Bloggertour zu „Purpurstaub Magie“ von Jana Paradigi

Vor zwei Tagen ist „Purpurstaub Magie“ offiziell erschienen und diese Woche könnt ihr auf verschiedenen Blogs mehr über das Buch erfahren. Es gab unter anderem bei Sakuya schon ein Interview mit der Autorin. Haltet aber auch gern bei Nichtohnebuch und Kroetensocke die Augen offen.
Bei mir erfahrt ihr heute ein bisschen etwas über die Figuren, die zusammen auf ein Abenteuer gehen und die Leser dabei mit in den Purpurwald – in das Land der Feen – nehmen.

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Leseziel 2021

In den letzten Jahren habe ich am Ende meiner Jahresabschluss-Artikel immer mal etwas in den Raum geworfen, was ich mir für das nächste Jahr so wünsche: weniger Geld für Bücher ausgeben, mehr lesen, keine Bücher kaufen… Das hat immer super geklappt. Kaum hatte ich es da hingeschrieben, hat es sich im nächsten Jahr erfüllt.
2020 habe ich dann zum ersten Mal eine feste Bücher-Anzahl festgeschrieben: 50 Bücher wollte ich lesen. 55 habe ich dann tatsächlich geschafft.

Und deswegen will ich mich dieses Jahr steigern und habe direkt ein paar mehr Leseziele festgelegt.
Unter anderem möchte ich dieses Jahr 60 Bücher lesen. Jeden Monat also fünf Bücher. Das klingt momentan absolut machbar.

Auf Instagram haben viele ihre #21für2021 vorgestellt. Also 21 Bücher, die sie in diesem Jahr lesen wollen. Da ich ein recht spontaner Leser bin, möchte ich mir so viele nicht vornehmen. Bei mir ist es ein #10für2021 geworden und diese Bücher stehen auf meiner Liste:

Mal sehen, ob ich hinter diesen beiden Vorhaben einen Haken setzen kann im Laufe des Jahres.

Das Regal ist voll…

Viele Jahre häufte ich Bücher an und häufte an, kaufte mehr Regale, hatte mehr Platz, häufte weiter an. Doch es gibt räumliche Grenzen und die sind mehr als erreicht. So sehr, dass ich schon Bücher in den Keller bringen musste. Und sind wir ehrlich: Was einmal im Keller ist, das kommt äußerst selten wieder hoch.
Also fing ich vor ein paar Jahren an, doch mal Bücher auszusortieren. Und Bücher aussortieren, das heißt in 98 Prozent der Fälle „ungelesene Bücher aussortieren“.

Eigentlich finde ich beides schwer: Gelesene Bücher rauswerfen, weil ich in sie Zeit investiert habe, sie gelesen habe, für den Blog besprochen habe und sie im Zweifel ja auch mag. Ungelesene Bücher, weil es ja ein Schatz sein könnte, der mir viel bedeuten kann, Emotionen hervorruft oder mich Dinge lehrt.
Doch letztlich ist es für mich leichter, die ungelesenen loszuwerden. Eben weil es das Ungewisse ist. Vielleicht mag ich sie ja doch nicht… Vielleicht wäre es verschwendete Lesezeit.

Und so kam es, dass ich in den letzten Jahren doch immer mal mehr oder weniger beherzt ins Regal griff. Mal wurden es nur 25 Bücher, die gehen mussten, mal fast 100. Das letzte Mal sortierte ich dieses Jahr im August aus und es wurden 16 Bücher. Doch immer wieder erwische ich mich, wie ich vor dem Regal stehe, dieselben Bücher rausziehe, den Klappentext lese, die erste Seite anlese und denke: „Puh… so richtig interessiert es mich nicht mehr. Aber hat es mal. Liest du bestimmt irgendwann…“ und dann stelle ich es doch wieder zurück. So viele Aussortier-Runden haben sie schon überstanden, aber gelesen habe ich sie doch noch nicht.
Also griff ich jetzt mal wieder (mehr oder weniger) beherzt ins Regal und zog drei Kandidaten raus, direkt auf einen Aussortiert-Stapel. Beschlossene Sache.
Es wurden:
Rafael Yglesias – Glückliche Ehe
Rebecca Miller – Pippa Lee
Eric Garcia – Cassandra Frenchs Männer-Verbesserungsanstalt

