Alt-SuB-Challenge im November

Neuer Monat, neues Buch vom Alt-Sub für die Challenge von Kermit.
Die erste Zahl, die der Zufallsgenerator ausgespuckt hat, war 71. Das Buch, das dahinter steht, ist „Gier“ von Arne Dahl. Da ich dieses Buch erst 2012 gekauft habe, zählt es nicht.
Die zweite Zahl war dann 224. Es ist „Genau-so-Geschichten“ von Rudyard Kipling.
Dieses Buch ist eines der ältesten auf meinem SuB. Ich war irgendwo in der Grundschule, da habe ich es bekommen. Also war es defintiv vor 2000. Sagen wir, dieses Buch liegt circa 15 Jahre ungelesen bei mir im Regal. Vielleicht auch nur 13 Jahre, aber die Tendenz sollte klar sein.
Enthalten sind viele Kurzgeschichten, die zum ersten Mal 1902 veröffentlicht wurden.
Sie heißen zum Beispiel „Wie das Alphabet entstand“, „Wie das Nashorn seine Haut kriegte“ oder „Der Schmetterling, der aufstampfte“

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Guillaume Musso – Wirst du da sein?

Im Zuge der Alt-Sub-Challenge habe ich im Oktober dieses Buch gelesen (man höre und staune, ich habe es sogar in dem passenden Monat geschafft).
Es war mein erstes Buch von Guillaume Musso und ich habe mich wirklich darauf gefreut.

Ist die Liebe stärker als der Tod?
Dr. Elliott Cooper hat alles: den Respekt von Patienten und Kollegen, die Liebe seiner Tochter. Doch seit dem Tag vor dreißig Jahren, der ihm Ilena nahm, quälen ihn Sehnsucht und Schuldgefühle. Was aber, wenn das Schicksal ihm eine zweite Chance böte? Wenn er in der Zeit zurückreisen dürfte, um einen tragischen Fehler zu korrigieren. (Klappentext)

Die Geschichte klang schon an dieser Stelle nicht besonders neuartig, aber das heißt ja nicht, dass man daraus nichts machen kann.
Man erfährt erst einmal alles aus der Sicht des 60jährigen Elliott, dem sein Lungenkrebs im Endstadium stark zusetzt. Sein Leben war mithilfe seines besten Freundes Matt und seiner Tochter Angie sehr erfüllt, doch es fehlte immer jemand. Seine große Liebe Ilena starb vor 30 Jahren und Elliott hat nie aufgehört sie zu vermissen. Als er nun in Kambodscha einem alten Mann einen Gefallen tut, will dieser dem Arzt einen Wunsch erfüllen. Elliott will nur eines: Ilena noch einmal wiedersehen. Er bekommt von dem alten Mann zehn goldene Pillen, deren Zweck erst einmal verschlüsselt bleibt. Bis Elliott die erste nimmt und sich bald darauf exakt 30 Jahre früher wiederfindet.
Nun steht er vor einigen Problemen: Wie soll er sein früheres Ich davon überzeugen, dass er wirklich aus der Zukunft kommt? Eigentlich muss er auch erst einmal herausfinden, ob er tatsächlich in der Vergangenheit ist. Als dies feststeht, stellt sich die Frage: Reicht es Ilena wiederzusehen oder kann er auch ihren Tod verhindern, ohne die Zukunft allzu sehr zu verändern?

Ich konnte zu jeder Person im Buch schnell eine Verbindung aufbauen und mochte sie alle sehr. Elliott ein sehr liebevoller und kluger Mann. Strahlt er 1976 wahre Lebensfreude aus, umgibt ihn 2006 immer eine gewisse Melancholie. Ilena ist eine spannende, wunderschöne Frau mit einem spannenden Beruf, die aus vollem Herzen einen Mann liebt, der sich immer ein wenig unwürdig für sie hält. Doch auch nach zehn Jahren Beziehung, liebt sie ihren Elliott aus ganzem Herzen.
Matt ist dagegen sehr eigen und ein Womanizer wie er im Buche steht. Doch trotz allem ist auch er im Herzen ein wirklich Guter.
In jeder Zeit habe ich die Figuren gern beobachtet und mehr von ihnen erfahren.
So sehr ich die Personen an sich auch mochte, umso mehr regten mich ihre Entscheidungen auf. Viele Handlungsweisen waren einfach komplett unnötig und unsinnig. So vieles wäre anders viel logischer gewesen.

Die Zeitreisen wurden da schon besser umgesetzt. Immer, wenn die Zeit gewechselt wurde, gab es eine Zwischenüberschrift in welchem Jahr wir nun sind und an welchem Ort. Ich fand es angenehm und war nie auch nur ansatzweise verwirrt.

