Gewinnspiel: Buch „Sieben Minuten nach Mitternacht“

[Gewinnspiel beendet]

Nachste Woche Donnerstag, am 04. Mai 2017, erscheint „Sieben Minuten nach Mitternacht“ im Kino.
Zur Feier des Tages, darf ich euch ein Paket aus Buch und Filmplakat verlosen.

Ich kenne bisher nur den Film und habe das Buch selber noch nicht gelesen, kann euch aber verraten: Allein von der Thematik und der Fantasie lohnt es sich sehr!

© STUDIOCANAL

Das Leben des jungen Conor (Lewis MacDougall) ist alles andere als sorglos: Seine Mutter (Felicity Jones) ist ständig krank, er muss deshalb bei seiner strengen Großmutter (Sigourney Weaver) wohnen, und in der Schule verprügeln ihn die großen Jungs. Kein Wunder, dass er jede Nacht Albträume bekommt. Doch dann wird alles anders: Als er wieder einmal schweißgebadet – um punkt sieben Minuten nach Mitternacht – aufwacht, hat sich der alte Baum vor seinem Fenster in ein riesiges Monster verwandelt und spricht zu ihm. Ist das noch der Traum – oder ist es Realität? Das weise Monster beginnt, ihm Geschichten zu erzählen. Fortan kommt sein ungewöhnlicher Freund jede Nacht und seine Erzählungen führen Conor auf den Weg zu einer überwältigenden Wahrheit… (Inhaltsangabe laut Presseheft des Films)

Wie immer müsst ihr mir weder verraten, welche Monster euch so verfolgen noch jenes zeichnen, das damals unter dem Bett bei euch saß.
Hinterlasst mir einfach einen netten Kommentar und schon seid ihr im Lostopf.
Das Gewinnspiel geht bis Dienstag, den 2. Mai 2017, 24 Uhr. Der Gewinner wird dann durch einen Zufallsgenerator ausgelost (und hier auf dem Blog und per Mail informiert).

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wenn ihr unter 18 Jahren seid, brauche ich die Einverständniserklärung eurer Eltern. Keine Barauszahlung, keine Gewähr.

Leider hatte ich nur ein Buch und Plakat zum Verlosen. Das hat FiktiveWelten mit der Losnummer 3 gewonnen!
Aber die nächsten Gewinnspiele stehen schon in den Startlöchern. Vielleicht habt ihr, die dieses mal leer ausgegegangen sind, dort Glück!

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Arthur Schnitzler – Traumnovelle

Die Ehe von Fridolin und Albertine steckt in der Krise, weil sich beide nach der Erfüllung ihrer erotischen Begierden sehnen, diese aber nicht ausleben können. Erst als sich Fridolin einer schönen Unbekannten hingibt und Albertine im Traum Erfüllung findet, kommen sie wieder zueinander. Jeder ist dabei für den anderen einen symbolischen Opfertod gestorben, der die Befreiung von den unterbewussten Trieben bedeutet. (Klappentext)

Fridolin ist ein angesehener Arzt, seine Frau Albertine kümmert sich um die gemeinsame Tochter.
Als er eines nachts an das Totenbett vom Hofrat gerufen wird, ahnt er nicht, dass diese Nacht unvergesslich sein wird. Mehr als eine Frau versucht ihn zu verführen und der geheimnisvolle Maskenball scheint sich als Gefahr zu entpuppen. Und das alles passiert ausgerechnet kurz nachdem er und seine Frau sich ihre geheimen Fantasien und Beinaheseitensprünge gebeichtet haben und sich dann versprachen, ab nun immer gleich alles zu erzählen…