Ich glaube aber, dass die für die entsprechende Zielgruppe nicht schlecht sind. Also fragte ich meine viellesende Tante, ob sie Interesse hat und das hatte sie. Aber wegen drei Büchern einen Karton verschicken? Da geht noch mehr, da war ich mir sicher. Also holte ich die kleine Trittleiter und durchsuchte mal die zweite Reihe oben im Regal. Und tatsächlich, ich fand noch mehr. Das hier wurde aussortiert und macht sich auf die Reise:

Und weil es so schön passt – und weil es bestimmt den ein oder anderen da draußen gibt, der sich auch so schwer von Büchern trennen kann – kommen hier meine ultimativen Tipps, wie es leichter ist, Bücher auszusortieren.

1. Muss ich aussortieren?
Die Gründe, warum man aussortiert, können vielfältig sein und daran orientiert sich auch, wie rigoros man sein muss. Aber wenn man sich nicht sicher ist, ob man das tun möchte, helfen ein paar einfache Fragen:
♦ Habe ich noch genug Platz für all die Bücher? Will ich von dem eingenommen Platz etwas zurück für andere Dinge?
♦ Will ich mich von Altlasten befreien?
♦ Ist Lesen überhaupt noch meine Priorität, mein größtes Hobby?
♦ Will ich so viele Bücher weiterhin ausstellen und viele Regale haben? Brauche und will ich diese Optik?
♦ Habe ich Zeit, all diese Bücher zu lesen?
♦ Brauche ich vielleicht Geld und kann noch den ein oder anderen Euro damit machen, Bücher zu verkaufen?

2. Was tun, wenn die Antwort ziemlich sicher: „Ja, ich muss aussortieren“ war?
Dann steht das nun natürlich an. Mir persönlich fiel es anfangs – und zu großen Teilen immer noch – sehr schwer. Lesen ist mein Hobby, ich liebe Bücher. Der Traum einer eigenen „Bibliothek“ zuhause ist einfach da. Aber es kommen immer neue Bücher dazu, und die alten werden häufig nur älter, aber eben nicht gelesen. Ich habe für mich mittlerweile ein paar Kriterien herausgearbeitet, die mir helfen, die richtigen Kandidaten zu finden.
In loser Reihenfolge sind das diese:
♦ Passt das Buch noch zu meiner Lebenssituation? (Mit Anfang 20, frisch in der Ausbildung in einem Verlag, bei dem ich immer in High Heels und Rock rumlief, kaufte ich viel Chick-Lit. Heute lese ich das gar nicht mehr.)
♦ Interessiert mich der Klappentext noch?
♦ Wurde ich mittlerweile häufiger vom Autor enttäuscht? (Meine erste Leseerfahrung mit Büchern von Anne Hertz und Janet Evanovich war jeweils sehr schlecht. Ich habe weitere Bücher der Autorinnen im Regal, aber die Priorität ist sehr niedrig.)
♦ Ärgere ich mich mittlerweile, für dieses Buch Geld ausgegeben zu haben? Wenn ich das Buch zurückgeben könnte und 1:1 das Geld zurückerhalte, würde ich das machen?
♦ Welches ist mein least Favorite? (Ich habe über 700 Bücher auf dem SuB. Welches Buch würde ich erst zur Hand nehmen, wenn ich die 699 anderen gelesen habe?)
♦ Wie sind Rezensionen zum fraglichen Kandidaten? (Ich lese mir besonders gern die 1- und 2-Stern-Rezensionen bei Amazon durch. Häufig ist die negative Kritik deutlicher als die von jemandem, der das Buch einfach generell sehr gut fand.)
♦ Ist das Buch mittlerweile zu alt? (Ich persönlich ärgere mich häufig bei Geschichten, die so heute einfach nicht mehr funktionieren würden, weil es Handys und Chats gibt. In unserer heutigen Lebensrealität ist manches einfach unglaubwürdig geworden.)
♦ Bin ich schon satt von dem Thema? (Meine Mutter hat vor Jahren nur Australien-Romane gelesen. Immer nur Australien. Irgendwann war sie einfach durch damit.)
♦ Mag ich das Genre eigentlich? (Auch wenn viele es lieben, bin ich zum Beispiel bei historischen Romanen oder Erotik-Büchern raus.)
♦ Wenn jemand Fremdes in die Wohnung kommt, würde ich mich schämen, wenn er dieses Buch in meinem Regal sieht?
♦ Ist das Buch ein späterer Teil einer Reihe, bei der ich nicht sicher bin, ob ich mir die x Bücher vorher zulegen will. (Was habe ich bei Mängelexemplar-Schlachten fünfte oder achte Teile gekauft…)

