wünsche und Träume wie andere 17-Jährige auch. Und was macht man nun, wenn man sich verliebt?

Erster Satz:
„In Disneyfilmen hat die Heldin immer echt große Probleme, bevor sie ihr Happy End bekommt.“

Ich lese jetzt „Das Paket“ von Sebastian Fitzek

Dieses Buch lag seit Erscheinen auf meinem SuB. Ich schwankte immer zwischen: „Du musst es lesen!“ und „Wenn du es gelesen hast, hast du kein neues Buch deines Lieblingsautoren mehr zuhause!“. Vor allem auch die Lesung machte mich neugierig.
Dann hörte ich jedoch auch immer mehr Stimmen, die das Buch nur so mittel fanden – und es rutschte weiter nach hinten bei meinen Prioritäten.

Colleen Hoover hatte mich mir „Nur noch ein einziges Mal“ anscheinend aus der Leseflaute geholt, doch ich traute dem Braten noch nicht. Also wollte ich es nun mit Fitzek wagen. Meine zweite Geheimwaffe bei akuter Leseunlust.
Ich wollte dringend wissen, was es mit dem falsch abgegebenen Paket auf sich hat.

Erster Satz:

„Als Emma die Tür zum Schlafzimmer ihrer Eltern öffnete, ahnte sie nicht, dass sie dies zum letzten Mal tun würde.“

Ich lese jetzt „Nur noch ein einziges Mal“ von Colleen Hoover

Ich schlitterte im Sommer in eine handfeste Leseflaute. Die Bachelorarbeit hatte mich einfach ausgelaugt. Eine Bachelorarbeit über ein Buch zu schreiben ist ja einerseits cool. Andererseits hatte ich keine Lust mehr, mich auch in meiner Freizeit mit Büchern zu beschäftigen.
Darum war der Juli ziemlich buchlos.

Darum musste eine Geheimwaffe helfen. Ich zog Colleen Hoover aus dem Schrank. „Nur noch ein einziges Mal“ (bzw. It ends with us“) hatte ich schon auf meiner Wunschliste, da gab es das Buch nur auf Englisch. Ich habe nur jubelnde Besprechungen gelesen. Als es auf deutsch rauskam, kaufte ich es direkt. Doch dann hatte ich Angst. Meine Erwartungen waren dermaßen hoch. Konnten sie nicht nur enttäuscht werden?
Colleen Hoover sagte, dass man am besten nicht den Klappentext lesen soll. Man soll mit so wenig Wissen wie möglich an die Geschichte herangehen. Und das habe ich getan…

Erster Satz:
„Ich sitze auf der gemauerten Brüstung einer Dachterrasse, blicke zwölf Stockwerke tief auf Boston hinunter und denke an Selbstmord.“

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