Ich lese jetzt „Nightmares! – Die Stadt der Schlafwandler“ von Jason Segel und Kirsten Miller

Vor ziemlich genau drei Jahren las ich „Nightmares! – Die Schrecken der Nacht“ und damit den Vorgänger zu „Nightmares! Die Stadt der Schlafwandler“. Auch wenn es mir gut gefallen hat, blieb der zweite Teil im Regal stehen. Mein Freund, der mir damals die ersten beiden Teile zusammen schenkte, war verständlicherweise nicht erfreut und sogar etwas enttäuscht, dass ich sein Geschenk so stiefmütterlich behandelte.
Als ich nun ein neues Buch aus dem Regal ziehen wollte, wusste ich einfach, dass es eins seiner Geschenke sein soll.

Ich bin froh, dass ich mich für Charlie entschieden habe, der sich im ersten Teil seinen Albträumen und all den Monstern darin stellen musste und der sich nun mit Schlafwandlern aus der Nachbarstadt konfrontiert sieht.

Erster Satz:
„Es war schon fast halb elf Uhr abends, und das einzige Licht, das in der Innenstadt von Orville Falls noch brannte, kam aus den Fenstern der örtlichen Zeitungsredaktion.“

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Ich lese jetzt „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ von J. K. Rowling

Als „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ vor zwei Jahren ins Kino kam, musste ich den Film unbedingt sehen. Am Ende des Tages war ich fast ein wenig enttäuscht. Ich fand die Story doch recht lahm und Spannung kam bei mir nicht auf. Trotzdem wollte ich das (Dreh-)Buch zum Film haben.

Dieses Buch stand dann lange im Regal, bis nun der zweite Teil ins Kino kam. Als Einstimmung wollte ich vorab das Drehbuch vom ersten Teil lesen, bevor ich ins Kino gehe. Dass ich es noch in den den Film schaffen werde, bezweifele ich zwar mittlerweile, aber das Buch wollte ich trotzdem lesen.

Newt Scamander kommen in New York leider ein paar seiner Tierwesen abhanden. Auf der Suche nach den magischen Wesen stellt er jedoch fest, dass in der Stadt noch ganz andere Gefahren lauern, die defintiv aus der Magierwelt kommen…

Erster Satz:
„Ein einsames, baufälliges französisches Schloss taucht aus der Dunkelheit auf.“

Ich lese jetzt „Klugscheißer Royale“ von Thorsten Steffens

Regelmäßig kommen Anfragen zu Rezensionsexemplaren in mein Postfach.
Die meisten sage ich ab. Vor allem, wenn ich die Autoren nicht kenne, auch wenn sie bei einem großen Verlag sind. Da geht mir bestimmt die ein oder andere Perle verloren, aber ich lese in diesem Jahr so wenig, da ist mir die Gefahr eines Flops zu groß.

Doch dann kam die Anfrage von Thorsten Steffens und was ich so über das Buch las, interessierte mich. Auf seiner Homepage fand ich eine Hörprobe zu „Klugscheißer Royale“ und die überzeugte mich zusätzlich. Ich musste schon in den ersten paar Sekunden lachen und auch die nächsten Minuten hielten mein Heiterkeitsniveau. Also nahm ich die Anfrage ziemlich begeistert an.

Ich wollte von Timo Seidel lesen, der bisher ziemlich ambitionslos in einem Callcenter gearbeitet hat und dessen Leben sich nun radikal ändern wird, nachdem ihm erst gekündigt wird und ihn dann auch noch seine langjährige Freundin verlässt.

Erster Satz:
„‹Herzlich willkommen beim ProTrend-Kundenservice.›“

Ich lese jetzt „Guten Morgen, Miss Happy“ von Moritz Matthies

Bücher mit sprechenden Tieren habe ich bisher noch nicht allzu viele gelesen und meine Meinung dazu war bisher sehr gemischt. Ich fand sie echt schlecht (Franziska Wolffheim – Zweistein oder das Brummen der Welt), ziemlich ok (Katja Berlin – Cat Content – SMS von meinem Kater) oder sie sind mein Lieblingsbuch geworden (Marc-Uwe Kling – Die Känguru-Chroniken).
Darum war ich sehr gespannt, als mich der Rowohlt Verlag fragte, ob ich das neue Buch von Moritz Matthies lesen möchte, in dem die Hauptfigur Walter herausfinden muss, dass seine sechs Monate alte Hündin sprechen kann. Die beiden unterhalten sich nun über die wichtigen und unwichtigen Dinge des Lebens.