Die großen Stärken des Buches sehe ich in dem flüssigen Schreibstil, der angenehmen Umsetzung der Zeitreisen und den tollen Figuren. Die Schwächen sind für mich die zum Teil unlogischen Handlungsweisen und die Geschichte an sich, die nicht wirklich viel Neues bereit hielt.
Insgesamt ist „Wirst du da sein?“ zwar ein schönes, leichtes Buch, das eine tolle Liebesgeschichte beinhaltet und sich schnell lesen lässt, aber herausragend ist es nicht: .

Guillaume Musso – Wirst du da sein?
Originaltitel: Seras-tu là? (2006)
AufbauTaschenbuch, März 2009
ISBN 9783746625133
309 Seiten
Taschenbuch; 8,95 Euro

Ich lese jetzt „Wirst du da sein?“ von Guillaume Musso

Im Oktober hält die Alt-SuB-Challenge dieses Buch für mich bereit. Es wird das erste dieses Autors sein.

Erster Satz:
„Wir alle haben uns wenigstens ein Mal die Frage gestellt: Wenn wir die Möglichkeit hätten, das Rad der Zeit zurückzudrehen, würden wir unser Leben anders leben?“ (Da kann ich nur zustimmen…)

Kirsten Miller – Kiki Strike – Die Schattenstadt

Ich hatte das Buch um Kiki Strike im Juni 2011 gekauft. Verhältnismäßig lag es also gar nicht mal lange auf meinem SuB.
Durch die Alt-SuB-Challenge kam ich nun auch endlich dazu es zu lesen.
Ich freute mich wirklich, als dieses Buch ausgelost wurde. Der Klappentext sprach mich nämlich immer noch an (was ja nicht gang und gäbe ist bei mir):

Als Ananka Fishbein eines Morgens aufwacht und der Park auf der gegenüberliegenden Straßenseite verschwunden ist, beginnt eine neue Zeitrechnung in ihrem Leben. Ein tiefes Loch klafft da, wo gestern noch Büsche und Bäume wuchsen. Sofort begibt sie sich auf Erkundungstour und entdeckt einen unterirdischen Raum, von dem eine Falltür in die Tiefe führt – ein Eingang zu der sagenumwobenen Schattenstadt, in der früher, weit unter den U-Bahn-Tunneln New Yorks, Gangster und Ganoven gelebt haben sollen. Und dann taucht auf einmal noch ein neues Mädchen in Anankas Klasse auf: Kiki Strike.

Komischerweise viel mir das Lesen zuerst wirklich nicht leicht. Durch die ersten 100 Seiten habe ich mich fast ein wenig gequält. Ich fand es zäh von der kleinen Außenseiterin Ananka zu lesen und ihrem bis dato langweiligen Leben. Auch als Kiki Strike dann auf der Bildfläche erschien, wurde es erst nicht viel besser, denn es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel, in dem Kiki gar nicht von Ananka gefunden werden will.
Als die beiden sich dann doch endlich zusammenschließen, geht es Schlag auf Schlag. Aus verschiedenen Pfadfindergruppen rekrutieren sie noch vier weitere Mädchen, die alle besondere Fähigkeiten haben: Luz Lopez (Erfinderin und handwerkliches Genie), DeeDee Morlock (begnadete Chemikerin), Betty Bent (Verwandlungskünstlerin) und Oona Wong (Hackerin und Fälscherin). Zusammen bilden sie die Ungebetenen.
Nach ein paar Wochen der Vorbereitung dringen die sechs Mädchen im Alter von 12 Jahren in die Schattenstadt ein. Doch schnell wird klar, Kiki geht es um viel mehr. Sie sucht etwas ganz Bestimmtes und niemand bekommt aus ihr heraus, was es ist.

Obwohl die Geschichte anfänglich von 12jährigen Kindern handelt, ist es gar nicht mal so sehr ein Kinderbuch, wie man vielleicht denkt. Die Story zieht sich auch über mehrere Jahre und am Ende begleitet man die 15jährige Mädchengruppe.
An sich wird alles aber von der bereits 18jährigen Ananka erzählt und das merkt man. Der Sprachstil ist sehr angemessen für ein Jugendbuch, aber nicht zu einfach. Nur so, dass es sich schnell und flüssig lesen lässt.
Der Leser wird auch immer mal wieder direkt angesprochen. Mich stört das eigentlich, da ich dann immer aus dem Lesefluss herausgerissen werde, hier passte es aber. Dann schloss sich wieder der Rahmen, dass Ananka nur ihre Geschichte erzählt. In diesem Zusammenhang mochte ich es auch, dass es immer mal Einschübe gab à la „hätten wir das zu diesem Zeitpunkt doch schon gewusst“ oder „und ab da ging alles fürchterlich schief“.

