Ich lese jetzt „Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler

Wenn man mitten in der Nacht eine E-Mail von einem Dozenten bekommt mit der Info „Bis übermorgen bitte Traumnovelle lesen!“ und man dann nur einen Tag dafür hat (und das auch noch an einem Tag, an dem man erst 20 Uhr von der Uni kommt), führt das dazu, dass man eigentlich einen „Ich habe jetzt ‚Traumnovelle‘ von Arthur Schnitzler“-Artikel verfassen müsste.

Ich habe das Buch also tatsächlich schon gelesen, wollte aber trotzdem auf diese Art von Artikel nicht verzichten. Weil ich sie so mag.

Vorher wusste ich nicht viel über das Buch. Der Name war bekannt, klar. „Traumnovelle“ ist ja ein Klassiker.
Aber erst als eine Freundin letztens sagte: „‚Traumnovelle‘? Das wurde doch verfilmt. Als ‚Eyes Wide Shut‘.“, wurde ich so richtig neugierig. Den Film wollte ich eigentlich immer mal sehen. Damals wurde ich immer relativ schnell von meinen Eltern ins Bett geschickt, wenn der kam. Und als Erwachsene bin ich dann nie dazu gekommen.
Nun habe ich ihn mir aber zugelegt. Meine Hausarbeit soll sich immerhin um den Vergleich von Buch und Film drehen. Das Thema habe ich schon VOR dem ersten Seminartermin beim Dozenten angekündigt, so sicher bin ich mir.

Wie mir das Buch gefallen hat, folgt in den nächsten Tagen.

Erster Satz:
„Vierundzwanzig braune Sklaven ruderten die prächtige Galeere, die den Prinzen Amgiad zu dem Palast des Kalifen bringen sollte.“

Ich lese jetzt „Smoke“ von Dan Vyleta

Ich hatte mir ganz fest vorgenommen, keine Rezensionsexemplare mehr anzunehmen und erst einmal die zu lesen, die ich noch zuhause habe.
Doch dann wurde mir „Smoke“ vorgeschlagen und ich war sofort Feuer und Flamme für die Idee. Thomas und Charlie leben in einer Welt, in der alle Bosheiten, Unaufrichtigkeiten und Lügen als Rauch angezeigt werden, der dem Körper entströmt. Doch die beiden wollen das nicht einfach akzeptieren und stoßen dabei auf einen düsteren Komplett.

Erster Satz:
„Thomas!“

Ich lese jetzt „So geht Liebe“ von Katie Cotugno

Als im September die Taschenbuchausgabe von „So geht Liebe“ erschien, bekam ich sie vorab. Leider kam ich dann einfach nicht dazu, sie zu lesen. Dabei wollte ich es immer so gern.

Es geht um Reena und Sawyer. Beide lieben sich, doch Sawyer bekommt Angst vor seinen eigenen Gefühlen und haut ab. Und Reena ist schwanger.
Zwei Jahre später treffen sie sich wieder. Und Reena muss entscheiden, wie sie für Sawyer fühlt…

Erster Satz:
„Ich suche schon eine halbe Ewigkeit nach Sawyer, als ich ihn im Supermarkt auf dem Federal Highway vor der Slush-Maschine stehen sehe.“

Ich lese jetzt „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag

Im letzten Jahr war „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag mein Jahreshighlight. Seit ich von ihrem neuen All-Age-Roman wusste, stand er weit oben auf meiner Wunschliste.
Und dann schickte ihn mir der Verlag Heyne fliegt als Überraschung. Habe ich mich gefreut, als ich das Paket öffnete!

Soll ich euch sagen, dass ich mir extra nicht den Klappentext durchgelesen habe? Ich will mich 100 Prozent überraschen lassen. Und ich habe ein gutes Gefühl.

Erster Satz:
„Es schüttet.“

Ich lese jetzt „Nächstes Jahr am selben Tag“ von Colleen Hoover

hoover_naechstes-jahr-am-selben-tag Ich hatte bei dem Blogger-Gewinnspiel wieder Glück und konnte das neue Buch von Colleen Hoover gewinnen.
Ich habe mir extra nicht ganz genau den Klappentext durchgelesen. Ich möchte mich ohne großes Vorwissen auf das Buch einlassen. Nur der Originaltitel „November 9“ verrät, dass ein bestimmter Tag im Herbst eine große Rolle spielen wird.

Erster Satz:
„Was es wohl für ein Geräusch machen würde, wenn ich ihm jetzt einfach mein Glas an den Kopf werfen würde?“

Ich lese jetzt „Morgen mehr“ von Tilman Rammstedt

rammstedt_morgen-mehrFür mein Seminar zur LiteraTour Nord besuche ich nicht nur Lesungen (Martynova, Präauer, Wells, Röggla), sondern muss auch eine Rezension zu einem der Bücher der Lesungen schreiben.
Ich habe mich für das einzige Buch entschieden, das mich tatsächlich interessierte: „Morgen mehr“.

Da ich die Rezension als Prüfungsleistung schreiben musste und sie so klingen soll, als könnte sie in einer Zeitung erscheinen, wird diese Rezension mal anders seinals die anderen auf dem Blog.

