Ich lese jetzt „110 – Ein Bulle hört zu“ von Cid Jonas Gutenrath

In diesem Monat ist es acht Jahre her, dass ich auf meiner ersten Tagung dieses Buch mitnehmen konnte. Seitdem war es mir hier und da über den Weg gelaufen. Freunde lasen es, ich erfuhr von dem Nachfolger oder ich sah es in den Mängelexemplar-Boxen. Jedes Mal dachte ich: „Das musst du auch unbedingt noch lesen!“ und dann ließ ich den Gedanken wieder los.
Als ich nun Bücher aus meinem SuB-Schrank in das SuB-Regal einsortierte, um die Lücken der gelesenen Bücher zu schließen, fiel mir dieses Buch wieder in die Hände. Ich schlug es auf und las mich direkt fest. Und das war es dann. Dann gehörte es offiziell zu den Büchern, die ich jetzt lese.

Ich bin gepannt, welche Geschichten mich erwarten. Eins ist klar: Die 110 ruft man nicht an, um von einer schönen Geschichte zu erzählen. Jeder hat etwas auf dem Herzen, steckt in einer Not… Hoffentlich kann das Buch aber mehr, als den Leser nur runterzuziehen.

Erster Satz:
„Ein weiteres Buch aus der Reihe ›Bücher, die die Welt nicht braucht?‹“

Ich lese jetzt „Wenn du dieses Buch liest, ist alles zu spät“ von Pseudonymous Bosch

Vor ziemlich genau acht Jahren habe ich den Start der Reihe von Pseudonymous Bosch – „Der Name dieses Buches ist ein Geheimnis“ – gelesen. Das Buch gefiel mir und den zweiten Teil hatte ich auch schon zuhause, denn fälschlicherweise hatte ich den zuerst gekauft. Doch dann las ich den Nachfolger einfach nie. Warum auch immer. Doch nun ist es endlich soweit.

Ich begebe mich wieder zu Kassandra und Max-Ernest, um mit ihnen dem großen Geheimnis auf die Spur zu kommen. Dieses Mal müssen sie sich dabei unter anderem mit einem über 500 Jahre alten Ungeheuer herumschlagen.

Erster Satz:
Ein Lichstrahl bohrte sich durch die Dunkelheit
Ein Lichtstrahl zerriss die Dunkelheit
Ein Lichtstrahl zuckte – ja, das ist es! -, ein Lichtstrahl zuckte durch den dunklen Saal und warf seinen Schein auf eine wundersame Ansammlung antiker Kuriositäten: Tarot-Karten mit kunstvollen Bildern, die altersweise Könige und lachende Hofnarren zeigten… schimmernde Lackschächtelchen aus China, mit Schnappfallen und Geheimfächern… fein ziselierte Becher aus Holz und Elfenbein, in denen man Münzen und Marmorkugeln verschwinden lassen konnte, oder auch Finger… glänzende silberne Ringe, die eine geschickte Hand ineinander verschränken und wieder lösen konnte, so leicht, als wären es Rauchkringel.“

Ich lese jetzt „Das Haus hinter dem Spiegel“ von Frank Schuster

Vor vielen Jahren habe ich einen Film gesehen, in dem ein Mädchen gruselige Abenteuer erlebt, bis sie endlich am Ende des Filmes zu ihrem Elternhaus zurückfindet. Und da muss sie schlimmerweise feststellen, dass es nicht ihr zuhause ist, sondern nur eine Spiegelversion ihres Hauses. Durch den Spiegel sieht sie ihr echtes Zuhause mit ihren Eltern und all der Harmonie, doch sie ist immer noch ganz allein.
Zumindest sind das meine Erinnerungen. Als ich davon mal jemandem erzählte, hieß es, dass ich sicher „Alice hinter den Spiegeln“, den Nachfolger von „Alice im Wunderland“ gesehen habe. Als ich mir die Zusammenfassung durchlas, passte das nicht. Aber wer weiß, vielleicht sind meine Erinnerungen auch einfach falsch und so einen Film gibt es gar nicht.
Trotzdem ließ mich meine Erinnerung nie los. Sie faszinierte mich jahrelang.
Und deswegen habe ich mir „Das Haus hinter dem Spiegel“ ausgesucht, als mir der mainbook Verlag die Chance bot.

Eliza benimmt sich plötzlich ganz anders und sie behauptet, sie würde Alice heißen und käme aus der Welt hinter den Spiegeln. Kann es wirklich sein, dass zwei Mädchen ihren Platz getauscht haben?

Erster Satz:
„Ein Geräusch.“

Ich lese jetzt „Gemina“ von Amie Kaufman & Jay Kristoff

Ich konnte es kaum erwarten. Ich hatte frisch „Illuminae“ zugeschlagen, da habe ich direkt den Nachfolger aus dem Regal gezogen und nahtlos begonnen.
Ich will unbedingt wissen, wie es mit den Menschen auf der Hypatia weitergeht und welche neuen Stilmittel das Buch für mich bereithält.

Erster Satz:
Frobisher, L: … über siebenhunderttausend Angestellte in über zwanzig kolonisierten Welten.“

Ich lese jetzt „Tapper Twins – Ziemlich beste Feinde“ von Geoff Rodkey

Als ich ich gerade dabei war, die Lücke im SuB-Regal, wo „Illuminae“ gestanden hatte, aufzufüllen, nahm ich dieses Buch in die Hand, weil es direkt neben der Lücke stand. Ich klappte es auf und plötzlich war ich zehn Seiten weiter. Es wird also Zeit für ein „Ich lese jetzt ‚Tapper Twins'“.

