Das Stöckchen zur Lesepersönlichkeit

Dieses Stöckchen habe ich bei Sema entdeckt, die es wiederrum von Wörterkatze hatte, die es auf einer anderen Seite entdeckt hatte. Es kursierte wohl vor einer Weile mal durch Buchblogs und ich habe es nicht mitbekommen. Tz, tz, tz… Egal, jetzt habe ich es und fülle es mal aus.
Es ist ein kleiner Test und man soll sagen, ob die Aussagen zutreffen oder nicht:

Leser sind Katzenliebhaber.

Nein. So gar nicht! Ich bin ein absoluter Hundetyp und würde mir auch nie eine Katze anschaffen (glaube ich). Ich finde Katzenbabys natürlich über alle Maßen süß, aber die werden so schnell groß. Und dann haaren sie und/oder zerkratzen Möbel.

Leser sind sonnenscheu.

Auch hier ein herzhaftes: NEIN! Ich mag es nicht unbedingt in der Sonne zu lesen (ich bin immer so schnell geblendet… auch mit Sonnenbrille), aber an sich kann ich mich stundenlang in der Sonne braten lassen.

Leser sind Bauchmenschen.

Ich denke und durchdenke viel. Entscheidungen treffe ich dann aber eher mit dem Bauch.

Leser sind romantisch.

Ich stehe sehr auf Romantik. Mache selber aber eher selten romantische Sachen (Männer sind dafür auch nicht so empfänglich oder?).

Leser sind so lange kinderlieb, bis das Lieblingsbuch mit Buntstiften verschönert ist.

Das kann man so sagen. Ich liebe Kinder und werde auch grundsätzlich von Kindern gemocht. Aber bei meinen Büchern hört der Spaß auf, egal ob Kinder sie verschandeln wollen oder Erwachsene.

Leser sind Sammler, nicht nur von Büchern.

Oh Gott, ja. Das liegt bei mir aber auch in den Genen, glaube ich.

Leser lieben Kuchen und Kaffeeklatsch.

Ja und ja! Kuchen liebe ich in allen Formen und Farben und der Klatsch dazu ist natürlich unerlässlich.

Leser haben beruflich mit Menschen zu tun.

Da frage ich mich, in welchem Beruf man nichts mit anderen Menschen zu tun hat. Ich arbeite in einem Zeitschriftenverlag und muss da täglich sehr viele Telefonate führen. Also sage ich mal ja. 😉

Leser essen Bio.

Nein. Ich kaufe es nicht explizit. Wenn hier mal etwas Bio ist, dann eher unbewusst.

Leser schreiben selber oder haben es als Kind gemacht.

Ich habe als Kind mal ein Buch angefangen: das Zwergenbuch. Ich bin nie über das Vorstellen der einzelnen Zwerge hinaus gekommen (aber es waren viele, mit dazu passendem Bildern). Noch heute ist das immer wieder Gesprächsstoff zwischen mir und meinen Eltern. Und dann habe ich natürlich offensichtlich einen Blog!

Leser waren als Kind Einzelgänger und Stubenhocker.

Och, ich kann das leider so gar nicht wirklich verneinen. Ich war auch mal draußen und habe mit Freunden etwas gemacht, aber schon eher relativ selten. Und ein richtiger Einzelgänger war ich auch nicht, aber eine Clique hatte ich nie.

Leser haben gute Freunde, aber davon nicht viele.

Definitiv! Ich fand es aber schon als Kind doof, wenn man ganz viele Freunde und Bekannte hat, die einen aber im Stich lassen würden, wenn etwas wäre. Wenn ich jetzt so überlege, habe ich eigentlich nur Freunde, die wirklich hinter mir stehen.

Leser spielen gerne.

Wieder ja! Mit meinen Eltern (und auch Freunden) vergnüge ich mich ab und zu mit Kartenspielen oder Gesellschaftsspielen. Allein kann ich mich gut mit der Wii, der PS3 oder dem PC beschäftigen (obwohl ich das in letzter Zeit nicht mache, aber irgendwann kommt sicher wieder eine extreme Spiele-Phase).

Leser sind hilfsbereit und gut.

Das stand schon auf meinem ersten Zeugnis, dass ich immer allen helfen muss. Mein Vater nennt es bis heute (nicht immer im netten Zusammenhang) Helfersyndrom.

