Frage 38 – Welches ist der beste Schlusssatz?

Ich habe jetzt JEDES gelesene Buch von mir angeguckt und habe festgestellt: Es gibt einfach keine schönen Schlusssätze.
Daher muss ich leider etwas machen, was ich bisher immer vermieden habe. Ich muss mehrere Bücher nennen.

Der hoffnungsvollste Satz ist wohl: „Aber was auch immer geschieht, wir werden immer gefunden.“ („Vermiss mein nicht“ von Cecelia Ahern)
Der poetischste ist dann: „Bisweilen, an windigen Tagen, ging er zum See hinunter und schaute stundenlang hinaus, denn es schien ihm, als zeichne sich auf dem Wasser das unerklärliche, schwerelose Schauspiel dessen ab, was sein Leben gewesen war.“ („Seide“ von Alessandro Baricco)

Aber so richtig begeistert hat mich keiner von beiden.
Ich habe aber noch einen anderen Satz gefunden und den finde ich wirklich toll. Das Problem: es ist kein wirklicher „Schlusssatz“, sondern der Endsatz eines Nachworts („Zu der Idee hinter Splitter“) von Sebastian Fitzek.
Dieser lautet: „Ich denke, dass der Mensch die Summe seiner Erinnerungen ist, und wenn es einen Sinn gibt, weshalb wir auf der Welt sind, dann vielleicht den, auf der Reise unseres Lebens so viele davon wie irgend möglich anzuhäufen.“

Den finde ich wirklich schön!

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