Colleen Hoover – Weil ich Will liebe

Hoover_Weil ich Will liebeNoch am Ankunftstag aus Kuba musste ich mir dieses Buch besorgen, nachdem ich den ersten Teil („Weil ich Layken liebe“) an einem Tag im Urlaub ausgelesen hatte.
Ich wusste nur, dass der zweite Teil aus Wills Sicht geschrieben wurde. Ich wusste jedoch nicht, ob es die ganze Geschichte noch einmal aus seiner Sicht beschreibt oder die Story weitergeht. Ich hoffte auf Zweiteres und hatte Glück. Genau so ist es:

Stell dir vor, du triffst die große Liebe – und dann kommt das Leben dazwischen…
Niemals zuvor war Will so verliebt wie in Layken. Nie zuvor hat er für jemanden solche tiefen Gefühle verspürt. Und ihre Liebe scheint täglich stärker zu werden. Doch dann begeht Will einen fatalen Fehler – und riskiert damit unwissentlich alles, was er und Layken sich gemeinsam aufgebaut haben. (Klappentext)

Schon der erste Teil gab für mich gar nicht allzu viel Handlung her, aber in dem Teil wurde es fast noch ein bisschen flacher.
Will trifft in der Uni am ersten Tag seine Ex-Freundin Vaughn wieder, die ihm so sehr das Herz gebrochen hatte. Er möchte Layken nicht davon erzählen, damit sie sich keine Sorgen macht. Doch als Vaughn plötzlich bei Will zuhause auftaucht, um sich mit ihm auszusprechen, sieht Layken die beiden und so entsteht ein riesengroßes Missverständnis. Aufgrund dessen nimmt Lake Abstand von Will. Sehr viel Abstand.

Ab nun beginnt die Geschichte mit sehr viel Hin und Her und Liebesbekundungen und Zurückweisungen und Schmerz und noch mehr Schmerz.
Grundsätzlich habe ich gar nichts gegen den Vorfall und die Story. Ich konnte mich nur nicht mit dem Verhalten des Paares anfreunden. Allen voran Layken benahm sich plötzlich kindisch und unreif, obwohl sie das sonst nie war. Ich verstehe auch, dass sie verletzt ist, aber die Art und Weise ihres Handels erschien mir in weiten Strecken unlogisch.
Will verhielt sich nur unwesentlich besser.

Durch die Pluspunkte aus dem ersten Buch, fiel es mir aber leicht, die beiden trotzdem zu mögen.
Auch die neuen Personen, die unsere eingeschworene Gruppe bereichern, waren mir sofort nah.

Trotz alledem zog mich das Buch wieder sofort in seinen Bann, wenn auch nicht so stark wie der erste Teil. Vor allem der Wechsel der Perspektive machte es mir überraschend schwer. Immer wieder rutschte ich in die Annahme, dass mir Layken wieder alles erzählt, bis Will dann von ihr berichtete und mir auffiel, dass das so wohl nicht passen kann.
Vieles war jedoch auf dem gleichen hohen Level, wie der Vorgänger.
Die Sprache war immer noch flüssig und gleichzeitig emotional, humorvoll, alltäglich ohne zu einfach zu sein, lebhaft und wunderschön. Für mich war es erneut sehr angenehm zu lesen.
Wieder konnte ich weinen und lachen und fühlte mich den Personen sehr verbunden, auch wenn mich – wie bereits erwähnt – Layken streckenweise nervte.

Ganz am Ende fühlte ich mich von der amerikanischen Moral-Keule noch ziemlich getroffen, was ich auch nur mit einem genervten Augenrollen quittieren konnte.

Auch wenn mir also einiges nicht gefiel, so fühlte ich mich doch wieder wohl mit dem Buch, ich konnte kaum aufhören zu lesen und ich freute mich, mehr von den liebgewonnen Personen zu erfahren. Deswegen bekommt das Buch von mir (knappe) 4 Sterne.

Colleen Hoover – Weil ich Will liebe
Originaltitel: Point of Retreat (Februar 2012)
dtv, 1. November 2013
ISBN 3423715847
368 Seiten
Taschenbuch; 9,95 Euro

Reihenfolge der Bücher:
1. Weil ich Layken liebe – Originaltitel: Slammed
2. Weil ich Will liebe – Originaltitel: Point of Retreat
3. Weil wir uns lieben – Originaltitel: This Girl
Hoover_Weil ich Layken liebe Hoover_Weil ich Will liebeHoover_Weil wir uns lieben

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