Lieblingsautoren #1: Sebastian Fitzek


Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen: Mitten in meiner prächtigsten Mängelexemplar-Jagd-Phase stand ich in einem kleinen Thalia und wühlte mich durch eine Kiste. Da sah ich das Buch „Der Seelenbrecher“ und zog es heraus. Irgendwas klingelte bei dem Titel. Ganz weit hinten.
Eigentlich hatte ich bisher noch keine Psychothriller gelesen – und eigentlich war ich auch erst ganz neu im Vielleser-Business. Ich hatte schon immer gern gelesen, aber nie so richtig viel. Als Jugendliche lieh ich immer mal Bücher in der Bibliothek aus, aber umso älter ich wurde, umso weniger las ich. Und dann lernte ich in meiner Ausbildung eine Freundin kennen, die immerzu und ständig las und so voller Leidenschaft darüber redete, dass ich auch so richtig Lust auf Bücher bekam.
Dann kaufte ich sie exzessiv, aber bei den aktuellen Autoren kannte ich mich nicht aus. Doch als ich da so vor der Mängelexemplar-Kiste stand, klingelte es nicht nur beim Titel, sondern auch beim Autorennamen. Also nahm ich das Buch kurzerhand mit. Und warum auch immer: Anders als andere Bücher aus dieser Zeit fristete es sein Dasein nicht auf meinem SuB, sondern wurde bald gelesen.
Auch dazu sind meine Erinnerungen frisch wie bei kaum einem anderen Buch. Meine Eltern waren gerade zu Besuch und am nächsten Morgen musste ich eine Klausur in der Berufsschule schreiben, für die ich noch nicht gelernt habe. Aber es wurde 24 Uhr, 1 Uhr, 2 Uhr und ich las und las und las. Ich konnte erst aufhören, als das Buch vorbei war. Und so gern ich bisher gelesen habe, so einen Rausch kannte ich noch nicht. Ich hatte ernsthaft Herzklopfen vor lauter Aufregung beim Lesen. Ein paar schwarze Buchstaben auf weißem Grund trieben meinen Puls so in die Höhe.
Das war der Start für meine große Fitzek-Liebe. Seitdem kaufe ich alle seine Thriller beziehungsweise bekomme sie meistens kurz nach ihrem Erscheinen zum Geburtstag geschenkt.

Nicht alle Bücher mochte ich bisher gleich. „Noah“ und „Der Augenjäger“ fand ich sogar relativ schwach. Trotzdem lasen sich auch diese Bücher immer schnell und gut und ich blieb nach dem Zuklappen glücklich zurück. Doch an meinen ersten Fitzek kam keines mehr heran. Jedes seiner Bücher muss sich mit dem „Seelenbrecher“ vergleichen lassen und bisher gewann er jedes Mal.
Aber seine Bücher sind es für mich. Es. Das Ultimum (im Thrillerbereich). Herzbücher auf eine ganz bestimmte Art und Weise. Herzklopfbücher. Selbst wenn ich keine Lust auf Lesen habe, denke, dass ich auch keine Zeit habe – wenn ich tief in einer Leseflaute stecke – jeden Fitzek lese ich immer noch in kürzester Zeit.

Ja, ich verschlinge seine Bücher. Ja, ich gehe auf seine Lesungen. Ja, ich mag ihn. Ja, Sebastian Fitzek gehört in die Riege meiner Lieblingsautoren.

Einen kleinen Zusatz muss ich aber machen: Seine Kinderbücher sind noch nicht so wirklich in meinen Fokus gerückt, obwohl ich nicht ausschließe, dass ich sie später meiner Tochter kaufen werde. Nur sein „Lebensratgeber“ „Fische, die auf Bäume klettern“ reizt mich so gar nicht.

Meine bisherigen Fitzek-Rezensionen findet ihr hier:
– Die ersten Bücher las ich vor dem Blogstart, weswegen ich nicht alle von ihm rezensiert habe –
Fitzek, Sebastian – Der Augensammler
Fitzek, Sebastian – Der Augenjäger
Fitzek, Sebsatian/Tsokos, Michael – Abgeschnitten
Fitzek, Sebastian – Der Nachtwandler
Fitzek, Sebastian – Noah
Fitzek, Sebastian – Passagier 23
Fitzek, Sebastian – Das Joshua-Profil
Fitzek, Sebastian – AchtNacht
Fitzek, Sebastian – Das Paket

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