Das personalisierte Buch

Erinnert ihr euch noch daran, dass ich im Januar MEIN Buch vorgestellt habe? Da sagte ich noch, dass ich so ein Buch definitiv irgendwann mal verschenken will.
Kurz danach wurde eine Schwangerschaft in meinem Freundeskreis verkündet und Anfang August wurde das kleine Mädchen geboren und es stand außer Frage, was ich verschenken werde.
Also habe ich das Internet zu Rate gezogen und wusste schon seit ein paar Monaten, welches Buch ich verschenken will. Nun, als das Kind da war und ich den Namen wusste, wurde ich immer unsicherer. Da konnte man das Aussehen des Kindes bestimmen (ich wollte eigentlich ungern Orakel spielen) und den Vornamen angeben. Das war mir dann doch zu wenig letztendlich.
Also begann die Suche von Neuem. Relativ schnell bin ich auf die Seite mein-personalisiertes-kinderbuch.de gestoßen. Mich haben sowohl die große Auswahl der Bücher, die Geschichten an sich und die anzugebenden Daten angesprochen.
Ich habe mich für die Geschichte „Das Fest im Zirkus“ entschieden, in der die Protagonistin einen Zirkus mit ihren Verwandten besucht, in der Vorstellung ein kleines Affenbaby entflieht, sie es zurückbringt und dann die Abschlussparade anführen darf.
Mich erinnerte das alles gleich an MEINE Geschichte, darum gab es keine Frage, dass ich das nehmen werde.
Ich wollte unbedingt, dass ein Abenteuer erlebt und nicht nur eine einfache Geschichte erzählt wird.
Personalisieren konnte ich hier: Den Kindsnamen, vier Begleitpersonen (ich habe die Eltern und die Großeltern mütterlicherseits gewählt), den Ortsnamen und das Alter (ich habe einfach mal pauschal vier Jahre genommen, da die Kleine ab da wohl gut verstehen kann, worum es in dem Buch geht und eine mögliche Tierrettung wahrscheinlich funktionieren würde).
Außerdem konnte ich vorn eine persönliche Widmung eintragen lassen.

Nach dem Abschicken der Bestellung hat das Ganze nicht einmal eine ganze Woche gedauert und schon hatte ich das Endprodukt in den Händen.
Es ist ein schönes stabiles Hardcover. Der Buchblock wurde an das Vorsatzpapier getackert (Das fällt im ersten Moment aber gar nicht auf… und auch nicht im zweiten. Ich musste ganz genau gucken und die Buchdeckel auseinanderziehen, um das herauszufinden.). Somit können keine kleinen Kinderhändchen den Kleber irgendwann mürbe machen. Also hier müsste schon viel Kraft angewendet werden, damit sich die Seiten lösen.
Das Papier ist fest und dick (also kein normales Kopierpapier). Es hat normale „Buchqualität“:
Die Geschichte ist süß und hat für die ersten Bücher eine angenehme Länge. Es gibt zehn Doppelseiten, bei denen jeweils eine Seite relativ groß bedruckt ist und die andere Zeichnungen enthält (dazu gibt es in der Mitte der Geschichte noch eine Doppelseite mit Zeichnungen). So hat das Kind also auch schon Spaß an dem Buch, wenn es noch nicht lesen kann. Tiere können vielelicht gelernt werden und auch Zirkusnummern. Durch die großen Buchstaben (und den einfachen Schreibstil) ist es sicher auch für Leseanfänger geeignet.

Leider gab es beim ersten Mal ein kleines Missgeschick und das Geschlecht war vertauscht. Hier erlebte nun ein kleiner Junge das Abenteuer.
Nach einer kurzen Mail habe ich jedoch sofort und ohne Probleme ein Ersatzbuch erhalten.

Was mir nicht wichtig war, aber auch noch positiv zu Buche schlägt: Dieses Buch (und auch die anderen auf der Homepage) war fast um die Hälfte billiger als alle anderen, die ich gefunden hatte. Und das, obwohl hier am meisten variiert werden konnte.

Die Mutter des Kindes war sofort begeistert von der Idee und da bei ihr demnächst auch eine Freundin ein Kind bekommt, wollte sie gleich wissen, wo ich bestellt habe.

Wer demnächst auch mal ein personalisiertes Buch verschenken möchte (oder sogar ein Hörbuch), dem kann ich mein-personalisiertes-kinderbuch.de wirklich empfehlen!

Mein eBook-Reader

Ich bin eine schlechte Bloggerin, denn es gibt etwas, dass ich euch seit Monaten unterschlage.
Ich hatte nämlich bisher noch keine Muße, mich damit zu beschäftigen. Nun habe ich es aber mal geschafft.
Ich hatte Ende November Geburtstag und hatte dann mit leichter Verzögerung im Dezember einen eBook-Reader 3.0 von TrekStor geschenkt bekommen.