Ich fand, die Geschichte klang unglaublich vielversprechend. Und das jetzt nicht, weil ich mich auf viele erotische Szenen freute, sondern weil ich auf die psychologischen Fragen gespannt war. Wird Fridolin seine Chancen nutzen? Wird er fremdgehen? Wird er es seiner Frau erzählen? Wird ihn ein schlechtes Gewissen plagen? Aber am allermeisten war ich gespannt auf den Maskenball, der mir als Einzelbilder aus der Verfilmung „Eyes Wide Shut“ (Review von zacksmovie) bekannt war.
Und tatsächlich war die Umsetzung anfänglich ziemlich gut und spannend. Immer tiefer gerät der Leser mit Fridolin in den Strudel aus Möglichkeiten und Abenteuern. Doch dann kippte das Buch für mich, die Spannung brach ohne Höhepunkt einfach ab.
Und dann hat es das Ende geschafft, dass das Buch mich doch vollkommen unbefriedigt zurückließ.

Der Leser ist die ganze Zeit bei Fridolin und begegnet mit ihm zusammen in der einen Nacht allerhand Personen. Doch leider ist er keine sympathische Figur. Er ist nicht nett oder liebevoll. Er ist eher ein Macho, fühlt sich als etwas Besonderes, kann total verstehen, warum ausnahmslos alle Frauen auf ihn stehen und nimmt sich Dinge heraus, die er anderen nicht zugestehst.
Vor allem zum Ende hin schüttelte ich beim Lesen ständig den Kopf über Fridolins Ansichten und Aussagen. Ich konnte mich nicht in ihn hineinversetzen und seine Entscheidungen auch nicht nachvollziehen.

Die Ansichten können jedoch aus dem gleichen Grund heraus anstrengend für heutige Leser sein wie die Sprache: Das Buch wurde vor gut 90 Jahren geschrieben.
Die Sprache ist dementsprechend unmodern und gewöhnungsbedürftig. Ich hatte in den ersten paar Seiten ziemliche Schwierigkeiten hineinzukommen. Dies besserte sich jedoch schnell.
Ich persönlich mag aber genau aus diesem Grund keine Klassiker. Selbst „Romeo und Julia“ oder „Kabale und Liebe“ (die beide ja noch einige hundert Jahre älter sind) nervten mich allein aufgrund der Sprache. Da bin ich wohl ein Kulturbanause.

Und das ist dann wohl auch der Grund, warum mich „Traumnovelle“ nicht begeistern konnte. Nicht einmal überzeugen.
Die Geschichte fand ich bis zur Hälfte wirklich gut und ich saß ziemlich gespannt da.
Doch die zweite Hälfte der Geschichte, die Person Fridolin und die Sprache verleideten mir den Spaß am Buch.
Ich mag wohl einfach keine Klassiker.
Dieser bekommt aber aufgrund der anfänglich starken Geschichte von mir.

Arthur Schnitzler – Traumnovelle
Anaconda, 31. August 2005 (Erstveröffentlichung: 1925)
ISBN 393848456X
95 Seiten
Gebunden; 3,95 Euro

Ich lese jetzt „Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler

Wenn man mitten in der Nacht eine E-Mail von einem Dozenten bekommt mit der Info „Bis übermorgen bitte Traumnovelle lesen!“ und man dann nur einen Tag dafür hat (und das auch noch an einem Tag, an dem man erst 20 Uhr von der Uni kommt), führt das dazu, dass man eigentlich einen „Ich habe jetzt ‚Traumnovelle‘ von Arthur Schnitzler“-Artikel verfassen müsste.

Ich habe das Buch also tatsächlich schon gelesen, wollte aber trotzdem auf diese Art von Artikel nicht verzichten. Weil ich sie so mag.

Vorher wusste ich nicht viel über das Buch. Der Name war bekannt, klar. „Traumnovelle“ ist ja ein Klassiker.
Aber erst als eine Freundin letztens sagte: „‚Traumnovelle‘? Das wurde doch verfilmt. Als ‚Eyes Wide Shut‘.“, wurde ich so richtig neugierig. Den Film wollte ich eigentlich immer mal sehen. Damals wurde ich immer relativ schnell von meinen Eltern ins Bett geschickt, wenn der kam. Und als Erwachsene bin ich dann nie dazu gekommen.
Nun habe ich ihn mir aber zugelegt. Meine Hausarbeit soll sich immerhin um den Vergleich von Buch und Film drehen. Das Thema habe ich schon VOR dem ersten Seminartermin beim Dozenten angekündigt, so sicher bin ich mir.