3. Nun ist hier so ein Stapel, wohin damit?
Viele würden jetzt wahrscheinlich reflexartig sagen: „Na verkaufen!“, aber das ist gar nicht mal so einfach. Gerade die bekannten Online-Ankäufer geben für ältere Bücher nur noch wenige Cent, falls sie die überhaupt noch ankaufen. Daher verkaufe ich dort nicht, aber in die Liste gehört es ja doch:
♦ Rebuy, Momox etc.
♦ Insta-Sale (Vielleicht ist unter deinen Followern jemand, der genau das Buch gern hätte?)
♦ eBay Kleinanzeigen (Hier kannst du im Zweifel besser einen großen gemischten Karton loswerden.)
♦ „Zu verschenken“-Schild dran und in den Hausflur, auf Arbeit oder an die Straße stellen
♦ Flohmarkt
♦ Secondhand-Laden, Sozialkaufhaus
♦ Freunde und Verwandte (Hier gebe ich ausschließlich meine aussortierten Bücher hin, denn ich freue mich, wenn ich im Nachhinein doch noch höre, wie jemand das Buch fand. Und ich mache meinen Lieben einfach lieber Freude als Fremden.)

Ich gebe also meine (gekauften) Bücher alle kostenlos weg. Immer wieder werde ich dann gefragt, was ich dafür haben will, aber ich nehme nichts. Ich habe die Bücher ja aussortiert, weil ich sie loswerden will, nicht, weil ich sie verkaufen will. Und wie sagt meine Freundin Eva an der Stelle immer: „Man hat für den Spaß am Kaufen bezahlt.“

Vielleicht kann dieser Artikel nun jemandem helfen, der bisher nicht so recht wusste, wie und wo er beim Aussortieren ansetzen soll. Also falls du ins Jahr 2021 mit einem kleineren SuB starten willst, die Lesezeit aber nicht mehr reicht, hast du noch ein paar Tage zum Aussortieren…

Schubladendenken mit #1sommer1buch

Ich habe eine Frage: Hast du noch Geschichten in der Schublade, die du gern als Buch veröffentlichen würdest?
Am 15. Juli diesen Jahres hat story.one eine fantastische Challenge gestartet und ganz bald endet sie. Du hast noch bis zum 15. September Zeit, an der Summer-Challenge #1sommer1buch teilzunehmen. Wenn du nur ein paar einfache Voraussetzungen erfüllst, schenkt dir story.one zwei Exemplare deines eigenen Buchs.

Aber zurück zum Anfang:
Buch oder eBook Reader? Schreiben oder tippen? Schwer schleppen oder hunderte Kilos auf Einsen und Nullen geschrumpft? Der eine bevorzugt die eine Variante und der andere die andere. Doch es gibt eine Möglichkeit, beides zu kombinieren. Und dabei hilf die Plattform story.one.

In dieser digitalen Community sind schon über 20.000 Geschichten aus dem echten Leben von mehr als 2.500 Menschen zusammengekommen. Die Autoren können sie dort in ihrem eigenen STORYbook veröffentlichen. Und letztlich können sie all die Geschichten, die ihr Leben ausmachen, sogar mit eigener ISBN in den Buchhandel zu bringen. Mittlerweile gingen sogar schon zwei Bestseller daraus hervor.