Die Zwillige Leni und Ben haben Streit. Und zwar so richtig. Sie kämpfen mit harten Bandagen und Leni hat alles genau aufgeschrieben in ihrer Chronik.

Erster Satz:
„Kriege sind eine schreckliche Sache.“

Ich lese jetzt „Illuminae“ von Amie Kaufman & Jay Kristoff

Seit ich das erste Mal „Illuminae“ in den Händen hielt, wusste ich, dass ich es haben möchte. Es sah innen einfach so fantastisch aus. All die Chats und Bilder, die E-Mails und Plakate – so viel Abwechslung. Ich wollte unbedingt lesen, was ich auf den erstn Blick nur sah. Und das, obwohl ich keine Ahnung hatte, wovon das Buch handelt.
Im Januar 2018 habe ich es gekauft und seitdem lag es auf dem SuB. Vor kurzem las ich dann auf Instagram, dass es Diskussionen gibt, den dritten Teil nicht zu übersetzen. Um meine Unterstützung zu zeigen, tigerte ich los und kaufte erst einmal den zweiten Teil. Ohne den ersten zu kennen.
Aber jetzt ist es soweit!

Und alles, was ich weiß, ist: Es spielt im Weltall. Auf diese Reise werde ich mich nun begeben.

Erster Satz:
„Verehrte Geschäftsleitung, hier nun die Datei, die mich fast das Leben gekostet hätte.“

Ich lese jetzt „Unter dem Herzen“ von Ildikó von Kürthy

Eigentlich wollte ich dieses Buch schon lesen, als ich schwanger war. Ich habe es im Zuge der Verkündung auf Instagram sogar als das neue „Ich lese jetzt“ vorgestellt. Ich klappte das Buch immer wieder auf und stöberte darin rum, doch ich begann nicht, es ernsthaft zu lesen. Irgendetwas sträubte sich in mir. Und mir wurde relativ schnell klar, dass ich am Anfang der Schwangerschaft einfach noch nicht von Ildikó erfahren möchte, was am Ende so auf mich zukommt. Und dann sah ich auch, dass das Buch ebenfalls das erste Jahr mit Baby enthält. Und so weit wollte ich erst recht nicht „vor“-lesen.
Neben des Motivationsmangels zog das „Vor“-Lesen-Argument auch noch in dem ersten Jahr meines Baby. Aber jetzt, zwei Wochen nach dem ersten Geburtstag, habe ich endlich wirklich begonnen.

Ich bin so gespannt, von Ildikó von Kürthys Erfahrungen zu lesen. Ich mag ihre Bücher so gern und habe sie alle bisher verschlungen (leider habe ich die meisten vor der Blog-Zeit gelesen und sie deshalb nicht rezensiert). Es freut mich, jetzt mehr von der privaten Person kennenzulernen – und das auch noch in dieser besonderen Phase des Lebens. Und ich freue mich darauf, selber in Erinnerungen schwelgen zu können, auch wenn bei mir alles noch nicht so lange her ist.

Erster Satz:
„Ich hatte gar nicht mehr mit dir gerechnet.“

Ich lese jetzt „Der Schatten an meiner Wand“ von Kerstin Lundberg Hahn

Als ich jung war, las ich gern Bücher, in denen es mystisch vor sich ging. Unheimliche Vorgänge, die die jungen Protagonisten entdeckten. Ich mochte es, diese Rätsel zu entschlüsseln.
Heute geht es in den Thrillern, die ich lese, weitaus blutiger zu. Doch als ich in einem Ein-Euro-Laden im Juni 2017 das Buch fand, musste ich es als Erinnerung an die alten Zeiten mitnehmen. Für meine Verhältnisse lag es nun auch gar nicht so lange auf dem SuB.

Micke zieht mit ihrer Mutter mal wieder um und das ausgerechnet in ein Haus, in dem es spuken soll. Nun will sie herausfinden, ob der seltsam geformte Schatten in ihrem Zimmer tatsächlich etwas mit der Tochter der Familie, die hier vor vielen Jahren lebte, zu tun hat.

Erster Satz:
„Ein leer stehendes Haus.“

Ich lese jetzt „KRYONIUM“ von Matthias A. K. Zimmermann

Eigentlich habe ich mir fest vorgenommen, keine Rezensionsexemplare mehr anzunehmen, aber als die Infos zu KRYONIUM reinkamen, konnte ich nicht widerstehen. Das Buch klang zu spannend.

Der Erzähler ist an einem unbekannten Ort und ohne Erinnerungen. Er weiß nur, er will fliehen aus diesem rätselhaften, verworrenen Schloss. Dazu muss er jedoch einige Risiken eingehen.

Erster Satz:
„Es war der heimliche Gedanke an eine Flucht, über den ich immerwährend nachdachte; die Flucht von diesem mir unbekannten Ort.“

Ich lese jetzt „Poet X“ von Elizabeth Acevedo

Dieses Buch war im letzten Herbst ein absoluter Spontankauf.
Noch nie davon gehört, keine Rezensionen dazu gelesen – und doch blieb es auf den ersten Blick im Kopf. So sehr, dass es nach ein paar Tagen hier einzog.

Xiomara kann nur auf der Bühne sagen, was sie denkt. Denn da, wo sie lebt, sprechen eher Fäuste. Doch sie will gehört werden.

Erster Satz:
„Der Sommer ist dafür gemacht, die Zeit auf Treppenstufen zu verbringen.“

Vorherige ältere Einträge