Wie mir das Buch gefallen hat, folgt in den nächsten Tagen.

Erster Satz:
„Vierundzwanzig braune Sklaven ruderten die prächtige Galeere, die den Prinzen Amgiad zu dem Palast des Kalifen bringen sollte.“

März-Liste

Obwohl der März mein letzter Semesterferien-Monat war, habe ich nicht so viel gelesen, wie ich gern gewollt hätte.
Dafür waren die drei Bücher aber keine Enttäuschung. Ganz entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten waren es auch alles Liebesromane. War mal schön.
Endlich habe ich auch etwas gemacht, was ich schon so lange wollte und mich immer gesträubt habe: Ich habe Bücher aussortiert. Ich wollte eigentlich 20 schaffen, aber es sind „nur“ 18 geworden. Auch gut. Ich muss nur noch überlegen, was ich mit ihnen mache. In die Kirche? Mit zu meinen Eltern? Auf Arbeit auslegen?
Viele andere Bücher sind zusätzlich in den Keller gewandert.
Das Aussortieren war aber auch bitter nötig, denn ich habe diesen Monat viele Bücher dazubekommen…

Gelesen:
Colleen Hoover – Nächstes Jahr am selben Tag
Anne Freytag – Den Mund voll ungesagter Dinge
Katie Cotugno – So geht Liebe

Gekauft:
Frau Freitag – Chill mal, Frau Freitag
Mary Janice Davidson – Süß wie Blut und teuflisch gut
Mary Janice Davidson – Untot lebt sich’s auch ganz gut!
Mary Janice Davidson – Nur über meine Leiche
David Nicholls – Drei auf Reisen
Maryrose Wood – Die Poison Diaries – Liebe ist unheilbar
J. R. R. Tolkien – Der kleine Hobbit

Geschenkt:
Sara Grant – Neva
Britta Sabbag – Pinguinwetter
Ildikó von Kürthy – Unter dem Herzen
Zoran Drvenkar – Sorry
Scott Westerfeld – Pretty
Scott Westerfeld – Ugly
Kat Spears – Und plötzlich klopft mein Herz
Sebastian Fitzek – AchtNacht

Rezensionsexemplar:
Dan Vyleta – Smoke

Aussortiert:
Jane Heller – Trau niemals einem Mann
David Ellis – Die Schuldigen
Anders Roslund – Die Bestie
Kathy Reichs – Fahr zur Hölle
Hermann Schmidt – Fischbach mein Fischbach
Tess Stimson – Ich, er und sie
Leah Steward – Das unsichtbare Band
Jonathon King – Das Messer im Sumpf
Elena Forbes – Komm stirb mit mir
Bridie Clark – Teufel in High Heels
Nora Darius – Wo geht’s denn hier ins Paradies?
Cécile Krug – Die Sache mit Edgar
Sophie Hannah – Das fremde Haus
Sarah Harvey – Noch einmal mit Gefühl
Laura Ruby – Familienbetrieb
Judith O’Reilly – Stadt, Land – Schluss
Anna Sam – Die Leiden einer jungen Kassiererin
Juliet Hall – Das Erbe der Töchter

Und sonst so im März?
Ich war bei meiner besten Freundin und meine Eltern waren bei mir zu Besuch. Das war beides schön, aber ergab eher weniger vorzeigbare Fotos. Daher gibt es den kleinen Rest zu sehen.

Anfang des Monats waren wir bei Chris Tall. Den mag ich schon, seit ich ihn das erste mal bei TV Total sah. Und es war wirklich, wirklich lustig. Für mich hat es sich defintiv gelohnt. Mehr