Am Ende der meisten Kapitel bekommt man auch – typografisch abgetrennt – verschiedenartige Tipps. Und man höre und staune, es sind WIKRLICH gute Tipps. So wird beispielsweise erklärt, wie man sich bei verschiedenartigen Angriffen von Tieren verhalten soll, wie man verwundeten Freunden hilft, wie man sich am unauffälligsten verkleidet, wie man Lügen erkennt, wie man selber gut lügt oder wie man eine Entführung vereitelt. Hier konnte ich schon einiges lernen (und das hätte ich bei dieser Art von Buch gar nicht gedacht), aber einiges war noch viel interessanter. Es gibt zum Beispiel auch eine Auflistung der Inseln von Manhattan an einem Kapitelende und das ist nicht nur spannend, sondern auch wirklich lehrreich. Ich habe erfahren, dass die meisten Inseln irgendeine grausame oder gruselige Geschichte haben. Weiterhin gab es eine Auflistung mit Orten in Manhattan, die so wohl in keinem Reiseführer stehen. Sollte ich irgendwann mal nach New York reisen, ich werde mir diese Stelle noch einmal durchlesen und mir die Orte rausschreiben.

Da Ananka Fishbein die Ich-Erzählerin ist, lernt man sie natürlich am besten kennen. Auch wenn ich nicht sofort mit ihr warm wurde, schloss ich dieses herzensgute und schlaue Mädchen dann trotzdem in mein Herz. Dumm ist aber keine der sechs. Es gibt kein naives Dummchen unter ihnen. Das machte es so leicht auch die anderen sehr lieb zu gewinnen. Nur Kiki Strike, die machte es einem nicht einfach. Weder der Leser noch die restlichen Ungebetenen wussten, was sie von ihr halten sollen. Sie benahm sich immer mal wieder sehr seltsam und verschwieg offensichtlich so einiges. Ob man ihr wirklich vertrauen kann oder das besser lassen sollte, wusste man nie so genau.
Durch diese tolle Truppe an Mädchen, die sich immer wieder in Gefahren begeben, sich dabei aber so viele Gedanken machen und Sachen entschlüsseln wollen, kann der Leser gut miträtseln. Wichtig finde ich dabei, dass keine Auflösung an den Haaren herbeigezogen oder unlogisch ist.

Man darf sich aber nicht durch den Titel dazu verleiten lassen zu denken, dass es nur um die Schattenstadt geht. Es geht nämlich um so viel mehr. Das Erkunden der geheimnisvollen alten Stadt unter Manhattan führt die Gruppe zwar zusammen, dann müssen sie aber viel mehr überstehen. Mädchen werden entführt, es geht um Schmuggelei und Diebstahl, Einbrüche und andere Verbrechen. Vielleicht hängt aber alles auch irgendwie zusammen. Das gilt es herauszufinden. Und am wichtigsten dabei: Wer ist Kiki eigentlich wirklich?

Das Buch ist empfohlen für 12-15 Jahre. Ich fühlte mich aber nicht unterfordert. Es ist keine große Literatur, aber zum Abschalten und ein wenig Miträtseln war es klasse. Durch die tollen, einzigartigen Figuren, das rasante Tempo und den flüssigen Schreibstil, verdient das Buch . Die volle Punktzahl gibt es nicht, weil ich den Anfang nicht allzu gelungen finde und weil es durch die vielen Handlungsstränge das ein oder andere Mal etwas verworren war. Man hätte sich nämlich alle Details merken müssen und wer mit wem wann und wo gesprochen hat und wie das denn nun alles zusammenhängt. Ich musste ab und zu mal zurückblättern. Trotzdem ist und bleibt es ein gutes Buch.