Während die Geschichten gesammelt werden, können sie – wie wir es aus Social Media kennen und lieben – geliket, geteilt und kommentiert werden. Durch das Freigeben der Kommentare durch die Autorinnen und Autoren gibt es die volle Selbstbestimmung, ebenso wie bei allen urheberrechtlichen Fragen.

Anders als bei anderen Plattformen stehen hier die Menschen, die Autoren, die Storyteller im Vordergrund. Denn das Credo lautet: No Fiction. Es geht um dich und dein Leben. Deine Gedanken, Gefühle, Erlebnisse. Deine Geschichte. Wenn du zwölf Anekdoten veröffentlicht hast, die eine maximale Länge von 2.500 Zeichen hast, kannst du das Buch als Hardcover drucken lassen. Sogar mit Bildern. Das geht immer. Normalerweise kostet ein Buch 14 Euro.

Doch wie gesagt: Zwei Wochen läuft die Challenge noch. Möchtest du deine Geschichten erzählen? Möchtest du Leute mit deinen Erlebnissen zum Lachen bringen? Zum Staunen? Zum Weinen? Hast du Lust, die zwölf Highlights zu veröffentlichen? Dann lass dich beschenken. Mit dem Buch deines Lebens.

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Leseziel 2020

Seit über neun Jahren gibt es nun diesen Blog – und noch nicht einmal habe ich mir ein Leseziel gesetzt.
Die Anzahl der Bücher gab immer ganz schön wieder, wie aufregend es in meinem Leben zuging.
2010 habe ich zum Beispiel 49 Bücher gelesen. Ich war damals noch mitten in der Ausbildung, hatte in der „neuen“ Stadt Hamburg keinen großen Freundeskreis, führte eine Fernbeziehung und Fernsehen war schon damals nicht so meins. Also saß ich viel zuhause und habe gelesen. Mehr hatte ich quasi nicht zu tun.
2019 habe ich nur zehn Bücher gelesen. In diesem Jahr habe ich ein Kind bekommen und neben langwieriger körperlicher Heilung und einem Kind, das am liebsten auf mir gelebt hat, hatte ich abends kaum Lust, ein Buch aufzuschlagen. Ich habe mich lieber durch Serien berieseln lassen.

Auch wenn ich manches mal in meinen Jahresabschlüssen Hoffnungen geschrieben habe, vonwegen „Nächstes Jahr möchte ich mehr kaufen.“ oder „Weniger Kaufen im nächsten Jahr wäre schön!“, habe ich mir nie ein Leseziel gesetzt.
Doch gerade, nachdem ich im letzten Jahr so außergewöhnlich wenig gelesen habe, dachte ich: „Och, so jede Woche ein Buch wäre schon schön…“. Und dann ist dieses Jahr schon wieder sechs Wochen alt und ich habe erst ein Buch gelesen.
So wird das doch schon wieder nichts. Aber ich habe ja eine riesige SuB-Auswahl, vielleicht sollte ich einfach nur zu dünnen Büchern greifen. Dann könnte die 50 doch wackeln…
Spaß beiseite, nur diese Bücher werden es wohl nicht werden. Ich werde auch keine Challenge mit mir selber daraus machen. Aber die 50, die werde ich im Kopf behalten.

Reihenweise Bücher

Reihen-Teile strahlen hervor

Reihen-Teile strahlen hervor


Jeder, der öfter Bücher kauft, kennt es wohl, ein Buch zu kaufen ohne zu wissen, dass es zu einer Reihe gehört. Meistens erwischt man dann aber leider nicht Band 1, sondern Band 5. Manchmal auch 10, je nach Pech-Grad.

Nachdem eine Freundin von mir letztens mal aufgeschlüsselt hat, welche Reihen sie eigentlich so im Schrank hat, scheute ich mich davor, es auch zu tun.
Nun habe ich es getan und ich bin geschockt.
Ich habe Bücher, die insgesamt zu 205 Reihen gehören.
Von diesen 205 Reihen habe ich nur 19 gelesen, die zu der Gattung: „Wirklich abgeschlossen“ oder „Abgeschlossen, aber vielleicht fällt dem Autoren noch ein, dass er weitere Bände schreiben will“ oder „Noch nicht abgeschlossen, aber es gibt noch keine weiteren Bände auf dem (deutschen) Markt“ gehören.

