GLOSSYBOX und GLOSSYBOX Young Beauty im Dezember 2012

Heute sind zwei Boxen bei mir eingetrudelt. Ich verbrate die dann mal in einem Sammelartikel. Wenn ich schon im momentan nicht wirklich lese, dann soll das ja trotzdem zu keinem Beautyblog verkommen.

Ich starte mit der „normalen“ GLOSSYBOX. Dieses Mal steht sie unter dem Motto „Bejeweled“. Es soll eine Festtags-Box sein, mit deren Inhalt man der Mittelpunkt auf jeder Feier wird.

GB Dezember

Ahava1. Holiday Ornament Body von GERSTEIN FOR AHAVA (Set/ € 6,00). Ein Set aus Duschbad und Bodylotion in Probiergroße. An sich nicht schlecht, mir gefällt der Duft jedoch nicht. Es ist mir persönlich zu wenig parfümiert (ja, ich stehe darauf, wenn es schön pappig süß oder frisch ist, aber bitte nicht zu natürlich). Ich finde den Geruch nicht unangenehm, aber eher für ältere Leute geeignet. Ich bringe dieses Set Weihnachten meiner Mutter mit.

Hauschka2. Lipstick Novum 01 glossy chocolate von DR. HAUSCHKA (2g/ € 13,00). Der Lippenstift lässt sich gut auftragen und ist schön cremig, aber er ist braun. BRAUN. Muss ich mehr sagen? Und von dem „glossy chocolate Farbschimmer“, der sich optimal mit meinem Lippenrot verbindet „ohne es zu überdecken“ merke ich nichts. Er ist zwar nicht komplett deckend, aber doch zu stark um sich mit jeglicher Farbe meiner Lippen optimal zu verbinden. Und es gibt so einige sehr gute Alternativen, die keine 13 Euro kosten.

Korres3. Eyeshadow von KORRES (1,8g/ € 12,90). Festliches Grün ist gar nicht schlecht. Leider ist die Pigmentierung sehr schwach. Es würde lange dauern deutliche Farbe auf die Augenlider zu bekommen. Und wieder: 12,90 Euro für einen Mono-Lidschatten? Da kriege ich ja fast etwas von MAC und DAS hat dann wenigstens perfekte Qualität.

Cosline4. Concealer Nr. 965 von COSLINE (1,2ml/ € 9,00). Ich habe das große Glück, dass ich nie Augenschatten habe. Ich schlafe sehr, sehr wenig, aber trotzdem sehen meine Augen nie müde aus. Ich brauche also keinen Concealer (und wenn, dann habe ich trotzdem schon einige andere).

Avene 5. D-Pigment von EAU THERMALE AVÈNE (30ml/ € 33,90). Ich habe keine Pigmentflecken. Mehr kann ich dazu gar nicht sagen. Ich werde die Creme wohl nicht verwenden.

False Lashes 6. Als zusätzliches Produkt sind falsche Wimpern dabei. Ich habe seit einer ganzen Weile jetzt schon in den Drogerien die Augen offen gehalten, ob ich mir nicht mal wieder welche zulegen sollte. Ich habe erst ein Mal welche verwendet und das war bei einer Bad-Taste-Party (da passte dann auch mein stümperhaftes Anbringen der Wimpern). Irgendwann kommt aber sicher mal wieder ein Moment, wo ich gern welche hätte. Auch wenn diese hier SEEEHR üppig sind.

Insgesamt finde ich die Box gar nicht schlecht: Lippenstift, Lidschatten, Duschbad, Hautcreme, Concealer, aber wenn man es sich genau anguckt, kann ich persönlich mit keinem Produkt etwas anfangen. In anderen GLOSSYBOXEN waren Nagellacke von Essie (meiner absoluten Lieblingsmarke). Ich habe über 60 Essie-Lacke, aber die in den Boxen sind aus einer limited Edition, die man nicht mehr im Laden bekommt. Ich weine dann mal ein bisschen….

Die zweite Box ist die GLOSSYBOX Young Beauty, die nun in einem neuen Karton kommt. Man kann sich aus den Boxen jetzt ein Beautyschränkchen zusammenbauen. Die Idee mag ich. Bei den Produkten begeistert mich auch jedes Einzelne.

GB Young Beauty Dezember

TheraMed1. X-ite Zahncreme von THERAMED (75ml/ € 2,49). Zahnpasta ist immer gut. Zähne werden immer geputzt. Es gibt die neue X-ite-Zahnpaste in drei Versionen. Ich habe „Clean Sensation“. Ich bin sehr zufrieden.