Leser träumen gerne (auch Tagträume).

Ich bin immer fasziniert von meinen Träumen, rede gern über sie und merke sie mir meist sehr lang. Manche Träume verwende ich heute noch als richtige Anekdoten.
Und Tagträume sind bei mir auch an der Tagesordnung.

Leser fahren kleine Autos.

Seit ich in einer Großstadt wohne, habe ich kein Auto mehr. Vorher hatte ich aber einen Opel Corsa. Viel kleiner geht nicht, glaube ich.

Leser lasen im Kindesalter gerne unter der Bettdecke.

Ich musste mich zum Lesen nie verstecken und fand das unter der Decke immer eher stickig und umständlich. Ich finde die Vorstellung aber ganz schön.  

Leser bevorzugen lieber Bücher als Filme usw. im TV.

Das kann ich so nicht sagen. Wie ich häufiger schon mal sagte, lese ich am Tage eher selten, sondern meist erst im Bett. Und ich habe schon so meine Lieblingsserien, die ich auf keinen Fall verpassen möchte.

Leser haben immer ein Buch dabei, wenn sie länger unterwegs sind.

Auf jeden Fall! Panem habe ich sogar zwei Wochen jeden Tag hin- und hergeschleppt, obwohl ich nicht einmal reingeguckt habe. Aber zur Sicherheit habe ich wirklich immer das aktuelle Buch dabei.

Leser lesen auch anderes neben Büchern gerne.

Das stimmt. Allein durch meinen Beruf habe ich immer viele Zeitschriften zuhause. Ohne meine tägliche Blogrunde bin ich auch nicht mehr glücklich. Ich bin wohl auch noch eine der wenigen, die jeden Tag im Teletext liest. Ich kenne die Seiten, wo die Prominews stehen auswendig. Oh und neuerdings kann ich auch nicht mehr ohne Twitter.
Also ja, ich lese auch anderes.

Leser haben mit den Augen Probleme.

Oh ja, schon immer!

Leser können sich stundenlang in einem Buchladen aufhalten.

Meine Freunde und Familie gehen mit mir schon kaum noch rein oder zerren mich alsbald wieder raus. Ich könnte da ewig stehen und die Bücher an gucken und aus dem Regal ziehen.

Leser haben mindestens zwei signierte Bücher im Regal stehen.

Schade, es ist nur eins: „Splitterherz“ von Bettina Belitz. Ich hatte es damals in einem Bücherforum gewonnen und da gab es dann eine Widmung.

Leser haben bestimmt schon mal für einen Romanhelden geschwärmt.

Puh, also eigentlich nicht, dass ich wüsste. Meist verstehe ich sogar gar nicht, was man an demjenigen toll finden kann.

Leser haben schon mal Orte der Bücher bereist.

Natürlich bin ich öfter mal in deutschen Städten, in denen ein Buch spielt. Ich war auch schon in London und Paris. Aktiv habe ich da aber nie Buchstätten besucht.

Leser haben ihre Stammautoren und wechseln nur selten.

Ich habe Lieblingsautoren, von denen ich alle Bücher habe, ja. Ich gebe aber auch immer wieder anderen Autoren die Chance mir zu gefallen.

Leser besuchen gerne Veranstaltungen rund um Bücher.

Ich war noch auf keiner Lesung oder Buchmesse. Ich habe es bisher auch noch nie darauf angelegt es zu tun.

Leser verleihen nur ungern ihre liebgewonnenen Bücher.

Ich verleihe ALLE Bücher ungern!

Leser sind Nachtmenschen.

Oh ja, schon immer sagen meine Eltern zu mir „Du hättest Nachtwächter werden sollen.“. Ich komme nie vor 24 Uhr ins Bett und morgens ärgere ich mich wieder.

Leser würden sich nie von liebgewonnenen Büchern trennen.

Und nochmal ein letztes JA! Ich habe mich bisher aber noch nicht mal von unliebsamen Büchern getrennt.

Auswertung: 20 von 30 Fragen mit Ja beantwortet . So richtig lesesüchtig bin ich dann wohl nicht. Damit kann ich aber auch leben.

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. nomadenseele
    Jul 07, 2012 @ 14:25:12

    Antwort

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