Kirsten Miller – Kiki Strike – Die Schattenstadt
Originaltitel: Kiki Strike. Inside the Shadow City (Mai 2006)
Bloomsbury K&J Taschenbuch, Oktober 2006
ISBN 3827051703
399 Seiten
Taschenbuch; 8,90 Euro

Reihenfolge der Bücher:
1. Kiki Strike – Die Schattenstadt
2. Kiki Strike – Der Gläserne Sarg (Originaltitel: Kiki Strike. The Empress’s Tomb)
3. ??? – The Darkness Dwellers

Alt-SuB-Challenge im Oktober

Ich bin eine schlechte Challenge-Leserin. Ich schaffe es tatsächlich nie in dem Monat, in dem ich sollte. Mein September-Buch lese ich auch noch. Ich weiß, eigentlich müsste ich jetzt Strafbücher lesen, aber das würde mir es ja NOCH schwerer machen… Also habe ich mich – mit Erlaubnis – dazu entschieden Kiki Strike tapfer zu beenden und dann das Oktober-Buch zu lesen.
Ich habe also wieder den Zufallsgenerator angeschmissen um mir eines meiner 412 ungelesenen Bücher aussuchen zu lassen.
Als erstes kam die Zahl 96. Ich scrolle also und entdecke „Zeit des Aufbruchs (Die Kelewan-Saga 4)“ von Raymond E. Feist. Da ich Teil 1-3 weder habe, noch je gelesen habe, habe ich neu losen lassen.
Es wurde die 297. Dieses Mal ist es „Wirst du da sein?“ von Guillaume Musso. Ich freue mich wieder mal. Ich habe einige Bücher von Musso, aber noch keines gelesen. Also fange ich es nach Kiki Strike an.

Ich lese jetzt „Kiki Strike – Die Schattenstadt“ von Kirsten Miller

Im September bescherte mir die Alt-SuB-Challenge dieses Buch.
Mitten in New York klafft plötzlich ein riesiges Loch, in dem Ananka Fishbein den Eingang zur Schattenstadt entdeckt.
Ich bin gespannt, was sie dort so alles erlebt.

Erster Satz:
( des Briefes an den Leser von Ananka Fishbein: ) „Liebe Unbekannte, indem du dich entschlossen hast, dieses Buch aufzuschlagen, bist du Mitglied einer erlesenen Gruppe geworden – der Neugierigen.“ (Yeah, ich habe jetzt wohl eine Gang!)
( der Geschichte: ) „Bis ich zwölf Jahre alt war, führte ich ein Leben, das die meisten für völlig normal gehalten hätten.“ (Oha, dann bin ich mal gespannt, was danach geschah.)

Sophie Kinsella – Kennen wir uns nicht?

Vor ein paar Jahren hatte ich mein erstes Sophie-Kinsella-Buch gelesen. Ich war nicht restlos begeistert, aber ich empfand es als schöne, leichte Frauenliteratur, die man sehr gut lesen kann. Wenn einem nach einer schönen Liebesgeschichte und viel Humor ist, dann kann man gut zu ihren Büchern greifen.
Ich hatte mir also gleich noch ein paar Bücher von ihr gekauft und diese lagen nun seit Jahren auf dem SuB.
Dank der Alt-SuB-Challenge „musste“ ich das Buch nun lesen.
Ich hatte mich darüber aber eigentlich sogar gefreut, weil es sehr interessant klingt:

Stell dir vor, du wachst auf, und dein Leben ist perfekt…
Als Lexi Smart nach einem Unfall im Krankenhaus aufwacht, erleidet sie einen Schock: Die letzten drei Jahre sind komplett aus ihrer Erinnerung gelöscht, und sie erkennt sich selbst nicht wieder. Die junge Frau mit dem Mercedes, dem Chefposten und dem schwerreichen Ehemann soll sie sein? Offenbar führt sie ein tolles Leben. Seltsam nur, dass sie mit ihren alten Kolleginnen im Streit liegt und ihre neue beste Freundin ein Hohlkopf ist. Und dann taucht auch noch ein höchst attraktiver Mann auf, der etwas Unglaubliches behauptet.
Wie soll Lexi dieses Chaos nur in Ordnung bringen? Und wird sie je wieder herausfinden, wer sie wirklich ist? (Klappentext)

Mit diesem ausführlichen Klappentext ist fast die komplette Geschichte erzählt.
Nach einem Unfall, an den sie sich nicht erinnern kann, muss Lexi schockiert feststellen, dass sich alles in den letzten drei Jahren komplett verändert hat. Sie wohnt nicht mehr in ihrer süßen, kleinen Singlewohnung, sondern mit ihrem Ehemann in einer Luxuswohnung. Sie besitzt ein teures Auto, obwohl sie bisher nicht mal einen Führerschein hatte. In ihrer alten Firma ist sie nun kein kleines Licht mehr, sondern die Leiterin der Abteilung Bodenbeläge. Und auch äußerlich hat sich bei Lexi einiges zum Positiven verändert.
Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt, denn keine ihrer besten Freundinnen spricht ein Wort mehr mit ihr. Ihre liebe, kleine Schwester ist mittlerweile zu einer Kleinkriminellen mutiert und ihre Freunde und Bekannten scheinen alle versnobte Reiche zu sein.
Das will so gar nicht zu Lexi passen und nun versucht sie nicht nur sich in ihr neues Leben einzufinden, sondern auch herauszufinden, wie es dazu gekommen ist.