Essence2. Like a day in a candy shop von ESSENCE (10ml/ € 2,99). Hier ist endlich etwas Pappig-Süßes. Parfum ist ja auch immer im Einsatz. Das ist also das zweite Produkt, das mir sehr gut gefällt.

Got2Be3. Glatt gebügelt 4 Tage von GOT2BE (200ml/ € 5,99). Ich wollte dieses Produkt heute sofort ausprobieren. Ich habe es aber beim besten Willen nicht benutzen können. Ich konnte nicht sprühen. Etwas genauer auf den Flaschenhals gucken ergab, dass ich etwas öffnen muss. Es gibt diesen weißen Ring am Hals. „Den muss ich bestimmt hochschieben.“, dachte ich. Denkste Puppe, geht nicht. Ich habe also tatsächlich gegoogelt, wie ich es öffnen kann. Bei dem weißen Ring war ich schon ganz richtig, er geht einfach nur schwer hoch. Mit meinen (sehr harten) Nägeln war es nicht auszurichten. Ich habe also mit einem Stift rumhantiert und es damit irgendwann geschafft. Das Spray riecht sehr gut, ich empfand das Sprühen jedoch als schwierig, weil der Griff so kurz ist. Nach dem Föhnen kommen mir meine Haare nun nicht glatter vor als sonst beim Föhnen (normalerweise lasse ich meine welligen Haare lufttrocknen). Dieses Ergebnis soll nun aber bis zu vier Tagen halten. Ich werde sie mir natürlich vorher schon waschen, aber mal gucken, ob sie bis dahin so glatt bleiben.

WetnWild4. Wild Shine Nail Color von WET N WILD (10ml/ € 1,49). Hier ist also ein Nagellack, den ich in der anderen Box so schmerzlich vermisse. Er ist zwar nicht von Essie, aber immerhin von wet n wild. Die Marke kommt aus den USA und gibt es schon länger in Deutschland. Seit diesem Sommer ist hier jedoch das amerikanische Sortiment zu finden, dass für große Jubelschreie im Netz sorgte. Meine Farbe „Burgundy Frost“ gefällt mir sehr gut. Es ist ein schönes Dunkelrot mit feinem Schimmer. Gerade für die Winter-/Weihnachtszeit sehr schön. Die Qualität sprach mich beim ersten Ausprobieren auch an.

Aok5. B.B Blemish Balm von AOK (50ml/ € 5,99). Die Creme war schon einmal in der Pink Box vorhanden und ich finde sie genial. Ich hätte sie mir nachgekauft. Dementsprechend freue ich mich sehr über diese kaschierende, straffende, Feuchtigkeit spendende getönte Beauty-Pflege für ein makelloses Hautbild und einen strahlenden Teint.

Die GLOSSYBOX YOUNG BEAUTY gefällt mir schon seit jeher besser als ihre große Schwester. Das hat sich hiermit mal wieder bestätigt.

November-Liste

Was für ein unglaublich schwacher Monat. Ich habe weder mein Challenge-Buch geschafft, noch sonst etwas außer „Beziehungsstatus: Verliebt in facebook“ von Juliane Ungaenz. Zum Glück hatte mir das Buch gefallen, sonst wäre es wirklich dramatisch gewesen.
Warum der November so schlecht ist, kann ich aber sogar erklären. ich lese IMMER NOCH an dem Buch von Bastian Bielendorfer. Ich finde es so schlecht, dass ich gar keine Lust mehr habe, es auch nur noch in die Hand zu nehmen. Ich will es aber trotzdem durchlesen. Zum anständigen Rezensieren. Ist ja klar! 😉

gelesen:
Juliane Ungaenz – Beziehungsstatus: Verliebt in facebook

gekauft:
William P. Young – Die Hütte

geschenkt:
Anne Harenberg – Schwiegermutter inklusive – Einen Mann gibt es selten allein
Jan-Philipp Sendker – Das Herzenhören
Jürgen Schmidt – Der lange Weg nach Amouliani
Cornelia Funke – Reckless – Lebendige Schatten

gewonnen:

Anne Harenberg – Schwiegermutter inklusive – Einen Mann gibt es selten allein

Schwiegermutter_3Dieses Buch begann ich leider in einer kleinen Leseflaute, darum habe ich es in einer Lesedauer beendet, die das Buch gar nicht verdient hat. Das sieht man vielleicht daran, dass ich am 15. November begonnen habe und bis gestern auf Seite 48 rumlungerte. Ich habe also gestern und heute die restlichen 200 Seiten gelesen.