Hier möchte ich jetzt mal ein paar erste Eindrücke schildern (Schande über mich, ich habe die Verpackung heute tatsächlich zum ersten Mal geöffnet.).

Mit dieser fange ich dann auch mal an. Eigentlich ist die ja völlig irrelevant, aber ich mag sie trotzdem. Einerseits ist sie recht schlicht, aber andererseits auch verspielt durch die bunten Buchstaben, die ins Bild rieseln.

Enthalten sind natürlich der Reader und ein Benutzerhandbuch. Dazu befinden sich noch Kopfhörer (man kann auch Musik auf den Reader spielen) und ein Lade-/Datenkabel in dem Karton.
Geladen wird der Reader nämlich ganz normal am PC.

Wenn man den Reader anstellt, erhält man sofort die Auflistung mit allen eBooks, die sich auf dem Reader befinden. Aufspielen kann man digitale Bücherunter anderem in den Formaten EBUP, FB2, PDF und TXT. Für mich als Laien sind das die, die man braucht. Wahrscheinlich fehlen aber dort noch ein paar wichtige. Das kann ich nicht einschätzen.
Gestört hat mich, dass die Umlaute oder Buchstaben mit Akzenten mit asiatischen Schriftzeichen dargestellt werden. Vielleicht hatte ich auch einfach eine falsche Sprachauswahl. Ich hatte jedoch alle in Frage kommenden Einstellungen (Westeuropäische Sprachen) eingestellt und nichts brachte Besserung. In den Texten an sich ist dann aber alles normal.
Es sind auch schon einige Leseproben auf dem Reader enthalten. Seltsamerweise sind alle vom Aufbau Verlag.

Der Display ist ein farbiges 7‘‘-TFT-Display. Ich mag die Größe. Nicht zu klein und nicht zu groß. Die Qualität ist auch schön klar, farbintensiv und scharf. Jedoch ist es nicht so matt, wie erwartet. Es entsteht nicht so eine „Buch-Atmosphäre“ wie bei anderen Readern. Wenn man ihn leicht schwänkt, verändert sich leicht die Bildqualität. Bisher habe ich den Reader noch nicht draußen getestet, aber am Fenster war richtig Sonne beim ersten Angucken. Deswegen kann ich sagen, dass nichts geblendet hat und sich alles noch gut lesen ließ.

Die zusätzlichen Funktionen empfinde ich als ausreichend. Man kann den unter anderem Bildschirm drehen, Bilder angucken, Musik hören, Schrift vergrößern/verkleinern, andere Schriften einstellen, Lesezeichen setzen… Mir fehlt nichts.

Was ich nach dem ersten Testen als großen Nachteil empfinde ist der An-/Aus-Knopf. Er befindet sich am unteren Rand und reagiert schon beim kurzen Drücken. Er ist relativ starr und kann so nicht allzu schnell gedrückt werden, aber wenn es doch mal kurz passiert, ist der Reader sofort aus.
Weiterhin habe ich das „Steuerkreuz“ als umständlich empfunden. Das Drücken fiel mir schwer und ich hatte auch das Gefühl, dass das Gerät nicht immer sofort reagiert hat. Außerdem ist es recht klein gehalten. Zum Umblättern ist es definitiv nicht geeignet (ist aber möglich). Dazu sind aber noch zwei Pfeiltasten da, die immer sofort reagiert haben.
Über die Akkulaufzeit kann ich noch nichts sagen.
Der interne Speicher beträgt übrigens 2 GB. Erweiterbar ist das Ganze per microSD-/microSDHC-Speicherkarte um bis zu 32 GB.

Nun bin ich gespannt, wie häufig ich den Reader verwenden werde.
Man soll ja niemals nie sagen, aber hätte ich ihn nicht geschenkt bekommen, hätte ich mir wohl für sehr lange Zeit noch keinen gekauft.
Zum Preis kann ich erwartungsgemäß nichts sagen, da ich den eBook-Reader geschenkt bekommen habe.
Nach dem ersten Antesten kann ich ihn aber weiterempfehlen. Der einzige Kritikpunkt ist für mich die Handhabung der Tasten.

DIE Kette

Die wundervolle FrauBrit – eine meiner Nicht-Buchblog-Heldinnen – hat letztens ein tolles Outfit gepostet. Noch viel toller als das Outfit war aber die Kette dazu. 😯
Es zeigt eines der herzzerreißendsten Harry-Potter-Zitate, die es gibt.
Ich zeige euch die Stelle hier noch einmal in Deutsch.
Gab es eigentlich noch jemanden, der Snape genau 6,5 Bücher lang gehasst hat und ihn dann am Ende hätte knutschen können?

