Verwirrt

Also ich mache mich ja grundsätzlich ganz ungern über mich selber lustig.
Und wenn, dann teile ich das erst recht nicht jedem auf meinem Blog mit.
Aber heute habe ich so etwas Lustiges entdeckt, das muss ich einfach loswerden.

Wenn mir langweilig ist, dann beschäftige ich mich unglaublich gern mit meinem Blog.
Lese mir alte Artikel durch (und schäme mich, wenn ich Rechtschreibfehler entdecke… die ich dann ganz schnell verbessere) oder überlege, was ich demnächst mal wieder posten könnte, neben den typischen Standardsachen.

Sonst lese ich meist die Rezensionen. Heute war ich mal wagemutig und habe die 50 Fragen durchgelesen.
Chronologisch habe ich mir alle Artikel durchgelesen.
Dann kam ich zu „Frage 19: Welches Buch sollte auf gar keinen Fall in Zukunft verfilmt werden?“. „Der Seelenbrecher“ von Sebstian Fitzek war meine Antwort. Ja, fand ich gut. Stehe ich immer noch dahinter. Auch meine Argumentation war spitze.
Dann kam ich zu „Frage 42: Welches Buch sollte unbedingt noch verfilmt werden?“ . Meine gnadelose Antwort? „Ich möchte unbedingt den Seelenbrecher als Film sehen.“ BITTE? Da war ich aber schwer verwirrt. Ich hatte nach drei Wochen leider schon vergessen, welchen Film ich niemals nich verfilmt haben möchte 😳
Also so im Nachhinein bin ich aber tatsächlich etwas unschlüssig. Eigentlich will ich lieber mein Kopf-Kino behalten. Aber gespannt wäre ich schon, was aus dem Buch gemacht wird.

Trotzdem habe ich mich eben selber gut erheitern können! 🙂

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Fazit 50 Fragen

Wow, ich hätte nicht gedacht, dass mir das so viel Spaß macht, mir jeden Tag Gedanken über Bücherfragen zu machen.
Einige Fragen waren ja wirklich einfach zu beantworten („Welches Buch liest du gerade?“, „Wie viele Seiten hat dein aktuelles Buch?“), aber manche waren auch wirklich knifflig. Ich habe mir ja noch nie Gedanken darüber gemacht, welches Buch einen tollen Inhalt, aber kein schönes Cover hat. Es war aber klasse mich mal so intensiv mit meinen Büchern zu beschäftigen. Ich habe wohl noch nie so oft meine gelesenen und ungelesenen Bücher angeguckt.
Es wurde auch zum Teil eine Sucht und ich habe andere Aktivitäten um das Schreiben und Fotografieren drum herum gelegt.
Vier Mal ist mir das nicht so gut geglückt und die Fragen wurden mit einem Tag Verzögerung veröffentlicht. Ich denke aber, dass das ein guter Schnitt ist. Anfangs war ich der Meinung, dass ich das sicher nie so kontinuierlich schaffen würde.

Ich vermisse es jetzt schon, mich jeden Tag mit meinem Blog zu beschäftigen.
Da muss wohl bald eine neue Challenge her. Und Ideen habe ich schon 😉

Frage 50 – Welches Buch liest du gerade?

Ich habe heute begonnen „Die Espressologin“ von Kristina Springer zu lesen.
Bisher gefällt es mir sehr gut und es liest sich schnell.

Frage 49 – Welches ist das schlechteste Buch deines Lieblingsautoren?

Ich liebe jedes Buch von Sebastian Fitzek. Amokspiel gefällt mir jedoch am wenigsten. Das fand ich sogar – im Vergleich zu seinen anderen – ziemlich schlecht. Es war langweilig, nicht wirklich „Psycho“ und am Ende viel zu verworren. Es gibt bei ihm ja immer viele Wendungen und es ist auch nicht immer alles unbedingt logisch und stimmig, aber hier wurde es dann echt übertrieben.

Frage 48 – Welches Buch liegt schon Ewigkeiten auf deinem SuB?