Der Erzähler von „Morgen mehr“ will endlich geboren werden, doch dazu muss er seine Eltern erst einmal zusammenbringen. Und als wäre das nicht schwierig genug, wird auch noch ein Koffer quer durch Europa gejagt.

Erster Satz:
„Ich weiß ja schon alles.“

Ich lese jetzt „Perfect“ von Cecelia Ahern

ahern_perfectNachdem ich „Flawed“ vorab lesen konnte und unglaublich begeistert war, freute ich mich sehr, dass FISCHER FJB mir den zweiten Teil „Perfect“ als Rezensionsexemplar zukommen ließ.

Dieses Mal beginne ich das Buch leider erst nach der Veröffentlichung, aber ich habe darauf geachtet, keine Rezensionen zu lesen. Auch den Klappentext kenne ich – bewusst – nicht. Ich will mich vollkommen überraschen lassen, wie es mit Celestine weitergeht.

Toll ist, dass diese Reihe dann damit beendet ist. So gern ich Reihen lese, so anstrengend ist es auch, wenn man wieder ein Jahr oder merhr auf das neue Buch warten muss und auch nie weiß, wann das Ende wohl erreicht sein wird.
Cecelia Ahern hat sich auf einen Zweiteiler beschränkt und das ist doch mal echt klasse.

Erster Satz:
„Für jeden Menschen gibt es die Person, die er meint sein zu müssen, und die Person, die er wirklich ist.“

Ich lese jetzt „Das Sternenkind und der Rabe“ von Andreas Herteux

herteux_das-sternenkind-und-der-rabeEs gibt einen neuen – bisher noch kleinen – Verlag auf dem Markt, den Erich von Werner Verlag.

Als ich gefragt wurde, ob ich „Das Sternenkind und der Rabe“ als Rezensionsexemplar bekommen möchte, sagte ich sofort zu. Auch wenn ich mittlerweile sowas wie erwachsen bin, verliere ich mich doch mal wieder ganz gern in Kinder- und Jugendbüchern.

Der Titel dieses Buches ist durchaus aussagekräftig. Eines Nachts fällt ein Stern vom Himmel und ihm entsteigt ein kleines Mädchen, das Sternenkind. Sie trifft auf einen Raben, der nicht viel über Menschen weiß, außer eines: Sie alle suchen nach Liebe. Doch weder er, noch das Sternenkind kennen sich in diesem Bereich aus. Also begeben sie sich zusammen auf die Suche.

Der Erich von Werner Verlag engagiert sich auch sozial, vor allem in Verbindung mit „Das Sternenkind und der Rabe“.
Sie haben ein Crowd-Funding-Projekt ins Leben gerufen, um eine arabische Version dieses Buches erstellen zu können. Eine Auflage davon soll kostenlos Einrichtungen und Familien mit arabisch-sprechenden Kindern- und Jugendlichen zur Verfügung gestellt werden.
Wer dieses Projekt unterstützen möchte, kann auf der Crowd-Funding-Seite vorbeischauen: Kinderhilfe – Arabische Version eines Kinderbuches. Das Projekt läuft noch bis Anfang Januar.

Erster Satz:
„In einer wunderschönen Nacht, wie sie klarer und reiner nicht sein konnte, löste sich ein Stern vom Himmel und fiel mit rasender Geschwindigkeitauf die Erde.“

Ich lese jetzt „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ von Boy Lornsen

lornsen_robbi-tobbi-und-das-fliewatueuetSeit gestern läuft „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ im Kino.
Ich habe netterweise das Buch in der Filmaufmachung zugeschickt bekommen.
Die Geschichte ist fast 50 Jahre alt und seit ich denken kann, begleitet mich das Kofferwort „Fliewatüüt“. Schon als Kind faszinierte mich diese Komibantion aus allen Fähigkeiten des Gefährts. Und doch habe ich die Geschichte nie gelesen oder in einer der älteren Verfilmungen gesehen.

Darum hoffe ich umso mehr, dass mich die Geschichte auch heute als Erwachsene in seinen Bann ziehen kann.
Also werde ich die heimische Couch oder die unheimische Bahn gdanklich verlassen und mich mit Tobbi und seinem Roboterfreund Robbi auf ein großes Abenteuer im Fliewatüüt begeben.

Erster Satz:
„Die Geschichte wird technisch.“

Ich lese jetzt „Stiefkind“ von S. K. Tremayne

tremayne_stiefkindNachdem „Eisige Schwestern“ von S. K. Tremayne im letzten Jahr plötzlich überall war, musste ich es einfach haben. Auch wenn ich am Ende nicht hundertprozentig überzeugt war, spielte sich das neue Buch „Stiefkind“ immer wieder bei mir in den Vordergrund.
Als man es dann bei Vorablesen gewinnen konnte, wurde ich hellhörig, vergaß es dann aber wieder.
Genau eine Stunde vor der Auslosung fiel es mir wieder ein. Zu dieser Zeit gab es schon 500 Leseeindrücke.
Spät und viele Leseeindrücke – ich rechnete mir keine Gewinnchancen aus.
Aber doch: Es klappte. Ich habe „Stiefkind“ bei Vorablesen gewonnen.

Nun bin ich gespannt auf den 9-jährigen Jamie, der seiner neuen Stiefmutter prophezeit: „An Weihnachten bist du tot.“

Erster Satz:
„Die Stollen reichen bis unters Meer.“

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