Das schnelle Lesen seit gestern liegt vor allem daran, dass das Buch unglaublich gut geschrieben ist. Flüssig und mit ganz viel Wortwitz. Ich konnte gar nicht genug bekommen von Mirandas trockenem Humor.
Diesen Humor musste sie auch hüten wie einen Schatz, denn manch anderer hätte ihn an ihrer Stelle schnell verloren.
Mit über 30 Jahren findet Miranda Meyer endlich ihren Traummann, Rigoletto Hasenbein. Bei ihm muss sie nicht nur über den Namen hinwegsehen können, sondern auch über seine Mutter.

Ingrid Hasenbein ist ein ganz besonderes Exemplar der Gattung „Schwiegermutter“, um nicht zu sagen ein ganz besonders SCHLIMMES Exemplar. Ingrid erträgt keine Widerworte, beleidigt dafür, was das Zeug hält und tut immer so, als wären es gute Ratschläge. Sie und ihr Umfeld erkennt ihr unglaublich gemeines Verhalten jedoch nicht. Allen voran Rigoletto, der es ganz normal findet, dass seine Mutter nicht nur den ersten gemeinsamen Urlaub des Paares sprengt, sondern auch alle weiteren wichtigen Ereignisse.
Nur Vater Igerich steht lieber mit einem Glas Rotwein neben den Dingen.

Miranda – die nie und nimmer und auf gar keinen Fall „Mandy“ genannt werden will und nun damit leben muss, dass ihre Schwiegermutter dies ausgiebig (auch in der besonders schönen Form Mandylein) tut – tat mir leid und das ab der ersten Sekunde.
Ehrlich gesagt fand ich nämlich nicht nur Ingrid vollkommen unmöglich, sondern auch ihren Sohn. Er stand nie auf der Seite seiner Freundin, empfand jeden noch so schlimmen Ausfall seiner Mutter als normal und war sowieso ein Muttersöhnchen.
Ich habe mich von Anfang an gefragt, in was Mira sich bei Rigoletto jetzt genau verliebt hat. Verstanden habe ich das bis zum Ende des Buches nicht. Er kam mir immer ein wenig ignorant, uninteressiert und lethargisch vor.
Ganz anders als seine Freundin, die ich sofort ins Herz geschlossen hatte. Ich mochte Mira – wirklich. Zumindest die meiste Zeit. Immer, wenn Ingrid in der Nahe war, regte mich ihr Schweigen auf. Sie ließ alles stillschweigend über sich ergehen, dabei waren ihre gedanklichen Gegenschläge so witzig und schlagfertig.
Ich habe es manchmal kaum ausgehalten nichts ausrichten zu können. Und immer alles mit ihrer anerzogenen Höflichkeit zu entschuldigen, zog bei mir nach Jahren ihres Leids auch nicht mehr.
Klar will man sich bei der neuen Schwiegermutter nicht gleich unbeliebt machen, aber mit über 30 alles so hinzunehmen ist auch unverständlich. Wenigstens meinem Freund hätte ich nach dem zweiten Besuch, bei dem er immer noch nichts gegen die Sticheleien seiner Mutter unternahm, gehörig die Meinung gegeigt.

Die Beziehung der Personen untereinander war für mich  das Wichtigste am Buch und auch ein wahres Highlight. Die Story war eher der Rahmen für alles. Man begleitet das Paar Meyer/Hasenbein ein paar Jahre durch ihr gemeinsames Leben, mit allem, was da so zugehört.
An sich war es nicht „spannend“ im klassischen Sinne, weil es eben vom Ablauf her so ist, wie bei den meisten Paaren. Trotzdem wollte ich immer weiter lesen um zu sehen, was als nächstes passiert. Kriegt Miranda den von ihr ersehnten Heiratsantrag? Wenn ja, wie verläuft die Hochzeit mit Ingrid an der Seite? Lässt Ingrid das Ehepaar dann weitestgehend in Ruhe oder hat sie noch einiges vor mit den beiden?