Dieses Buch liegt nicht wirklich am längsten auf meinem SuB. Ich habe nämlich schon vorher Bücher gekauft, aber eben ohne feste Absicht sie zu lesen, sondern vorrangig um sie zu haben (macht für viele jetzt bestimmt keinen Sinn). Das ist zum Beispiel der Fall bei meinen ganzen ungelesenen Buffy-Büchern. Die liegen nämlich schon seit 2005 so bei mir rum. Aber zum Teil sind es auch Reihen und ich habe mich nie bemüht, die fehlenden Teile zu kaufen. Ich wollte sie eben einfach nur haben :-D.
Aber ich erinnere mich ganz bewusst an das Buch, mit dem ich meinen SuB angefangen habe. Das ist „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers. Vorher hatte ich mir eher ein einzelnes Buch gekauft und sofort gelesen. Ab diesem Zeitpunkt gab es dann Massenkäufe. Und der arme Käpt’n Blaubär wurde eben bis heute noch nicht gelesen.
Er liegt dort nun seit Anfang 2009.
Und nur so als Information am Rande: anfangs hatte ich noch ein SuB-Körbchen und mittlerweile habe ich ein großes SuB-Regal und ein SuB-Sideboard :roll:.

Frage 47 – In welchem Buch kommt deine literarische Lieblingsfigur vor?

Ich habe gar keine wirkliche Lieblingsfigur. Einige Figuren aus den verschiedensten Büchern sind mir auch im Nachhinein positiv in Erinnerung geblieben, aber keine besonders.
Das „innigste“ Verhältnis habe ich aber wohl zu Harry, Ron und Hermine aus der Harry-Potter-Reihe von Joanne K. Rowling. Und nach sieben Büchern und ebenso vielen Filmen (bald ja acht Filme), sind sie mir einfach sehr ans Herz gewachsen. Wenn man das so sieht, sind das wohl meine Lieblingsfiguren.

Frage 46 – Welches deiner Bücher hat ein mieses Cover, jedoch einen tollen Inhalt?

„Fremd küssen“ war mein erstes Buch von Steffi von Wolff und ich habe mich halb tot gelacht. Danach habe ich mir dann auch fast alle weiteren Bücher der Autorin gekauft.
Das Cover finde ich aber ganz furchtbar. Was sollen denn bitte diese Krokodilschuhe an Frauenbeinen auf rosa Hintergrund? Hat für mich weder Bezug zum Buch, noch finde ich es witzig.
Hätte eine Freundin mir nicht gesagt, dass sie es witzig fand, wäre ich wohl dran vorbeigelaufen.

Frage 45 – Welches deiner Bücher hat ein tolles Cover, jedoch einen miesen Inhalt?

Mieser Inhalt ist jetzt vielleicht zu hart gesagt, aber ich fand „Das Böse in uns“ von Cody McFadyen sterbenslangweilig.
Ich wollte es damals haben, weil mich das Cover so geblendet hatte. Ich finde es total genial. Und der transparente Schutzumschlag ist etwas ganz Besonderes. Und auch der Klappentext ist super gemacht. Ich fühlte mich sofort angesprochen und war begeistert. Aber auch die Person sieht so schön verzweifelt aus und versprach viel Horror.
Nur der Inhalt hat dann wirklich zu wünschen übrig gelassen.

Frage 44 – Welches Buch hat dich am meisten negativ überrascht?

„Carrie“ von Stephen King war wohl die größte Enttäuschung, die ich je hatte.
Es war mein erster Stephen King und habe Wunder was erwartet. Ganz viel Grusel, ganz viel düstere Atmosphäre, ganz viel Spannung. Ich dachte, es wird eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe, weil doch alle King für den Godfather of Horror halten. DACHTE ich! In Wahrheit war es sterbenslangweilig. Dieses komische Außenseitermädchen, das eine komische Mutter hatte, ein paar Kräfte besaß, am Ende des Abschlussballs mit Schweineblut übergossen wurde und deshalb die halbe Stadt in Schutt und Asche legte.
Weder die Sprache, noch der Inhalt konnten mich überzeugen. Und den Grusel habe ich auch nicht entdeckt.
Leider habe ich noch einige Bücher von King im Regal. Da werden sie wohl auch noch einige Zeit bleiben!

Frage 43 – Welches Buch hat dich am meisten positiv überrascht?

Dieses Buch hatte ich günstig als Mängelexemplar erstanden. Die kaufe ich zwar gern und oft, mache aber nie herausragende Erfahrungen. Die Bücher kann man meistens lesen, muss man aber nicht.
So hatte ich hier also auch etwas Nettes erwartet, das weder richtig lustig (wie auf dem Klappentext angekündigt), noch sonst wie besonders toll ist.
Aber da hatte ich mich sehr getäuscht. Schon auf den ersten Seiten zeigte sich, dass es zu einem meiner Lieblingsbücher aufsteigen könnte. Es war sehr lustig, ich liebe das Cover, die Story war nicht neu, aber toll umgesetzt; ich mochte einfach alles.
Somit hat es mich wohl am meiten positiv überrascht!

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