Erster Satz:
„‹Was hältst du davon, wenn ich ein Buch schreibe?›“

Ich lese jetzt „Midnight Sun“ von Trish Cook

Als eine Bloggerin auf Instagram heulenderweise ihr Fazit zu „Midnight Sun“ vortrug, schoss das Buch direkt auf meine Wunschliste. Mit Emotionen bekommt man mich!
Wenn ich bei einem Buch so richtig schön heulen kann, dann bin ich meistens ziemlich begeistert.

Lange musste das Buch nicht auf meiner Wunschliste ausharren, bevor ich es erst kaufte und dann auch direkt vom SuB befreite.

Mit dem Buch lese ich zum ersten Mal eine Geschichte über die Krankheit Xeroderma pigmentosum, auch „Mondscheinkrankhet“ genannt. Katie kann nur aus dem Haus gehen, wenn die Sonne untergegangen ist. Doch sie hat die gleichen Wünsche und Träume wie andere 17-Jährige auch. Und was macht man nun, wenn man sich verliebt?

Erster Satz:
„In Disneyfilmen hat die Heldin immer echt große Probleme, bevor sie ihr Happy End bekommt.“

Ich lese jetzt „Das Paket“ von Sebastian Fitzek

Dieses Buch lag seit Erscheinen auf meinem SuB. Ich schwankte immer zwischen: „Du musst es lesen!“ und „Wenn du es gelesen hast, hast du kein neues Buch deines Lieblingsautoren mehr zuhause!“. Vor allem auch die Lesung machte mich neugierig.
Dann hörte ich jedoch auch immer mehr Stimmen, die das Buch nur so mittel fanden – und es rutschte weiter nach hinten bei meinen Prioritäten.

Colleen Hoover hatte mich mir „Nur noch ein einziges Mal“ anscheinend aus der Leseflaute geholt, doch ich traute dem Braten noch nicht. Also wollte ich es nun mit Fitzek wagen. Meine zweite Geheimwaffe bei akuter Leseunlust.
Ich wollte dringend wissen, was es mit dem falsch abgegebenen Paket auf sich hat.

Erster Satz:

„Als Emma die Tür zum Schlafzimmer ihrer Eltern öffnete, ahnte sie nicht, dass sie dies zum letzten Mal tun würde.“

Ich lese jetzt „Nur noch ein einziges Mal“ von Colleen Hoover

Ich schlitterte im Sommer in eine handfeste Leseflaute. Die Bachelorarbeit hatte mich einfach ausgelaugt. Eine Bachelorarbeit über ein Buch zu schreiben ist ja einerseits cool. Andererseits hatte ich keine Lust mehr, mich auch in meiner Freizeit mit Büchern zu beschäftigen.
Darum war der Juli ziemlich buchlos.

Darum musste eine Geheimwaffe helfen. Ich zog Colleen Hoover aus dem Schrank. „Nur noch ein einziges Mal“ (bzw. It ends with us“) hatte ich schon auf meiner Wunschliste, da gab es das Buch nur auf Englisch. Ich habe nur jubelnde Besprechungen gelesen. Als es auf deutsch rauskam, kaufte ich es direkt. Doch dann hatte ich Angst. Meine Erwartungen waren dermaßen hoch. Konnten sie nicht nur enttäuscht werden?
Colleen Hoover sagte, dass man am besten nicht den Klappentext lesen soll. Man soll mit so wenig Wissen wie möglich an die Geschichte herangehen. Und das habe ich getan…

Erster Satz:
„Ich sitze auf der gemauerten Brüstung einer Dachterrasse, blicke zwölf Stockwerke tief auf Boston hinunter und denke an Selbstmord.“

Ich lese jetzt „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher

Ziemlich lange schon spricht die halbe Netflix-Zuschauerschaft von der Serie „Tote Mädchen lügen nicht“. Das Buch war zuvor zwar auch nicht komplett an mir vorbeigegangen, aber erst seit der Serie ist es so richtig auf meinem Radar. Darum durfte vor fast einem Jahr das Taschenbuch bei mir einziehen. Gelesen habe ich es natürlich erst einmal nicht.