Lexi ist die Ich-Erzählerin in diesem Buch, die ich sofort in mein Herz geschlossen hatte. Sie ist eigentlich eine leicht tollpatschige junge Frau, die bisher mehr Pech als Glück hatte. Es war aber egal, denn sie hatte ihre drei besten Freundinnen Fi, Debs und Carolyn immer an ihrer Seite. Da vor dem Unfall noch der letzte Abend beschrieben ist, an den sich Lexi erinnern kann, bekommt man auch einen guten Eindruck der anderen drei, die ebenfalls sehr liebenswürdig, wenn auch sehr eigen waren.
Die anderen Personen, die man alle erst nach dem Unfall kennen lernt, haben es mir aber sehr schwer gemacht, sie zu mögen. Selbst die, die eigentlich ganz sympathisch waren, haben mich nicht weiter berührt.

Spannend ist das Buch nicht so richtig. Ich wollte schon wissen, wie es dazu kam, dass nun alles so ist, wie es ist, aber letztendlich fehlten die richtig guten Erklärungen auch. Und vieles war dann doch sehr vorhersehbar. Gerade, was den attraktiven Mann angeht, der behauptet, er und Lexi hätten eine Affäre.

Das Thema an sich ist auch nicht neu. So oder so ähnlich findet man es immer wieder mal in anderen Büchern oder in Filmen und Serien. Das heißt aber nicht, dass ich diese Art Geschichte nicht mag. Ganz im Gegenteil!
Bei „Kennen wir uns nicht?“ würde ich nicht sagen, dass man mehr draus hätte machen können. Es gab immerhin viele Veränderungen und Wendungen und alles war dabei sogar noch einigermaßen logisch. Mir war es an vielen Stellen aber zu lang. Vor allem dafür, dass die Story nicht wirklich einen Spannungsbogen besitzt.

Trotzdem wollte ich immer weiter lesen, denn das Buch ist wirklich schön und locker geschrieben. Perfekt als Strandlektüre, die es ja für mich war.
Und deswegen verdient es . Es war schön geschrieben, mit einer tollen Hauptperson und es war interessant zu sehen, wie sich Lexi ihr Leben erarbeitet.

Sophie Kinsella – Kennen wir uns nicht?
Originaltitel: Remember Me? (Februar 2008)
Goldmann, September 2008
ISBN 3442466555
411 Seiten
Taschenbuch; 8,95 Euro

Alt-SuB-Challenge im September

Ich lese zwar noch an dem ersten Challenge-Buch, aber das sollte ich definitiv noch vor dem 01. September geschafft haben (darum lose ich einfach mal ein neues und gehe nicht davon aus, dass ich ein Strafbuch lesen muss.).
Da ich das letzte Mal so viel Glück bei der Alt-SuB-Challenge von Kermit hatte, dachte ich, dass es mich dieses Mal sicher hart trifft.
Ich habe also den Zufallsgenerator angemacht, sah die Zahl 280, scrolle meinen SuB durch und finde an dieser Stelle „Kiki Strike – Die Schattenstadt“ von Kirsten Miller.
Wieder Glück gehabt! Ich wollte es schon lange sehr gern lesen, aber wie das immer so ist, haben sich andere Bücher wieder und wieder davor geschoben.

Ich lese jetzt „Kennen wir uns nicht?“ von Sophie Kinsella

Dieses Buch war schon mal Teil einer Challenge und zwar der Farben-Challenge. Diese hatte ich aufgegeben, bevor „Kennen wir uns nicht?“ an der Reihe war.
Bei der Alt-Sub-Challenge ist es nun der erste Kandidat, der gelost wurde.

Erster Satz:
„Wenn das nicht der absolut beschissenste Abend meines ganzen scheißbeschissenen Lebens ist!“ (Dieses Buch strotzt offensichtlich von der ersten Seite an vor Optimismus.)

Alt-SuB-Challenge im August

So, dieser ist nun der erste Monat an dem ich bei der Challenge von Kermit mitmache.
Voller Angst habe ich meine SuB-Liste geöffnet und den Zufallsgenerator angeschmissen. Nummer 216.
Runter gescrollt und…. „Kennen wir uns nicht?“ von Sophie Kinsella. Ich war erleichtert. Dieses Buch hatte ich ja schon einmal in meiner Farben-Challenge ausgewählt und da hatte ich am Ende keine Lust mehr, aber dieses Mal werde ich es lesen!

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