Ich lese jetzt „Midnight Sun“ von Trish Cook

Als eine Bloggerin auf Instagram heulenderweise ihr Fazit zu „Midnight Sun“ vortrug, schoss das Buch direkt auf meine Wunschliste. Mit Emotionen bekommt man mich!
Wenn ich bei einem Buch so richtig schön heulen kann, dann bin ich meistens ziemlich begeistert.

Lange musste das Buch nicht auf meiner Wunschliste ausharren, bevor ich es erst kaufte und dann auch direkt vom SuB befreite.

Mit dem Buch lese ich zum ersten Mal eine Geschichte über die Krankheit Xeroderma pigmentosum, auch „Mondscheinkrankhet“ genannt. Katie kann nur aus dem Haus gehen, wenn die Sonne untergegangen ist. Doch sie hat die gleichen Wünsche und Träume wie andere 17-Jährige auch. Und was macht man nun, wenn man sich verliebt?

Erster Satz:
„In Disneyfilmen hat die Heldin immer echt große Probleme, bevor sie ihr Happy End bekommt.“

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Ich lese jetzt „Das Paket“ von Sebastian Fitzek

Dieses Buch lag seit Erscheinen auf meinem SuB. Ich schwankte immer zwischen: „Du musst es lesen!“ und „Wenn du es gelesen hast, hast du kein neues Buch deines Lieblingsautoren mehr zuhause!“. Vor allem auch die Lesung machte mich neugierig.
Dann hörte ich jedoch auch immer mehr Stimmen, die das Buch nur so mittel fanden – und es rutschte weiter nach hinten bei meinen Prioritäten.

Colleen Hoover hatte mich mir „Nur noch ein einziges Mal“ anscheinend aus der Leseflaute geholt, doch ich traute dem Braten noch nicht. Also wollte ich es nun mit Fitzek wagen. Meine zweite Geheimwaffe bei akuter Leseunlust.
Ich wollte dringend wissen, was es mit dem falsch abgegebenen Paket auf sich hat.

Erster Satz:

„Als Emma die Tür zum Schlafzimmer ihrer Eltern öffnete, ahnte sie nicht, dass sie dies zum letzten Mal tun würde.“

Ich lese jetzt „Nur noch ein einziges Mal“ von Colleen Hoover

Ich schlitterte im Sommer in eine handfeste Leseflaute. Die Bachelorarbeit hatte mich einfach ausgelaugt. Eine Bachelorarbeit über ein Buch zu schreiben ist ja einerseits cool. Andererseits hatte ich keine Lust mehr, mich auch in meiner Freizeit mit Büchern zu beschäftigen.
Darum war der Juli ziemlich buchlos.

Darum musste eine Geheimwaffe helfen. Ich zog Colleen Hoover aus dem Schrank. „Nur noch ein einziges Mal“ (bzw. It ends with us“) hatte ich schon auf meiner Wunschliste, da gab es das Buch nur auf Englisch. Ich habe nur jubelnde Besprechungen gelesen. Als es auf deutsch rauskam, kaufte ich es direkt. Doch dann hatte ich Angst. Meine Erwartungen waren dermaßen hoch. Konnten sie nicht nur enttäuscht werden?
Colleen Hoover sagte, dass man am besten nicht den Klappentext lesen soll. Man soll mit so wenig Wissen wie möglich an die Geschichte herangehen. Und das habe ich getan…

Erster Satz:
„Ich sitze auf der gemauerten Brüstung einer Dachterrasse, blicke zwölf Stockwerke tief auf Boston hinunter und denke an Selbstmord.“

Ich lese jetzt „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher

Ziemlich lange schon spricht die halbe Netflix-Zuschauerschaft von der Serie „Tote Mädchen lügen nicht“. Das Buch war zuvor zwar auch nicht komplett an mir vorbeigegangen, aber erst seit der Serie ist es so richtig auf meinem Radar. Darum durfte vor fast einem Jahr das Taschenbuch bei mir einziehen. Gelesen habe ich es natürlich erst einmal nicht.

Doch seit halb Instagram bei mir ausrastet, weil die zweite Staffel nun online ist, griff ich kurzentschlossen zu dem Buch. Dabei müsste ich eigentlich endlich mal „Die Ungehörigkeit des Glücks“ beenden.