Doch seit halb Instagram bei mir ausrastet, weil die zweite Staffel nun online ist, griff ich kurzentschlossen zu dem Buch. Dabei müsste ich eigentlich endlich mal „Die Ungehörigkeit des Glücks“ beenden.

Nichtsdestotrotz lese ich erst einmal „Tote Mädchen lügen nicht“. Hannah Baker hat sich umgebracht und hinterließ Kassetten. Auf jeder von ihr befindet sich eine Geschichte, die ein Teil zur Lösung um das Rätsel ihres Selbstmords beiträgt. 13 Geschichten – und damit 13 Personen, die irgendwie in Hannahs Tat involviert sind.

Erster Satz:
„›Sir?‹, wiederholte sie.“

Ich lese „Lust auf FIKKEN?“ von amaryllis26

Im Dezember 2014 gab mir eine Bekannte dieses Buch. Eigentlich wollte sie es zum Bücherbasar bei uns auf Arbeit geben, entschied sich dann aber, dass ich es lesen müsste. Nicht als Ratgeber, ich hatte damals meinen Freund schon, aber weil sie das Buch ziemlich witzig fand.
Lust, es zu lesen, hatte ich auch. Und die Lust wurde in den letzten Jahren nicht wirklich weniger. Eigentlich wollte ich es ständig aus dem Regel ziehen und mich davon zum Lachen bringen lassen. So war zumindest meine Hoffnung. Getan habe ich es nie. Bis es mich gestern Nacht überkam und ich es sofort zu lesen anfing.

Ich wollte eintauchen in die literarische Welt des Onlinedatings mit all den witzigen und skurrilen Begebenheiten.

Erster Satz:
„Was habe ich eigentlich gesucht?“

Ich lese jetzt „Der Circle“ von Dave Eggers

Als ich im Herbst bei meinen Großeltern war, schaute ich in einen Bücherschrank in der Stadt und fand darin „Der Circle“. Auch noch gebunden! Zwar leider ohne Schutzumschlag, aber damit hatte ich kein Problem, wenn ich das Buch schon umsonst bekam. Es stand schon länger auf meiner „Müsstest du mal lesen“-Liste, aber die Priorität war nie so hoch, dass ich es mir so bald gekauft hätte.

Im fünften Semester hatte ich dann ein Seminar über Paranoia in den Medien, in dem es auch um Webcams und in diesem Zusammenhang um den Film „The Circle“ ging. Das Buch rutschte etwas höher auf meinem SuB.

In diesem Semester musste ich mir auch Gedanken um mein Bachelor-Thema machen und es stand schnell fest, dass ich einen Vergleich von Buch und Film machen will, so wie ich es schon bei der „Traumnovelle“ und „Eyes Wide Shut“ machte.
Ich hatte „Sieben Minuten nach Mitternacht“ als Favorit im Kopf. Doch eine Freundin schubste mich in eine andere Richtung. Ein Kinderbuch würde sich vielleicht ja nicht so wirklich eignen für meine Bachelorarbeit: „Vielleicht eher sowas wie ‚Der Circle'“, fragte sie. Und damit traf sie etwas bei mir und dabei hatte sie nicht mal Ahnung davon, dass ich das Buch bereits besitze. Ich wusste, dass das DAS Buch sein wird. Da kann ich auch mein Nebenfach „Digitale Medien“ einfließen lassen. Dabei war ich doch schon so traurig, dass ich in meinem Hauptfach und nicht Nebenfach schreiben muss.

Da konnte ich nun alles einfließen lassen.
„Der Circle“ habe ich aus Zufall und Lust aus einem Bücherschrank mitgenommen. Und nun wird es ein Teil meines Lebens. Ein Teil meiner großen Bachelorarbeitserfahrung. Es wird ein Leben lang auf Zeugnissen verewigt sein.

Doch bevor das alles passiert, muss ich es lesen.

Ich freue mich, mich auf all die Erfindungen und Ideen des riesigen Unternehmens „Circle“ einzulassen und zu sehen, wo es die neue Mitarbeiterin Mae da hintreiben wird.

Erster Satz:
„Wahnsinn, dachte Mae.“

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