205 Reihen. Das ist viel. Vor allem, wenn man bedenkt, wie viele Bücher das umgerechnet sind, die man lesen müsste. Ich habe Reihen mit zwei Bänden, aber auch welche mit 20. Und als ich mir das jetzt mal vor Augen geführt habe, welche Bände ich so besitze, stehen die Chancen gut, dass ich sehr, sehr viele Bücher einfach niemals lesen werde.
Klar kann man Krimi-Fälle lesen, auch wenn sie zu einer Serie gehören. Ich bilde mir aber dann immer ein, ich hätte etwas verpasst, was in den vorherigen Büchern steht.

Aber jetzt mal wirklich: Warum muss fast jeder eine Reihe schreiben? Glauben die Autoren, dass sie DIE Figuren erschaffen haben und ihre Kreativität nie wieder zu anderen tollen Figuren reichen wird? Warum müssen manche Geschichten bis zum Erbrechen ausgeschlachtet werden? Warum gibt es Reihen zu Büchern, von denen man es nie gedacht hätte?
Und warum – verdammt nochmal – kann es auf Büchern nicht klarer gekennzeichnet sein, wenn das Buch zu einer Reihe gehört. Gut, die Antwort kann ich mir selber geben: Kauft halt keiner, wenn da steht, dass es Teil 20 ist. Aber dann soll einfach nicht jeder eine Reihe schreiben!

Wenn ihr euch das Elend detaillierter anschauen wollt, gibt es ab sofort die Seite Reihen auf dem Blog.

Mein erster Re-Read

Als Kind habe ich manche Bücher doppelt, dreifach, zehnfach gelesen. Klar. Das ist nichts Ungewöhnliches.
Aber im Erwachsenen-Alter? Mit ein richtigen Roman? Nie.
Nicht mal als Teenager habe ich Bücher mehrfach gelesen.
Dazu hatte ich immer zu viele Bücher, die neu waren. Und wenn ich die Geschichte kannte, dann reichte es mir.

RecklessDoch nun war ich in einer Zwickmühle.
Es war viereinhalb Jahre her, dass ich „Reckless – Steinernes Fleisch“ gelesen hatte. Ich wusste noch, worum es ging und ich kannte auch noch den Ausgang. Aber die Geschichte mittendrin? Und die Nebenfiguren? Die waren mir ein wenig abhandengekommen.

Aber es war wie immer: Neue Bücher reizten mehr.
Sogar mehr als der zweite Teil von Reckless.

Bis nun der dritte Teil kam und ich ihn lesen wollte. So unbedingt.
Also wollte ich noch einmal in den ersten Teil hineinsehen.

Ich las das Ende… und hatte vergessen, wie es dazu kam.
Also blätterte ich ein paar Seiten zurück… und hatte vergessen, wer diese Person war, über die geredet wurde.
Also blätterte ich ein paar mehr Seiten zurück… und war noch verwirrter.
Also wollte ich es schnell von vorne durchblättern und hier und da einen Absatz konzentrierter lesen. Aber ob mir das reicht? Ob ich nicht doch besser….?!

Und dann tat ich es einfach. Ich las es von vorn bis hinten als hätte ich es noch nie in der Hand gehabt.

Am Ende war ich überrascht.
Es macht doch mehr Spaß, als ich gedacht hätte.
Dadurch, dass man eh nicht mehr jedes Detail kennt, gab es immer mal wieder Überraschungen. Ich wusste, wo die Reise ungefähr hingeht, deswegen war hier der Weg das Ziel. Und dieser Weg hat mir gefallen.

Natürlich fiel es mir auch deswegen leicht, weil ich dem Buch beim ersten Mal schon 5 Sterne gegeben hatte.