Nichtsdestotrotz lese ich erst einmal „Tote Mädchen lügen nicht“. Hannah Baker hat sich umgebracht und hinterließ Kassetten. Auf jeder von ihr befindet sich eine Geschichte, die ein Teil zur Lösung um das Rätsel ihres Selbstmords beiträgt. 13 Geschichten – und damit 13 Personen, die irgendwie in Hannahs Tat involviert sind.

Erster Satz:
„›Sir?‹, wiederholte sie.“

Ich lese „Lust auf FIKKEN?“ von amaryllis26

Im Dezember 2014 gab mir eine Bekannte dieses Buch. Eigentlich wollte sie es zum Bücherbasar bei uns auf Arbeit geben, entschied sich dann aber, dass ich es lesen müsste. Nicht als Ratgeber, ich hatte damals meinen Freund schon, aber weil sie das Buch ziemlich witzig fand.
Lust, es zu lesen, hatte ich auch. Und die Lust wurde in den letzten Jahren nicht wirklich weniger. Eigentlich wollte ich es ständig aus dem Regel ziehen und mich davon zum Lachen bringen lassen. So war zumindest meine Hoffnung. Getan habe ich es nie. Bis es mich gestern Nacht überkam und ich es sofort zu lesen anfing.

Ich wollte eintauchen in die literarische Welt des Onlinedatings mit all den witzigen und skurrilen Begebenheiten.

Erster Satz:
„Was habe ich eigentlich gesucht?“

Ich lese jetzt „Der Circle“ von Dave Eggers

Als ich im Herbst bei meinen Großeltern war, schaute ich in einen Bücherschrank in der Stadt und fand darin „Der Circle“. Auch noch gebunden! Zwar leider ohne Schutzumschlag, aber damit hatte ich kein Problem, wenn ich das Buch schon umsonst bekam. Es stand schon länger auf meiner „Müsstest du mal lesen“-Liste, aber die Priorität war nie so hoch, dass ich es mir so bald gekauft hätte.

Im fünften Semester hatte ich dann ein Seminar über Paranoia in den Medien, in dem es auch um Webcams und in diesem Zusammenhang um den Film „The Circle“ ging. Das Buch rutschte etwas höher auf meinem SuB.

In diesem Semester musste ich mir auch Gedanken um mein Bachelor-Thema machen und es stand schnell fest, dass ich einen Vergleich von Buch und Film machen will, so wie ich es schon bei der „Traumnovelle“ und „Eyes Wide Shut“ machte.
Ich hatte „Sieben Minuten nach Mitternacht“ als Favorit im Kopf. Doch eine Freundin schubste mich in eine andere Richtung. Ein Kinderbuch würde sich vielleicht ja nicht so wirklich eignen für meine Bachelorarbeit: „Vielleicht eher sowas wie ‚Der Circle'“, fragte sie. Und damit traf sie etwas bei mir und dabei hatte sie nicht mal Ahnung davon, dass ich das Buch bereits besitze. Ich wusste, dass das DAS Buch sein wird. Da kann ich auch mein Nebenfach „Digitale Medien“ einfließen lassen. Dabei war ich doch schon so traurig, dass ich in meinem Hauptfach und nicht Nebenfach schreiben muss.

Da konnte ich nun alles einfließen lassen.
„Der Circle“ habe ich aus Zufall und Lust aus einem Bücherschrank mitgenommen. Und nun wird es ein Teil meines Lebens. Ein Teil meiner großen Bachelorarbeitserfahrung. Es wird ein Leben lang auf Zeugnissen verewigt sein.

Doch bevor das alles passiert, muss ich es lesen.

Ich freue mich, mich auf all die Erfindungen und Ideen des riesigen Unternehmens „Circle“ einzulassen und zu sehen, wo es die neue Mitarbeiterin Mae da hintreiben wird.

Erster Satz:
„Wahnsinn, dachte Mae.“

Ich lese jetzt „Nicht weg und nicht da“ von Anne Freytag

Das Ding ist ja, eigentlich wollte ich „Der Spieler“ lesen. Und wenn ich damit fertig bin, muss ich „Die Ungehörigkeit des Glücks“ endlich mal weiterlesen.