Auf meine Frage, wo es die gibt, hat sie mir auch gleich den Link gegeben und schwupps, ich war noch mehr verliebt in die Kette. In dem Shop gibt es auch so viele andere wunderschöne Teile, die aus Buchseiten gefertigt wurden. Im Angebot sind neben Harry Potter zum Beispiel auch noch Hunger Games, Twilight und Alice in Wonderland (es sind immer die englischen Bücher).

Ich wollte schon voller Freude auf den Warenkorb-Knopf drücken, als mir die Zahlungsmethoden entgegensprangen. Visa, MasterCard, PayPal… hab ich alles nicht! Und nun? Eine ganz liebe Freundin hat mir die Kette dann über ihren PayPal-Account bestellt. Danke noch mal!

Und nun halte ich das wunderbare Stück in der Hand. Ich bin immer noch ganz verliebt und werde nun damit jedes Outfit aufpeppen! 🙂

Wie es schon schon verpackt war, war sehr liebevoll mit der blumigen Borte und der kleinen Schachtel.
Außerdem fühlt sich die Kette sehr hochwertig an, obwohl sie so günstig war.
Die Lieferzeit war für mich auch sehr überraschend. Ich habe die Kette Mittwoch Abend bestellt. Und heute war das Päckchen schon im Briefkasten. Dafür, dass das Paket aus England kommt, ist das mehr als gut, finde ich.

Ich kann die Kette (oder auch andere) nur empfehlen!


MEIN Buch

Heute stelle ich mal etwas ganz anderes im Blog vor als sonst.
Ich lese dieses Buch nicht neu, denn ich habe es schon gelesen. Bestimmt 50 Mal. Schon mein ganzes Leben lang.
Ich habe es von meiner Tante und meinem Onkel damals geschenkt bekommen, da war ich 3 Jahre alt.

Ist nichts Besonderes richtig? Einem kleinen Kind schenkt man schon mal ein Buch, um es an die große weite Literaturwelt heranzuführen.
Das stimmt auch und wäre kaum erwähnenswert. Wenn denn das Buch nicht von mir handeln würde!

Naja, zumindest hatte ich das als Kind gedacht. Und das ist auch total logisch. Die Kinder hießen nämlich Julia (Wuuusaaa, das bin ich!), Cassandra und Stefanie (Cousinen), Anne (eine Freundin damals), die Eltern hießen seltsamerweise auch wie meine und der Hund, ja selbst der Hund hieß Buhly (wie der Hund der Nachbarn meiner Großeltern). Und selbst ein Straßenschild im Buch zeigt unsere Straße an!
Und mit etwas Fantasie sah ich auch wirklich aus wie ich. Und meine Eltern erst!
Und ich war STOLZ. Es wurde ein Buch geschrieben (und gemalt), NUR FÜR MICH! Jeder musste es sehen. Ich war ja immerhin voll die Heldin und habe dem Zirkus in meiner Heimatstadt ihre entlaufenen Elefanten zurückgebracht.
Und der Wahnsinn dabei: Elefanten waren schon damals meine Lieblingstiere.
Also ich konnte daraus halt wirklich nichts anderes schließen.

Und auch heute nehme ich das Büchlein (37 Seiten) gerne zur Hand und lese es.
20 Jahre später weiß ich nun aber natürlich, dass es einfach vorgedruckt Geschichten gab, in die bestimmte Details eingefügt wurden.
Ich musste immerhin in meiner Grundschule schockiert feststellen, dass auch eine andere so ein Buch hatte. Also wurden auch welche für andere geschrieben. Als sich der Verdacht dann wirklich bestätigte, dass auch andere MEINE GESCHICHTE bekommen haben müssen, war das ein wenig so, wie die Erkenntnis, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt.

Aber ich liebe diese Idee immer noch.
Wenn das Kind strahlt und denkt, dass da ein Buch ganz allein für es geschrieben wurde. Das ist doch einfach wunderschön und herzallerliebst. Wenn ich im näheren Umfeld kleine Kinder zu beschenken hätte, dann würde ich das auch machen ab einem bestimmten Alter. Und wenn die Eltern es anfangs nur vorlesen können. Die Bilder können die Kinder ja betrachten (und die sind auch fantastisch).

Nach kurzer Web-Suche habe ich auch eine Seite gefunden, die auch heute noch personalisierte Bücher anbietet: PersonalNovel.

Vielleicht braucht ja mal wieder jemand demnächst ein Geschenk und denkt an diese Idee.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass es eines der besten Geschenke war, die ich je bekommen habe. Und wenn meine Wohnung brennen würde, DIESES Buch würde ich ganz sicher retten müssen.
Es ist doch immerhin MEIN Buch!