Herr, stell Schranken vor Buchläden auf…

Von Sonntag bis gestern war ich an der Ostsee. Wetter mittelmäßig, Wasser zu kalt, Stadt langweilig, AAAAAABER eine schöne Strandbuchhandlung gab es.
Dort war ich mehrmals drin und habe als erstes nur eine Leseprobe zu „Nach dem Sommer“ von Maggie Stiefvater mitgenommen. By the way, die schönste Leseprobe, die ich je gesehen habe. Sie bestand nicht nur aus geheftetem Hochglanzapier, wie man es kennt. Sie hatte eine richtige Klebebindung und dann auch richtiges „Buchpapier“. Und 100 Seiten hat sie.
Bei so viel Mühe, habe ich mir dann am nächsten Tag gleich das Buch in der kleinen, süßen Buchhandlung gekauft.
Am nächsten Tag (ja, mir war langweilig) war ich wieder drin und was sehen meine trüben Augen??? Dort steht „Reckless“ von Cornelia Funke. Das steht schon soooooo lange auf meiner Wunschliste. Aber ich hatte den Tag zuvor schon ein Buch gekauft. Was mache ich also? Ich gehe mit hängenden Schultern hoch in die Ferienwohnung und erzähle meinen Eltern von der traurigen Begebenheit.
Es war noch früh am Tag und wir haben was unternommen. Irgendwann zwischen Mittag und Abend habe mich -trotz aller Umsände- dazu entschlossen das Buch zu kaufen. Die Buchhandlung hatte aber nur bis 18 Uhr auf. Jetzt hieß es: SCHNELL!!! Um 17:15 Uhr waren wir nämlich immer noch irgendwo im nirgendwo, weil mein Papa ein Kraftwerk-Museum besuchen musste. Ich musste auch noch schnell in die Kaufhalle (oder anders: Supermarkt ;-)).
Was habe ich also getan? Ich habe mit meiner Mutter ein Lied einstudiert. Untergebracht im Text habe ich „Reckless“, „Cornelia Funke“, „silber“, „grünes Gesicht“ und „unten links in der Jugendbuchabteilung“. Ok, weder Text noch Melodie waren wirklich einprägend :-D.
Ich hatte also meine Mutter veranlasst das Buch für mich zu besorgen, während ich was zum Essen gekauft habe. Gute Tochter, wie ich bin, war ich sogar noch fix in der Sparkasse, um das Buch gleich bei meiner Mutter auszulösen.
Dann kam ich hoch und meine Eltern wollten mir auftischen, dass das Buch schon verkauft war. Pah, ich kenne meine Eltern besser! So robbte ich dann in alle Ecken schauend durch die Wohnung um das Buch zu finden. Schlussendlich fand ich es dann – mit Geschenkpapier umwickelt und einem „Als kleine Aufmerksamkeit“-Aufkleber. Meine Eltern haben es mir geschenkt! Sind sie nicht toll??? 😉

Naja, und heute war ich dann noch bei Thalia. Sonderverkauf – Gebundenes Buch – Arena-Verlag – MEINS! Ich kenne weder Martina Dierks, noch „Zauber der Johannisnacht“, aber die Rezensionen bei Amazon klingen vielversprechend.Ich bin gespannt!

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