Aber dann kam das neue Buch von Anne Freytag endlich in den Handel und ich musste es sofort haben. Und nachdem ich es drei ganze Tage nur angeguckt habe, habe ich es einfach genommen und angefangen zu lesen. Und dann eigentlich nicht mehr aufgehört. Bis ich es beendet habe. Schneller, als dieser Artikel hier erscheinen konnte.

Ich war einfach zu gespannt auf die Geschichte von Luise, die gerade ihren Bruder verloren hat, und Jacob, der so still und unergründlich ist.

Erster Satz:
„Ich halte noch immer den Langhaarrasierer in der Hand.“

Ich lese jetzt „Der Spieler“ von Fjodor Dostojewskij

Das Gute am Studium der Kulturwissenschaften ist ja, dass man auch literarische Seminare belegen kann. Das Schlechte am Studium der Kulturwissenschaften ist ja, dass die literarischen Seminare meist Bücher behandeln, die mich nicht interessieren. Beim letzten Mal war es „Traumnovelle„, durch die ich mich durchquälte. Dieses Mal habe ich ein Seminar über Spiele in der Literatur. Für die Hausarbeit kann ich auswählen zwischen „Spielerglück“ von E.T.A. Hoffmann, „Schachnovelle“ von Stefan Zweig, „Das Napoleonspiel“ vom Christoph Hein oder eben „Der Spieler“ von Fjodor Dostojewskij. Ich habe mich für Letzteres entschieden, weil ich es ehrlicherweise gekauft habe und ansonsten nie gelesen hätte. Außerdem haben wir es im Seminar ausführlich besprochen (die meisten hatten das Buch nämlich da schon gelesen, so wie wir sollten – ich nicht) und mir kamen Ideen für die Hausarbeit. Ich will durch dieses Seminar mit so wenig Aufwand durch wie möglich – es interessiert mich nämlich null.

In dem Buch geht es um das Porträt eines Spielsüchtigen. Hinab in die Spirale des Wahns.

Erster Satz:
„Endlich bin ich nach vierzehntägiger Abwesenheit zurück.“

Ich lese jetzt „Fünf Freunde 5 – Das Buch zum Film“ von Enid Blyton

Im Zuge des fünften Fünf-Freunde-Films erscheint nicht nur ein Filmhörspiel, das ihr bei mir gewinnen könnt, sondern auch ein Buch zum Film, das ich als Rezensionsexemplar erhalten habe.

Die Fünf Freunde müssen sich beeilen. Die Koordinaten zum „Tal der Dinosaurier“ wurden gestohlen und sollte der Dieb vor ihnen dort sein, ist das Dino-Skelett, das sich dort befindet, ganz sicher verloren…

Erster Satz:
„Marty mochte den kleinen Blumenladen sehr.“

Ich lese jetzt „Mirror, Mirror“ von Cara Delevingne

Ich war nie ein großer Fan von Cara Delevingne. Zum ersten Mal positiv ist sie mir sogar erst beim Film „Margos Spuren“ aufgefallen. Und das lag vielleicht auch eher daran, dass ich das dazugehörige Buch von John Green gern mochte.
Nichtsdestotrotz reizte mich sofort ihr Buch, als ich von ihm erfuhr. Ich wollte wissen, wie sie wohl schreiben wird (oder auch mit Rowan Coleman co-schreiben), was für eine Geschichte sie sich erdacht hat.

Dann habe das Buch von einer Freundin zum Geburtstag bekommen und da ich mit ihr zusammen nach Kenia geflogen bin, stand fest, dass ich das Buch dahin mitnehmen werde. Begonnen habe ich es dann am letzten Urlaubstag noch. Weiterlesen werde ich es nun zuhause.

Die vier ehemaligen Einzelgänger Red, Naomi, Leo und Rose werden Freunde, ja vielleicht sogar eine Familie, als sie in einem Schulprojekt eine Band gründen sollen. Doch Mirror, Mirror führen sie auch danach weiter. Es wird ihr zuhause, denn in ihrem echte zuhause läuft es nicht für alle gut. Doch plötzlich verschwindet Naomi und das verändert alles.

Erster Satz:
„Als wir nach Hause kamen, ging gerade die Sonne auf und erfüllte die Luft mit Sommerhitze.“

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