Ich mochte das Buch wirklich sehr (und finde nebenbei gesagt, dass es viel mehr wert ist als 2,99 Euro). Ich habe oft geschmunzelt, gelacht und gelächelt.
Ich mag den flüssigen Schreibstil der Autorin sehr und den Humor dazu.
Nur weil ich mich ziemlich lange über das – für mich – unlogische Verhalten Miras aufgeregt habe, ziehe ich ein halbes Sternchen ab. 4,5 Sterne

Wer sich noch einmal von dem Schreibstil von Anne Harenberg überzeugen will (und in die ersten Kapitel des Buches hineinlesen will), dem empfehle ich ihren Blog Schwiegermutter inklusive.

Anne Harenberg – Schwiegermutter inklusive – Einen Mann gibt es selten allein
November 2012
285 Seiten
Kindle Edition, 2,99 Euro

Pink Box im Dezember 2012

Die Pink Box hat mich bisher noch nie enttäuscht. Irgendwann ist aber immer das erste Mal. Leider bin ich nicht nur ein bisschen enttäuscht, sondern gleich so richtig.

Foto+1

1. Das erste, was ich sah war ein Gutschein für myparfum.de. Es gab ihn schon einmal in der Pink Box im Juli 2012. Obwohl ich die Idee, sein Parfum selber zu kreieren immer noch toll finde, habe ich den ersten Gutschein schon nie verwendet. Dieser Gutschein wird offiziell zu den Produkten der Box gezählt (es sind ja immer ein paar Gutscheine dabei, die einfach so mit in der Box liegen). Da es dieses Mal aber auch sechs aufgelistete Produkte sind, stört es mich nicht.

Foto+32. Hand Desinfektionsgel von CATHERINE NAIL Collection (50ml/ € 3,50). Dieses Produkt ist in Originalgröße enthalten. So praktisch es vielleicht auch sein mag, ich benutze nie Desinfektionsmittel. Zumindest nicht so im Alltag, höchstens zum Putzen. Daher ist dieses Gel nichts für mich.

Foto3. Colour & go nail polish von ESSENCE (8 ml/ € 1,59). Ich habe mittlerweile ca. 300 Nagellacke, daher ist es wohl schwer einen im niedrigen und mittleren Preissegment zu finden, den ich nicht habe. Da ich die Qualität der Essence-Lacke trotz des günstigen Preises sehr mag, habe ich alle Farben, die mir gefallen. Die Farbe Cotton Candy der „nude glam“-Reihe gehört leider dazu. Obwohl mir dieses Produkt also an sich gefällt, ist es wieder nichts für mich, da ich es schon besitze.

Foto 34. Alpin Kombistift Sonnencreme LSF 20 + Lippenschutz LSF 30 von TIROLER NUSSÖL (30ml + 3,2g/ € 9,30). Dieses Produkt ist zwar Full size, aber nur noch bis Februar 2013 haltbar. Laut Pink-Box-Beschreibung soll es als Begleiter für alle winterlichen Aktivitäten dienen. Da ich keinen Wintersport betreibe, bringt es mir aber leider nicht viel.

Foto 25. Gesichtsmaske mit Goldkamille von LUVOS-HEILERDE (15ml/ € 1,19). Gefühlt ist es die 150. Maske aus den Boxen in letzter Zeit. Ich weigere mich auch, nur noch ein Wort über Masken an dieser Stelle zu verlieren, außer: Ich finde Masken schon immer blöd und langsam immer schlimmer. PS: Diese hier beugt Altersflecken vor. ALTERSFLECKEN!!!

Foto 16. Vital Hand Cream von NBM BY AKZENT DIRECT GMBH (75ml/ € 9,95). Ich und Handcremes, dazu muss ich ebenfalls nichts mehr sagen, ne? Ich beglücke in letzter Zeit mein komplettes Umfeld mit den Cremes, die ich verschenke.

Foto 4 7. Parfumprobe von Coal Diamond, dem Parfum von Sylvie van der Vaart. Es gibt die Version in Day fire und Night fire. Die beiden Proben riechen sehr süß, aber da ich jetzt immer welche in der Tasche habe, finde ich es ok, dass sie drin sind in der Box. Immerhin zählen sie ja auch nicht zu den offiziellen Produkten.

Foto+28. Wie immer ist auch ein Magazin enthalten. Dieses Mal ist es die Woman’s Health. Die lese ich nie, aber gut. Dazu gibt es wieder einen Mystery Thriller. Das gab es schon mal in einer Pink Box. Naja, kann man haben, muss man aber nicht.

Leider habe ich mich insgesamt nicht über diese Box gefreut. Nächstes Mal wird es bestimmt wieder besser.