Nach dem zweiten Lesen wäre ich mir da nicht mehr sicher.
Ein wenig ist der Zauber nämlich doch verflogen. Die große Spannung des ersten Lesens war weg.
Die Figuren mussten mir nicht mehr nah werden, sondern waren es sofort. Es war so ein bisschen wie nach Hause kommen. Und das ist ja selten prickelig neu.
Die tollen Märchen, die man hier und da entdecken konnte, waren schon entdeckt.
Die seltsamen Figuren in der Spiegelwelt schon bekannt.
Die Höhlen der Goyl schon erforscht.
Trotzdem wollte ich lesen, lesen, lesen. Ich blieb dran und las es immer, wenn ich Zeit dafür hatte.

Für mich bleibt als Fazit, dass man einen Re-Read machen kann, wenn es notwenig ist.
Aber aus reiner Lust an der Freude würde ich es nicht tun. Dazu ist mein SuB zu groß.

Ich mache jetzt auch in Filme

Gut, ich drehe keine Filme (Das musste ich mal auf dem Gymnasium. Ist nicht meins!) und ich habe auch keinen weiteren Filmblog eröffnet, aber ich versuche mich trotzdem an Filmrezensionen.
Und zwar hier:

Zacksmovie

Meine erste Rezension musste natürlich über einen meiner absoluten Lieblingsfilme als Kind sein: Der König der Löwen.

Hier ist’s aber ruhig…

Nun ja, es flautet hier ein bisschen vor sich hin und das möchte ich so ungern komplett unkommentiert lassen.

Zum einen ist Lesen für mich im Moment immer noch nicht als „Hobby Nummer 1“ zurückgekehrt. Damit kann ich gut leben und ich weiß auch, dass es sich wieder ändern wird. Ich sehe mir immer all die tollen Geschichten an, die auf mich warten und dann überkommt mich schon die Sehnsucht.

Zum anderen hat mich vor über drei Wochen eine schwere Mandelentzündung erwischt. Erst konnte ich so schlecht atmen, schlucken und essen, dass ich mit dem Überleben des Tages schon ganz schön beschäftigt war. Groß konzentrieren war da gar nicht machbar. Dann bekam ich Penicillin verschrieben und war schrecklich müde. Ich habe nachts lange und nachmittags noch einmal lange geschlafen. An Lesen war wieder nicht zu denken.

Um es abzukürzen: Aus der Mandelentzündung wurde Angina, die wurde mit neuem Antibiotikum bekämpft, nachdem das Penicillin nichts gebracht hatte. Dann blieb trotzdem weiterhin eine Mandelentzündung zurück, die chronisch wurde.

Morgen werden mir nun die Mandeln entfernt.

Ich werde gut eine Woche auf der Kinder- und Jugendstation (mit 24 Jahren… hihi) verbringen und mir natürlich ein paar Bücher mitnehmen. Vielleicht klappt es ja dort wieder.

Drückt mir die Daumen!

Ich hoffe, ich kann mich bald mit neuem Book-Content zurückmelden.

Listen über Listen

Bestseller-ListenMan kann seine Aktionen rund ums Buch (neben dem ganz offensichtlichen Lesen) definitiv übertreiben und ich glaube, ich bewege mich auch ganz langsam auf den Abgrund zu, aber noch ist alles im Rahmen bei mir. Glaube ich zumindest.
Ich führe mittlerweile einen Blog, eine Lesestatistik in Excel und benutze BookCook als Bücherdatenbank. Außerdem schreibe ich mir seit diesem Jahr noch händisch in einen Kalender, wann ich welches Buch gekauft, angefangen und beendet habe.
Weil mir das aber immer noch nicht reicht, habe ich jetzt die Bestseller-Listen an meiner Bürotür kleben. Ich habe mir markiert, welche Bücher ich davon schon gelesen habe (grün) und welche noch auf meinem SuB liegen (rot).

Ich liebe es, dass ich jetzt immer auf die Listen gucken kann. Mir ist immerhin auch aufgefallen, dass ich ein Defizit bei Sachbüchern habe, aber das ist einfach so gar nicht mein Metier.
Vielleicht werde ich so ja jetzt mal animiert ein paar mehr Bestseller zu lesen.

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